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MonGay findet statt
jeden 2. Montag im Monat im Apollokino Hannover - Studio für Filmkunst Apollokino Hannover
Limmerstraße 50
direkt an der Haltestelle Leinaustraße, üstra Linie 10
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Mo, 14.05., 20.15 Uhr-Erstauff - engl./finn.OmU-

Die Hütte am See

Leevi hat Finnland hinter sich gelassen, um in Paris zu studieren. Er schreibt eine Abschlussarbeit über Gender-Performativität in den Werken von Kaarlo Sarkia und Rimbaud. Sein Vater, der traditionelle Werte verkörpert, ist damit überhaupt nicht einverstanden. Trotzdem verbringt Leevi den Sommer bei ihm, um bei der Renovierung des Ferienhauses zu helfen. Zur Unterstützung wird Tareq engagiert, ein junger Architekt aus Syrien, der als Flüchtling nach Finnland kam. Als der Vater für einige Zeit in die Stadt fährt, nähern sich Tarek und Leevi einander an. Es gibt nur wenig queere Filme aus Finnland, umso erstaunlicher, wie selbstverständlich „Ein Augenblick im Schilf“ von dieser Liebe erzählt: kein schweres Drama, sondern das Bild einer zerbrechlichen sommerlichen Idylle. „Ich möchte dieses Land nicht so sehen, wie du es siehst“, sagt Tareq am Ende zu Leevi. „Es ist jetzt meine Heimat.“
FI/GB 2017, 107 Min., R: Mikko Makela, mit: Janne Puustinen, Boodi Kabbani, Mika Melender
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Mo, 11.06., 20.15 Uhr-Erstauff - franz. OmU-

MARVIN

Martin Clément zieht es in die Ferne hinaus, weg aus seinem kleinen Dorf in den Vogesen, weg von seiner Familie, den Tyranneien seines Vaters. Er flieht vor Intoleranz und Ablehnung, dem Mobbing, dem er ausgesetzt ist, alles, was ihn zu einem "anderen" Jungen macht. Trotz allem findet er immer wieder Menschen, die an ihn glauben. Zuerst Madeleine Clément, die Direktorin des Colleges, durch die seine Liebe zum Theater erweckt wird. Und dann Abel Pinto, das symphatische Modell, das ihn ermutigt, seine ganze Geschichte auf der Bühne zu erzählen. Martin wird alle Risiken auf sich nehmen, um diese Show zu schaffen völlig unabhängig von den Erfolgsaussichten.
FR 2017, 114 Min., R: Anne Fontaine, mit: Isabelle Huppert, Finnegan Oldfield, Grégory Gadebois, Vincent Macaigne
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Mo, 25.06., 20.45 Uhr -KINO AM RASCHPLATZ-engl. OmU-Vorpremiere

LOVE, SIMON

Gelungne Coming-of-Age-Komödie um einen jungen Mann, der sich online in einen Unbekannten verliebt hat und seiner Familie verkünden will, dass er schwul ist. Simon Spier (Nick Robinson) ist 17 und hat ein großes Geheimnis: Er ist schwul. Schon seit längerem wartet er auf den richtigen Zeitpunkt, seinen Freunden und seiner Familie davon zu erzählen, als er sich in einen Schulkameraden verliebt, der online und anonym von seiner Homosexualität berichtet. Simon nimmt Kontakt zu seinem nur als Blue bekannten Mitschüler auf, doch dann outet ihn dieser vor der ganzen Schule, indem er Simons Emails veröffentlicht...
USA 2018, 109 Min., ab 12 J., R: Greg Berlanti (Club der gerbrochenen Herzen), mit: Nick Robinson, Josh Duhamel, Jennifer Garner
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Mo, 09.07.18, 20.15 Uhr-dt. Fass.

CALL ME BY YOUR NAME


André Acimans gefeierter Roman verfilmt. Ein heißer, sonnendurchtränkter Sommer auf dem norditalienischen Landsitz von Elios Eltern im Jahr 1983. Der 17-Jährige hört Musik und liest Bücher, geht schwimmen und langweilt sich, bis eines Tages der neue Assistent seines Vaters aus Amerika in der großzügigen Villa ankommt. Der charmante Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist jung, selbstbewusst und gutaussehend. Anfangs reagiert Elio eher kühl und abwehrend auf ihn, doch schon bald unternehmen die beiden öfter Ausflüge miteinander, und Elio beginnt zögerliche Annäherungsversuche, die zunehmend intimer werden – auch wenn man, wie Oliver sagt, „über solche Dinge nicht sprechen kann“. Die Anziehung zwischen den beiden wird im Laufe des kurzen Sommers immer intensiver. TIME-OUT
"Hinreißend inszeniert mit bestechender Weisheit."
Los Angeles Times "Auf schöne erotische, sensible weise verzaubert...ein Knaller"
Entertainemnt Weekly "Ein Meisterwerk"
Esquire
"Eine wahre Wucht"
Vanity Fair
"Herausragend"
The Hollywood Reporter
"Ein erotischer Triumph…großes Gefühlskino und überwältigend sinnlich"
New Yorker
Ital./Fr 2017, 132 Min., ab 12 J., mit: R: Luca Guadagnino, mit: Timothée Chalamet, Armie Hammer, Esther Garrel, Michael Stuhlbarg u.a.
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Mo, - ital. OmU - Erstauff.-

Ein Kuss

Ein Film von ''Männer al dente'' Autor Ivan Cotroneo. Soundtrack von MIKA. Einer der bewegendsten Filme über Jugend und erstes Verlangen, der schon jetzt als Klassiker gelten darf. Lorenzo, Blu und Antonio besuchen zusammen ein Provinzgymnasium im Norden Italiens. Die drei 16-jährigen Freunde gelten als Außenseiter... Lorenzo ist schwul, macht auch keinen Hehl daraus, und entkommt dem homophoben Hass seiner Mitschüler, indem er sich in farbenfrohe Träume wirft, in denen er ein umjubeltes Idol ist. Blu hat es auch nicht leicht. Sie gilt als Schulschlampe, nachdem sich herumsprach, dass sie an einem Abend mit gleich vier Typen Sex hatte. Antonio ist gut gebaut und Star-Basketballer. Außerhalb der Turnhalle hält man ihn jedoch für tumb. Die drei werden schnell zu besten Freunden und finden in ihrer engen Bindung die Kraft, sich gegen das elende Mobbing der Schultyrannen zu wehren. Als die zwei Jungs sich näherkommen, gerät die Idylle des Trios ins Wanken... Durchsetzt mit unvergesslichen Bildern und einem fetten Soundtrack von MIKA, zündet ''Ein Kuss'' ein emotionales Feuerwerk, das es schafft, auch die dunkelsten Momente der jugendlichen Helden hell zu erleuchten.

''Ivan Cotroneos funkelndes Drama trifft den Glamour der Jugend so genau wie ihre Realit�t, es zeigt, was Freundschaft kann und wo sie scheitert.'' Süddeutsche Zeitung
Ital. 2016, 107 Min., R: Ivan Cotroneo, mit: Rimau Grillo Ritzberger, Valentina Romani, Leonardo Pazzagli, Thomas Trabacchi u.a.
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Mo, ., 20.15 Uhr



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In Vorbereitung - Erstauff.-engl. OmU

PIT STOP

Der vielfach ausgezeichnete und ''beste amerikanische Gay-Film des Jahres'' (Film.com) ruft unweigerlich Erinnerungen an ''Big Eden'' und ''Brokeback Mountain'' wach. Wunderbar lakonisch, gefühlvoll, poetisch, aufrichtig und berührend.
In dieser meisterlich geformten Filmballade des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Yen Tan (CIAO) ringen der offen schwule Gabelstaplerfahrer Ernesto als auch der recht erfolgreiche Bauunternehmer Gabe mit der rauen Wirklichkeit, in einer kleinen texanischen Arbeiterstadt Männer zu lieben. Während Gabe über das Ende einer Affäre mit einem verheirateten Mann seine Wunden leckt, ist Ernestos Verlangen nach der wahren Liebe noch nicht erloschen. Als die beiden Mittdreißiger sich bei einem intensiven One-Night-Stand näherkommen, entzündet sich ein längst verglühtes Feuer. ''Das sensible und authentische Porträt entfaltet einen ungewöhnlichen Sog.''
Siegessäule

''Der Film ist von Anfang an faszinierend, weil er so lebensnah wirkt.''
queer.de
''Einer der besten Spielfilme des SUNDANCE Festivals."
San Francisco Bay Guardian

''Ergreifend beobachtet und zutiefst befriedigend.''
Variety

''Großartig gespielt.''
Village Voice
USA 2013, 88 Min., R: Yen Tan, mit: ill Heck, Marcus DeAnda, Amy Seimetz, John Merriman, Alfredo Maduro
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In Vorbereitung

KEEP THE LIGHTS ON

Der Teddy-Gewinner der Berlinale 2012!
Manhattan, 1998: Ein Mann liegt halbnackt auf dem Bett und wählt verschiedene Telefonnummern, bis er ein passendes Sex-Date gefunden hat. Als es zur ersten Begegnung von Eric mit seinem Date Paul kommt, entlädt sich eine Leidenschaft, die zunächst ohne Zukunft scheint. Zwei Jahre später teilen die beiden Männer jedoch ihr Zuhause und ihren Alltag. Erik ist Dokumentar-Filmemacher, während Paul als Anwalt einem geregelten Berufsleben nachgeht. Doch Paul ist labil und reißt immer wieder aus. Zwischen Gesprächen, Sex und Drogen ringen sie um einen gemeinsamen Lebensrhythmus, doch Süchte und Zwänge lassen ihre Partnerschaft immer wieder entgleisen. Beide wollen nicht aufgeben und um das Fortbestehen der Paar-Geborgenheit kämpfen.
Ira Sachs’ sehr persönlicher Beziehungsfilm, dessen Geschichte fast eine Dekade umspannt, gehört wie Weekend, I Want Your Love und Jenseits der Mauern zu den neuen reifen Liebesdramen des aktuellen queeren Kinos. Getaucht in die warmen Farben eines schon wieder historischen New Yorks (von Attenberg-Kameramann Thimios Bakatakis auf 16mm festgehalten), explizit in der Darstellung von Sex und Drogensucht, aber auch von Zärtlichkeit und Nähe, ist KEEP THE LIGHTS ON mit seinen vielen Referenzen an Künstler wie Avery Willard (über den Erik einen Film dreht) und Arthur Russell (dessen traurigschöne Songs den Soundtrack bilden) auch eine Hommage an die queere Kultur New Yorks
Eine Liebesgeschichte von heute, zärtlich und ohne Kompromisse, warmherzig und schonungslos erzählt. Mehr zum Film gibt es
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