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MonGay findet statt
jeden 2. Montag im Monat im Apollokino Hannover - Studio für Filmkunst Apollokino Hannover
Limmerstraße 50
direkt an der Haltestelle Leinaustraße, üstra Linie 10
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Mo, 13.02., 20.15 Uhr

MIT SIEBZEHN

Damien und Thomas gehen in dieselbe Gymnasialklasse – und mögen sich ganz und gar nicht. Sobald Worte nicht mehr genügen, um sich gegenseitig zu verletzen, prügeln sie aufeinander ein. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne und eines Militärfliegers, der gerade im Auslandseinsatz ist, und Thomas, Adoptivsohn mit maghrebinischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem abgelegenen Berghof lebt. Als die Bäuerin nach mehreren Fehlgeburten wieder ein Kind erwartet und einer komplizierten Schwangerschaft entgegensieht, nimmt Marianne den verschlossenen Jungen für eine Weile bei sich auf. Damien und Thomas müssen nun unter einem Dach leben ... In seinem neuen Film behandelt André Téchiné, der mit Filmen wie Les temps qui changent (2005) und Les témoins (Die Zeugen, 2007) schon mehrfach im Wettbewerb der Berlinale vertreten war, das Aufwachsen in verschiedenen sozialen Milieus, die Verwirrungen der Jugend und die Erziehung der Gefühle. Ein raues südwestfranzösisches Bergdorf im Wechsel der Jahreszeiten wird zur Seelenlandschaft für die zwischen Ablehnung und Anziehung changierende Beziehung zweier junger Männer.
"Ein beglückender Film"
Der Tagesspiegel
Fr, 2016, 116 Min., franz. OmU, R: André Téchiné, mit: Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila, Alexis Loret
Mehr zum Film gibt es
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Mo, 08.03., 20.15 Uhr-dt. Fassung - Vorpremiere

MOONLIGHT

Eines der Highlights der diesjährigen OSCAR-Verleihung! Herausragender US-Indie, der in Form einer eindringlichen Charakterstudie den Werdegang eines schwarzen und schwulen Jugendlichen thematisiert.
Mehr zum Film gibt es
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Mo, 17.03., 20.15 Uhr

Heimliche Küsse

Dramatische, romantisch und spannende französische Coming-Out Story... Nathan ist 16, der Neue an der Schule und lebt allein mit seinem Vater, dem Polizisten Stephane. Gerade angekommen, sorgt der Teenager schon für einen handfesten Skandal: er wird bei einem Kuss mit einem anderen Jungen auf einer Party beobachtet und fotografiert. Als das Bild bei Facebook hochgeladen wird, beginnt ein gnadenloses Spießrutenlaufen. Wer war der andere Junge? Das Rätselraten geht Hand in Hand mit zunehmend handgreiflichen Anfeindungen seitens seiner Mitschüler. Vater Stephane ist ratlos und zunächst schockiert, dass ausgerechnet sein Sohn schwul sein soll. Als sich herausstellt, dass der andere Junge ausgerechnet der Junior Boxer Louis ist, gerät die Welt aller Beteiligten zunächst aus den Fugen. Louis' Eltern unternehmen alles in ihrer Macht stehende, um ihren Sohn auf den 'rechten' Weg zurück zu führen. Stephane und Nathan sind nun gefordert. Wird sich diese erste große Liebe ihren Weg bahnen? ''Kritikerpreis'' - 18. Festival des Creations Audiovisuelles de Luchon - Frankreich
Fr, 2016, 88 Min., R: Didier Bivel, mit: Patrick Timsit, Bruno Putzulu, Barbara Schulz, Jules Houplain, Catherine Jacob
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Mo, ., 20.15 Uhr



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In Vorbereitung - Erstauff.-engl. OmU

PIT STOP

Der vielfach ausgezeichnete und ''beste amerikanische Gay-Film des Jahres'' (Film.com) ruft unweigerlich Erinnerungen an ''Big Eden'' und ''Brokeback Mountain'' wach. Wunderbar lakonisch, gefühlvoll, poetisch, aufrichtig und berührend.
In dieser meisterlich geformten Filmballade des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Yen Tan (CIAO) ringen der offen schwule Gabelstaplerfahrer Ernesto als auch der recht erfolgreiche Bauunternehmer Gabe mit der rauen Wirklichkeit, in einer kleinen texanischen Arbeiterstadt Männer zu lieben. Während Gabe über das Ende einer Affäre mit einem verheirateten Mann seine Wunden leckt, ist Ernestos Verlangen nach der wahren Liebe noch nicht erloschen. Als die beiden Mittdreißiger sich bei einem intensiven One-Night-Stand näherkommen, entzündet sich ein längst verglühtes Feuer. ''Das sensible und authentische Porträt entfaltet einen ungewöhnlichen Sog.''
Siegessäule

''Der Film ist von Anfang an faszinierend, weil er so lebensnah wirkt.''
queer.de
''Einer der besten Spielfilme des SUNDANCE Festivals."
San Francisco Bay Guardian

''Ergreifend beobachtet und zutiefst befriedigend.''
Variety

''Großartig gespielt.''
Village Voice
USA 2013, 88 Min., R: Yen Tan, mit: ill Heck, Marcus DeAnda, Amy Seimetz, John Merriman, Alfredo Maduro
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In Vorbereitung

KEEP THE LIGHTS ON

Der Teddy-Gewinner der Berlinale 2012!
Manhattan, 1998: Ein Mann liegt halbnackt auf dem Bett und wählt verschiedene Telefonnummern, bis er ein passendes Sex-Date gefunden hat. Als es zur ersten Begegnung von Eric mit seinem Date Paul kommt, entlädt sich eine Leidenschaft, die zunächst ohne Zukunft scheint. Zwei Jahre später teilen die beiden Männer jedoch ihr Zuhause und ihren Alltag. Erik ist Dokumentar-Filmemacher, während Paul als Anwalt einem geregelten Berufsleben nachgeht. Doch Paul ist labil und reißt immer wieder aus. Zwischen Gesprächen, Sex und Drogen ringen sie um einen gemeinsamen Lebensrhythmus, doch Süchte und Zwänge lassen ihre Partnerschaft immer wieder entgleisen. Beide wollen nicht aufgeben und um das Fortbestehen der Paar-Geborgenheit kämpfen.
Ira Sachs’ sehr persönlicher Beziehungsfilm, dessen Geschichte fast eine Dekade umspannt, gehört wie Weekend, I Want Your Love und Jenseits der Mauern zu den neuen reifen Liebesdramen des aktuellen queeren Kinos. Getaucht in die warmen Farben eines schon wieder historischen New Yorks (von Attenberg-Kameramann Thimios Bakatakis auf 16mm festgehalten), explizit in der Darstellung von Sex und Drogensucht, aber auch von Zärtlichkeit und Nähe, ist KEEP THE LIGHTS ON mit seinen vielen Referenzen an Künstler wie Avery Willard (über den Erik einen Film dreht) und Arthur Russell (dessen traurigschöne Songs den Soundtrack bilden) auch eine Hommage an die queere Kultur New Yorks
Eine Liebesgeschichte von heute, zärtlich und ohne Kompromisse, warmherzig und schonungslos erzählt. Mehr zum Film gibt es
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