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MonGay findet statt
jeden 2. Montag im Monat im Apollokino Hannover - Studio für Filmkunst Apollokino Hannover
Limmerstraße 50
direkt an der Haltestelle Leinaustraße, üstra Linie 10
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VERPASST



Mo, 13.11., 20.15 Uhr - engl. OmU

HANDSOME DEVIL

Conor ist neu auf dem Internat und ist gezwungen, sich ein Zimmer mit Ned Roche zu teilen. In dem Zimmer hat Ned Fotos von Dita Von Teese aufgehängt, und als Conor seinem Zimmer zugewiesen wird, errichtet er erstmal eine Wand, die durch die Mitte des Raums verläuft. Doch bald schon entwickelt sich zwischen dem 16-jährigen Einzelgänger mit den auffälligen roten Haaren und dem Vorzeigeathleten Conor, der von seinen Rugby-begeisterten Mitschülern bewundert und von seinem Rugby-Coach Pascal O’Keeffe gefördert wird, eine unerwartete Freundschaft. Ned hingegen hatte seinen verwitweten Vater und seine kühle Stiefmutter nicht davon überzeugen können, dass ein Internat, an dem Rugby wie eine Religion zelebriert wird, das Falsche für ihn ist. Der sich dort fehl am Platz fühlende Ned wird von vielen wegen seiner Haare, die er zu all dem noch gefärbt hat, verspottet, allen voran von Weasel. Was Ned und Conor verbindet, ist die Musik, und gemeinsam beginnen sie, Gitarre zu spielen. Als ihr Englischlehrer Dan Sherry, der ihr musikalisches Interesse unterstützt, sie ermutigt, an einem regionalen Talentwettbewerb an einer benachbarten Mädchenschule teilzunehmen, muss sich Conor entscheiden, ob er weiterhin sein hypermännliches Image als Sportler pflegt oder zu seiner neuen Liebe zur Musik steht. Ned andererseits hadert mit sich, ob er das frisch erarbeitete Vertrauen zu seinem neuen Freund verraten und der Schulverwaltung von einem Geheimnis berichten will, um seine eigene Haut zu retten.
Irland 2016, 95 Min., R: John Butler, mit: Fionn O'Shea, Nicholas Galitzine, Andrew Scott
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Mo, 09.10., 20.15 Uhr -dt. Fass.- Erstauff.- in Zusammenarbeit mit dem PERLEN-Filmfest

GOD'S OWN COUNTRY

"Ein britischer BROKEBACK MOUNTAIN, aber besser" - Indie Wire
Der junge Johnny bewirtschaftet die Farm seines kranken Vaters im englischen Yorkshire. Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn ist den widrigen Lebens- und Arbeitsumständen angepasst: Knapp und rau werden meist Worte der Kritik oder Bevormundung an den Sohn gerichtet. Die Großmutter leistet stoisch ihren Teil. Frustriert geht der isolierte Johnny seinem harten Tagesgeschäft nach, hat unverbindlichen Sex mit Männern oder betrinkt sich im lokalen Pub, um seinem Alltag zu entfliehen. Als im Frühjahr der gleichaltrige Gheorghe aus Rumänien als Aushilfe für die Saison anheuert, begegnet Johnny dem Fremden zunächst mit Misstrauen. Die anfänglichen Spannungen zwischen den Männern weichen jedoch bald einer intensiven Beziehung, die Johnny neue Perspektiven eröffnet, ihn aber auch vor weitere Herausforderungen stellt. Francis Lee zeigt in seinem Langfilmdebüt den entbehrungsreichen Farm-Alltag in authentischen Bildern. Er konzentriert sich dabei auf Blicke und Gesten seiner Charaktere und ihre unmittelbare Körperlichkeit. Die archaische Landschaft von „God’s Own Country“, wie die Einheimischen die ehemalige Grafschaft nennen, wird zum Spiegelbild innerer Tumulte.
GB 2017, 103 Min., Hjartasteinn/Heartstone, R: Francis Lee, mit: Josh O'Connor, Alec Secăreanu, Ian Hart, Gemma Jones
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Mo, 11.09., 20.15 Uhr - isl. OmU - Erstauff.-

HERZSTEIN

Thor und Kristján leben in einem kleinen entlegenen Fischerort in Island. Ihren Sommer verbringen sie dort, so gut es eben geht: Sie vertreiben sich die Zeit beim Fischefangen an der Hafenmole, auf dem Schrottplatz oder vor dem Spielautomaten. Sie vertrauen einander – was viel wert ist in einem Dorf, in dem auf die Erwachsenen eher wenig Verlass ist, und kaum eine Peinlichkeit vor der Gemeinschaft verborgen bleibt. Doch die Jungen bemerken auch, dass sie sich allmählich verändern: Als Thor nicht weiß, wie er sich einem Mädchen aus dem Ort nähern soll, bietet Kristján seine Hilfe an. Doch der muss zugleich mit der immer stärkeren Zuneigung leben, die er für seinen besten Freund empfindet. Ein vielschichtiger Film, der für die Unsicherheit und Verletzlichkeit seiner jungen Protagonisten, aber auch für ihre Unbändigkeit und innige Vertrautheit lange nachwirkende Bilder findet.
Island / Dänemark 2016, 127 Min., R: Gudmundur Arnar Gudmundsson, mit: Baldur Einarsson, Blær Hinriksson, Diljá Valsdóttir, Katla Njálsdóttir
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Mo, 14.08., 20.15 Uhr - OmU - Erstauff.-

Die Wunde

Eastern Cape, Südafrika: Der einsame Fabrikarbeiter Xolani nimmt sich eine Auszeit von seinem Job, um als Helfer das jährliche Beschneidungsritual der Xhosa zu begleiten, das den Übergang zum Mannesalter markiert. In einem abgelegenen Berglager, zu dem Frauen keinen Zutritt haben, kommen die jungen Männer wieder zu Kräften. Bemalt mit weißer Farbe, erlernen sie die Männlichkeitscodes ihrer Kultur. In dieser von Machismo und Aggressionen geprägten Umgebung kümmert sich Xolani um den aufsässigen Kwanda aus Johannesburg, der schnell hinter dessen bestgehütetes Geheimnis kommt: Xolani liebt einen anderen Mann. Bereits in seinem Kurzfilm Ibhokhwe widmete sich der südafrikanische Regisseur John Trengove dem Thema männliche Beschneidung. Dieses und andere Mannbarkeitsrituale greift er in seinem ersten Spielfilm wieder auf. Die Spannung, die sich während des Films unaufhaltsam aufbaut, rührt einerseits von dem jungen Kwanda her, der die patriarchalen Normen der Initiation zunehmend infrage stellt, und andererseits von der inneren Krise, die Xolani durchlebt. Er muss sich entscheiden zwischen der traditionellen Welt, die er kennt, und seiner eigenen Selbstverwirklichung.
Südafrika / Deutschland / Niederlande / Frankreich 2016, 88 Min., R: John Trengove, mit: Nakhane Tourré, Bongile Mantsai, Niza Jay Ncoyini
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Mo, 10.07., 20.15 Uhr

DREAM BOAT -

Auf dem schwulen Kreuzfahrtschiff...
Eine Woche auf einem Kreuzfahrtschiff, mit Partys, Spaß und neuen Freundschaften: Es handelt sich um eine exklusiv schwule Reisegesellschaft und Themen wie Identität, Körperlichkeit und die Suche nach Sex spielen eine besondere Rolle. Jeden Abend fordert ein neues Motto die Passagiere zu extravaganten Verkleidungen und knappen Outfits heraus, doch in den Kabinen geht es auch unter die Oberfläche, und ganz Privates kommt zutage. So will der junge Pole Marek als Mensch akzeptiert und geliebt werden, und nicht wegen seines gestählten Körpers. Dipankar aus Indien, der erst seit kurzem zu seiner Homosexualität steht, und der Palästinenser Ramzi nutzen den Freiraum aus, den sie aus den homophoben Gesellschaften ihrer Heimatländer nicht kennen. Der HIV-positive Martin reflektiert über Hedonismus, während Philippe aus Frankreich das Treiben auf dem Boot abgeklärt aus seinem Rollstuhl beobachtet. In seinem Kinofilmdebüt gelingt Regisseur Tristan Ferland Milewski ein Blick hinter die Kulissen einer zunächst oberflächlich erscheinenden Welt. Er baut mit Witz eine Nähe zu den Männern auf, die offen über schwules Begehren, freie Liebe und ganz altmodische Zweierbeziehungen reden.
Deutschland 2017, 92 Min., R: Tristan Ferland Milewski
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Mo, 12.06., 20.15 Uhr

Mein wunderbares WEST-BERLIN


Im West-Berlin der 1960er-Jahre gab es Lokale, in denen Männer unter sich sein konnten, und es wurde zum Magneten für junge Schwule. Heute noch aktive Protagonisten von damals lassen Erinnerungen an ihre ersten Jahre in der Stadt aufleben. Es sind Erinnerungen an eine Szene, die sie sich unentwegt erkämpften, und an deren Wandel bis zum Mauerfall. Aus der Konfrontation mit massiver gesellschaftlicher Repression erwächst in den 1970ern ein schwules Selbstbewusstsein: Die „Homosexuelle Aktion Westberlin“ setzt sich für eine Streichung des § 175 und die Überwindung des Patriarchats ein. In Ruinen entstehen neue Wohn- und Lebensformen wie Männerkommunen oder das Tuntenhaus. Klappensex, Ost-West-Beziehungen, Lederbars, Drag-Aktionen in der U-Bahn: Eine anarchische Freude überstrahlt die Leiden der Vergangenheit. Ein Jahrzehnt später trifft die Krankheit Aids auch Berlin. Nach Out in Ost-Berlin erkundet Jochen Hick die queere Lebenssituation im damaligen Westteil der Stadt und die Wurzeln jener Faszination, die die Metropole bis heute zum Zufluchtsort nicht nur für schwule Männer macht. Spannende Zeitreise mit zum Teil noch unveröffentlichtem Archivmaterial.
Deutschland 2017, 98 Min., R: Jochen Hick, mit: Romy Haag, Maximilian Lenz, Ades Zabel
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Mo, 08.05., 20.15 Uhr - port. OmU

DAS NEST-THE NEST


Brasilienaische TV-Serie, deren 4 Episoden hier fürs Kino zusammengefasst werden. Bruno, ein junger Soldat, reist nach Porto Alegre auf der Suche nach seinem Bruder, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Statt seinen Bruder zu finden, lernt er dessen Freunde kennen und seine Art zu Leben. Er entdeckt eine neue Art zu Leben, wo er frei ist, er selbst zu sein und seine Sexualität zu erforschen. Weg von zu Hause, findet Bruno eine neue Familie.
Brasilien 2016, 104 Min. (4x26 Min.), R. Filipe Matzembacher & Marcio Reolon, mit: Nicolas Vargas, Sophia Starosta, Lucas Riedl, Felipe Paes, Guilherme Bassan
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Mo, 10.04., 20.15 Uhr - span. OmU -

ESTEROS

Nach 10 Jahren in Brasilien besucht Matias seine argentinische Heimat. Besser als mit seiner Freundin versteht er sich dort jedoch mit seinem Kindheitsfreund Jeronimo, der als Künstler offen schwul lebt. Gemeinsam fahren die beiden Männer für einige Tage in die Esteros del Ibero, wo sie sich schon damals näher kamen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen konnten. ESTEROS entwickelt sich gelassen und stimmig auf zwei Zeitebenen, umgeht Klischees und einfache Lösungen und fühlt sich dadurch äußerst reif an. Man mag kaum glauben, dass dieses gelungene romantische Drama der erste Langfilm von Papu Curotto ist.
Argentinien, Brasilien, Frankreich 2016, 83 Min., R: Papu Curotto, mit: Ignacio Rogers, Esteban Masturini, Renata Calmon, Joaquin Parada, Marcelo Subioto u.a.
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Mo, 13.03., 20.15 Uhr

Heimliche Küsse

Dramatische, romantisch und spannende französische Coming-Out Story... Nathan ist 16, der Neue an der Schule und lebt allein mit seinem Vater, dem Polizisten Stephane. Gerade angekommen, sorgt der Teenager schon für einen handfesten Skandal: er wird bei einem Kuss mit einem anderen Jungen auf einer Party beobachtet und fotografiert. Als das Bild bei Facebook hochgeladen wird, beginnt ein gnadenloses Spießrutenlaufen. Wer war der andere Junge? Das Rätselraten geht Hand in Hand mit zunehmend handgreiflichen Anfeindungen seitens seiner Mitschüler. Vater Stephane ist ratlos und zunächst schockiert, dass ausgerechnet sein Sohn schwul sein soll. Als sich herausstellt, dass der andere Junge ausgerechnet der Junior Boxer Louis ist, gerät die Welt aller Beteiligten zunächst aus den Fugen. Louis' Eltern unternehmen alles in ihrer Macht stehende, um ihren Sohn auf den 'rechten' Weg zurück zu führen. Stephane und Nathan sind nun gefordert. Wird sich diese erste große Liebe ihren Weg bahnen? ''Kritikerpreis'' - 18. Festival des Creations Audiovisuelles de Luchon - Frankreich
Fr, 2016, 88 Min., R: Didier Bivel, mit: Patrick Timsit, Bruno Putzulu, Barbara Schulz, Jules Houplain, Catherine Jacob
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Mo, 08.03., 20.15 Uhr-dt. Fassung - Vorpremiere

MOONLIGHT

Eines der Highlights der diesjährigen OSCAR-Verleihung! Herausragender US-Indie, der in Form einer eindringlichen Charakterstudie den Werdegang eines schwarzen und schwulen Jugendlichen thematisiert.
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Mo, 13.02., 20.15 Uhr

MIT SIEBZEHN

Damien und Thomas gehen in dieselbe Gymnasialklasse – und mögen sich ganz und gar nicht. Sobald Worte nicht mehr genügen, um sich gegenseitig zu verletzen, prügeln sie aufeinander ein. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne und eines Militärfliegers, der gerade im Auslandseinsatz ist, und Thomas, Adoptivsohn mit maghrebinischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem abgelegenen Berghof lebt. Als die Bäuerin nach mehreren Fehlgeburten wieder ein Kind erwartet und einer komplizierten Schwangerschaft entgegensieht, nimmt Marianne den verschlossenen Jungen für eine Weile bei sich auf. Damien und Thomas müssen nun unter einem Dach leben ... In seinem neuen Film behandelt André Téchiné, der mit Filmen wie Les temps qui changent (2005) und Les témoins (Die Zeugen, 2007) schon mehrfach im Wettbewerb der Berlinale vertreten war, das Aufwachsen in verschiedenen sozialen Milieus, die Verwirrungen der Jugend und die Erziehung der Gefühle. Ein raues südwestfranzösisches Bergdorf im Wechsel der Jahreszeiten wird zur Seelenlandschaft für die zwischen Ablehnung und Anziehung changierende Beziehung zweier junger Männer.
"Ein beglückender Film"
Der Tagesspiegel
Fr, 2016, 116 Min., R: André Téchiné, mit: Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila, Alexis Loret
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Mo, 09.01.17, 20.15 Uhr - engl. OmU

James Franco: KING COBRA

KING COBRA basiert auf der wahren Geschichte des heute 30-jährigen Sean Paul Lockhardt, a.k.a. Brent Corrigan, dem ersten schwulen Porno-Megastar des Online-Zeitalters: eine Geschichte, die geprägt ist von der sexuell höchst ambivalenten Beziehung eines Teenagers zu einem zwielichtigen Produzenten, den knallharten Interessen des Porno-Geschäfts und grenzenloser Gier, die in einem brutalen Blutbad endet. Eigentlich ist das alles viel zu anrüchig für Hollywood. Doch Regisseur Justin Kelly („I am Michael“) gelingt mit seiner famosen Besetzung – James Franco, Christian Slater, Molly Ringwald, Alicia Silverstone und Disney-Channel-Boy Garrett Clayton – eine kühne Mischung aus queerem Biopic, trashigem Erotikthriller und entlarvender Porno-Satire, die dort erst anfängt, wo „Boogie Nights“ (1997) einst endete. Sean (Garrett Clayton) ist 17, sieht unwiderstehlich aus und träumt vom großen Ruhm. Als er online den Schwulenporno-Produzenten Stephen (Christian Slater) kennenlernt, nutzt er seine Chance. Erst lässt er vor der Kamera die Hosen runter, dann werden die Filmchen immer expliziter. In nur wenigen Monaten steigt Sean unter dem Namen „Brent Corrigan“ zum neuen Star von Cobra Video auf. Doch der Erfolg ruft rasch Neider auf den Plan: Die Viper Boyz Joe (James Franco) und Harlow (Keegan Allen), zwei Escorts und Möchtegern-Produzenten, wollen mit Brent ein „Millionen-Dollar-Video“ drehen. Als Stephen seinen Star nicht einfach so gehen lassen will, greifen die Viper Boyz zu drastischen Mitteln...
Reizvoller, lustiger, verstörender und smarter kann Kino nicht sein!“ (The Wrap)
„Die schwule Antwort auf BOOGIE NIGHTS. Vermutlich der beste Film, der jemals über die Porno-Industrie in den USA gedreht wurde! Abgründig und zum Brüllen komisch!“ (Indiewire)
„Eine extrem stilvolle schwarze Komödie aus dem Herzen der schwulen Porno-Industrie.“ (Screen Daily)
„James Francos abschüssigste Performance seit SPRING BREAKERS“ (The Guardian)
USA 2016, 91 Minuten, OmU, Regie: Justin Kelly (I am Michael), Mit James Franco, Christian Slater, Garrett Clayton, Alicia Silverstone, Molly Ringwald …
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Mo, 12.12., 20.15 Uhr

DEPATURE

Spätsommer in Südfrankreich. Die Engländerin Beatrice und ihr 15-Jähriger Sohn Elliot bereiten den Verkauf ihres Ferienhauses vor. Während die Mutter mit dem Ende ihrer Ehe ringt, zieht der frühreife Elliot durch die Wälder, liest Proust und schreibt seine Gedanken in ein Notizbuch. Als er den hübschen Clément beim Baden im See entdeckt, findet er plötzlich Worte für seine Sehnsucht. Trotz sprachlicher Barrieren freunden sich die beiden an. Doch Clément, ein Junge von wilder Traurigkeit, weckt nicht nur Elliots Begehren. Andrew Steggalls erzählt in seinem märchenhaften Regiedebüt von einem Sommer des Abschieds, mit dem eine Kindheit zu Ende geht und die Illusion einer heilen bürgerlichen Familie zerbricht.
Ein Film von Andrew Steggall, UK/FR 2015· 109 Minuten · engl. & franz. OF mit dt. UT
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Mo, 14.11., 20.15 Uhr

HOLDING THE MAN

9 Jahre nach seinem letzten Spielfilm, ''Candy'' mit Heath Ledger, nimmt sich Regisseur Neil Armfield einer der größten schwulen Liebesgeschichten Australiens an. Die gleichnamige Autobiographie von Autor Timothy Conigrave erschien 1995. Als große australische Filmproduktion konnten die Jungdarsteller Ryan Corr und Craig Stott engagiert werden, aber auch sehr bekannte Darsteller wie OSCAR�-Preisträger Geoffrey Rush (''Fluch der Karibik'', ''Shine'', ''The King's Speech'') und Guy Pearce (''Priscilla'', ''Iron Man 3''). Der Film mit großem Klassiker-Potenzial hatte nicht nur einen hervorragenden Kinostart in Australien, sondern gewann bereits unzählige Filmpreise. Timothy, der im Schultheater mitspielt, und John, der Kapitän des Football-Teams, gehen in dieselbe Geografie-Klasse und verlieben sich ineinander. Es ist 1976 und ihre Liebe stößt auf starke Widerstände innerhalb ihrer katholischen Highschool sowie ihrer konservativen Familien. Aber Tim und John lassen sich nicht in ihren Gefühlen beirren und bleiben zusammen. Das öffnen der Beziehung, ein Studienplatz in Sydney, all das stellt ihre Liebe auf die Probe. Doch es gibt etwas, das selbst ihre große Liebe nicht besiegen kann...
''...eine wunderschöne, tragische Love Story für ein großes Publikum!''
Daily Telegraph
''Ein Film mit famosen Schauspielern, bei dem kein Auge trocken bleibt - sehenswert.''
Männer
''Die rührende und unerwartet humorvolle Geschichte zweier Liebender.''
The Hollywood Reporter
Aus 2015, 127 Min., R: Neil Armfield, mit: Ryan Corr, Craig Stott, Kerry Fox, Camilla Ah Kin, Sarah Snook, Guy Pearce, Anthony LaPaglia, Geoffrey Rush
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Mi, 09.11., 20.15 Uhr -MonGay EXTRA

Die Mitte der Welt

Nach dem Bestseller von Andreas Steinhöfel! Als der siebzehnjährige Phil von seinem Sprachcamp zurückkommt, scheint zwischen seiner Mutter und seiner Zwillingsschwester etwas vorgefallen zu sein, über das beide nicht sprechen. Doch anstatt die beiden zu konfrontieren, flüchtet er sich lieber in eine leidenschaftliche Affäre mit dem geheimnisvollen Neuen in der Klasse. Als die Vergangenheit ihn jedoch allmählich einholt, muss Phil schließlich erkennen, dass es manchmal besser ist, sich mit der Wahrheit zu konfrontieren, auch wenn diese weh tut, als mit der Unsicherheit zu leben.
D 2016, R: Jakob M. Erwa, mit: Louis Hofmann, Jannik Schümann, Sabine Timoteo, Ada Philine Stappenbeck, Inka Friedrich, Sascha Alexander Gersak, Nina Proll
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Mo, 10.10.16, 20.15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem PERLEN-FILMFEST
Das schwule Berlin bei Nacht...

Nina Queer: FICKI FICKI AUA AUA - Der Film

Samstagnacht und Sonntagmorgen: “FICKI FICKI AUA AUA - DER FILM” dreht sich um Nina Queer, Berlins berühmte Partytranse, und ihre Entourage. Der Film zeigt eine glamouröse Clubnacht im Kreuzberger Club Musik&Frieden, in dem „die Queer“ seit Jahren ihre legendäre "Irrenhouse"-Party veranstaltet, und beobachtet die Akteure auch bei ihren Vorbereitungen zuhause, auf dem Weg zum Club und hinter den Kulissen. Die Protagonisten - Transen, DJs und Partygäste – wissen viele Geschichten aus dem Berliner Nachtleben zu erzählen und insbesondere darüber, was sie an Nina Queer und dem "Irrenhouse" so schätzen...
Die Dokumentation “FICKI FICKI AUA AUA - DER FILM” von Gerald Backhaus spiegelt das wilde Berliner Nachtleben wider. Tausende aus aller Welt kommen jährlich in die deutsche Hauptstadt, die längst zur europäischen Partymetropole Nr. 1 aufgestiegen ist. Wer selbst noch nicht mitgefeiert hat, bekommt Einblicke in diese teilweise skurrile, aufregende Welt.
D 2016, 60 Minuten, Ein Film von Gerald Backhaus Eine Produktion von Nina Queer, Magic Magnus & Gerald Backhaus
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Mo, 12.09.16, 20.15 Uhr

VIVA

Havanna, Kuba. Jesus heuert als Friseur bei einer Gruppe Drag-Performer an, würde aber viel lieber selber auf die Bühne. Als er endlich die Chance dazu bekommt, wird er von einem Mann aus dem Publikum auf offener Bühne attackiert. Der Mann ist sein Vater Angel, ein ehemaliger Boxer, den Jesus seit über 15 Jahren nicht mehr gesehen hat … Einfühlsam erzählt VIVA vor dem Hintergrund eines wild pulsierenden Havannas, wie zwei denkbar unterschiedliche Männer nach und nach zueinander finden – und wieder zu einer Familie werden.
Ein Film von Paddy Breathnach, IR 2015 · 100 Minuten · span. OF mit dt. UT
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Mo, 08.08.16, 20.15 Uhr

Robin Williams: BOULEVARD

Der letzte große dramatische Film mit OSCAR-Preisträger Robin Williams in der Hauptrolle. In dem emotional aufwühlenden Film spielt Robin Williams den 60-jährigen Bankangestellten Nolan Mack, der sich in seinem beschaulichen Leben gefangen fühlt. Als er eines Nachts einen jungen Mann kennenlernt, muss er schockiert feststellen, dass seine Gefühle für ihn nicht nur rein väterlicher Natur sind. Der preisgekrönte Regisseur Dito Montiel (KIDS - IN DEN STRASSEN NEW YORKS) führt uns einmal mehr in eine Welt, in der die Protagonisten trotz aller urbanen Tristesse Hoffnung schöpfen dürfen. Großes Kino!
''Herzzerrei�end.'' Washington Post ''Ein warmherziger Film.'' Frankfurter Rundschau
''Ein kleiner Film, der eine große Geschichte erzählt.'' Stern
''Williams zeigt einmal mehr, dass ihm auch die ernsten Rollen liegen. Eine ruhige Rolle, aber ein umso größeres und aufwühlendes Erbe des Schauspielers.'' Süddeutsche Zeitung
USA 2014, 88 Min., R:Dito Montiel, mit: Robin Williams, Roberto Aguire, Bob Odenkirk, Kathy Baker, Giles Matthey u.a.
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Mo, 13.06.16, 20.15 Uhr-Erstauff.-

G-LOST IN FRANKFURT

Kris aus Warschau versucht sein Glück in Frankfurt, wo er in einem Unterwäsche-Shop für Männer landet. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erkundet er die fremde Großstadt, in der er sich nun zurecht finden muss. Als er im Shop Damiano kennenlernt, einen jungen Kerl mit extremer Anziehungskraft, der ihm Frankfurt zeigen will, nimmt er das Angebot gerne an. Nach zögerlichen Berührungen und intensiven Blicken wird im Laufe des Tages aus der Bekanntschaft eine leidenschaftliche Affäre...
''Traum aus Sex, Drogen und Musik.'' Männer
''... mit enormer Detailverliebtheit und ungewöhnlich freizügig.'' gab
''Hart, wild, leidenschaftlich, intim. Unterlegt mit der Musik der Clubs entsteht eine spannende Studie über Menschen und ihre Begierden und Wünsche.'' Kulturnews
D 2015, 88 Min., R: George Dare, mit: Kristof Broda, Damiano Gaumann, David Sembritzki, George Dare, Andreas Kriener, Normen Kraft, Veronika Kriener, Marco Siefert
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Mo,09.05.16, 20.15 Uhr-engl. OmU

WIE SCHÖN DU BIST

Philadelphia bei Nacht. Der erfolglose Dichter Brian zieht durch die Bars auf der Suche nach einem Kerl, den er abschleppen kann, um seinen Frust zu betäuben. In der Beziehung zwischen dem Bildhauer Drew und seiner jugendlichen Muse Jim kriselt ist - Jim fühlt sich von Drew bevormundet und ausgenutzt. Bob, ein in die Jahre gekommener Künstleragent, fährt in einer Limousine durch die Stadt und sucht nach Jemandem, dem er sagen kann, wie schön er ist. Als sich die Wege der vier Männer kreuzen, kommt es zu schnellem Sex - und unerwarteten Geständnissen. Regisseur Joseph Graham nutzt die abseitigen Straßen Philadelphias, der "Stadt der brüderlichen Liebe", um vier unterschiedliche schwule Männer zu porträtieren, die sich doch alle nach dem Gleichen sehnen: echten Gefühlen und großer Kunst. Doch wahre Schönheit liegt oft im Dunklen verborgen.
Ein Film von Joseph Graham · USA 2015 · 91 Min · englische OF · deutsche UT · mit Brian Sheppard, Zack Ryan, Colman Domingo und John Lescault
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Mo, 11.04.16, 20.15 Uhr - span. OmU

JESS & JAMES

Sommer in Argentinien. Zwei Jungs verabreden sich zu einem Sexdate. James ist sofort verknallt in Jess, der sich nimmt, was er will. Doch der hat eigentlich eine Freundin und sucht nur die schnelle Nummer. Als James ihn aber fragt, ob er Lust auf einen spontanen Road-Trip hat, willigt Jess sofort ein. Ohne festes Ziel fahren die beiden mit dem Citroën von James' Mutter los. Je weiter sie sich von Zuhause entfernen, desto größer wird ihr Freiheitsgefühl. Auf dem Weg gabeln sie den niedlichen Kellner Tomás auf, tanzen zu dritt Tango am Strand, haben Sex in den Dünen und übernachten in einem Geisterhaus. Doch wie wichtig James für Jess ist, wird dem erst klar, als er eine SMS von Zuhause bekommt. Was passiert, wenn ihr Trip irgendwann zu Ende ist? Regisseur Santiago Giralt lässt seine Figuren auf der Reise über das südamerikanische Land in eine Abfolge absurder Situationen und sexueller Begegnungen schliddern - und dabei erwachsen werden. Sein surreal-verträumtes Road-Movie erzählt vom Ausbruch aus alten Bindungen und dem Mut, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Ein Film von Santiago Giralt · Argentinien 2015 · 92 Min · spanische OF · deutsche UT · mit Martín Karich, Nicolás Romeo, Federico Fontán u.a.
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Mo, 14.03.16, 20.15 Uhr

Unbedingter Gehorsam - PERFECT OBEDIENCE

Der junge Glaubensbruder Julian wird in das Kloster Los Cruzados de Cristo geschickt, wo er den schweren Weg des Gehorsams beschreiten soll.
1997 erklärten neun ehemalige Seminaristen, von Maciel in den 1940er, ‘50er und ‘60er- Jahren sexuell missbraucht worden zu sein, als sie zwischen zehn und sechzehn Jahre alt waren. Mit Schweigegelübden soll Maciel sie zur Geheimhaltung verpflichtet haben. Kardinal Josef Ratzinger, der spätere Papst Benedikt, untersuchte den Fall von 1999 an. Ohne Angabe von Gründen wurde die Untersuchung 2002 zunächst abgebrochen. Juan Manuel Bernal spielt den umstrittenen Maciel: “Ich denke nicht, dass es uns um den Skandal ging. Wir wollten einfach die Geschichte erzählen und tief ins Unbewusste dieses Charakters eindringen. Das könnte interessant für die Zuschauer sein, denn wohl jeder hat von der Geschichte gehört oder darüber gelesen und sie dann vergessen. Das Schreckliche ist, dass diese Dinge weiterhin geschehen. Deshalb denke ich, dass der Film wichtig ist”, sagt er. 2006, ein Jahr nach dem Tod von Papst Johannes Paul, kam die Glaubenskongregation zu dem Schluss, dass die Vorwürfe gegen Pater Maciel wahr sind. Papst Benedikt forderte ihn auf, sich zu einem Leben in Buße und Gebet aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
Mexico 2015, 99 Min., span. OmU R: Luis Urquiza, mit: Juan Manuel Bernal, Alfonso Herrera, Juan Carlos Colombo
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Mo, 08.02.16, 20.15 Uhr - dt. Fass.

LICHTES MEER

Marek beginnt ein Praktikum auf einem Containerschiff: 197 Meter lang, 30 Meter breit, mit dem Ziel Martinique. Voller Vorfreude verlässt er den Bauernhof der Eltern in Vorpommern und geht in St. Nazaire an Bord. Marek will die Freiheit kennen lernen und verliebt sich in den geheimnisvollen Matrosen Jean. Ob das ein Abenteuer bleibt oder tatsächlich was fürs Leben ist? Hat Jean tatsächlich einen Geliebten in jedem Hafen? Auf der Fahrt über den Atlantik wird Marek nicht unbedingt ein richtiger Seemann, aber erwachsen. Eine romantische Coming-Of-Age-Reise über den Atlantik, ein maritimer Jungs-Traum über die Liebe unter den Bedingungen der modernen Frachtschifffahrt.
D 2015, 79 Min., R: Stefan Butzmühlen, mit: Martin Sznur, Jules Sagot, Katharina Melchior, Niels Melchior, Lisa Melchior
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Mo, 11.01.16 , 20.15 Uhr-thailänd. OmU

Mein Bruder, der Held - HOW TO WIN AT CHECKERS...EVERY TIME

Der elfjährige Oat lebt mit seiner kleinen Schwester und seinem älteren Bruder Ek als Waise in einem Armenviertel von Bangkok. Für ihn bricht eine harte Zeit an, als Ek einberufen werden soll. In Thailand wird per Zufall entschieden, wer den Militärdienst absolvieren muss. Um seinen Bruder vor dem Einzug zu bewahren, stiehlt Oat Geld von einem Mafiaboss, um Ek freizukaufen. Doch er hat nicht bedacht, welche drastischen Konsequenzen diese Tat haben wird.
USA, Thailand, Indonesien 2015, 80 Min., R: Josh Kim, mit: Thira Chutikul, Ingarat Damrongsakkul, Iirah Wimonchailerk, Arthur Navarat, Vatanya Thamdee
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Mi, 09.12.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - ital. OmU
Im Dezmeber ist der MonGay ausnahmsweise mal an einem MITTWOCH!!!

Dunkler als die tiefste Nacht - DARKER THAN MIDNIGHT - ital. OmU

David ist 14 Jahre alt und besitzt für sein Alter ein noch sehr jugendhaftes und feminines Aussehen. Das führt immer wieder zu Konflikten mit seinem Vater, der in ihm immer lieber einen starken Mann sehen will. Um aus den einengenden Verhältnissen von zu Hause ausbrechen zu können, zieht es David in kriminelle Kreise, wo er das Gefühl hat, ernstgenommen zu werden... Sensibel erzählte Geschichte eines jungen rothaarigen Sizilianers, der seinen beengten familiären Verhältnissen in seinem Heimatort entflieht, und nun in den Straßen von Catania lebt, neue Freunde trifft und seine sexuelle Orientierung findet. Betont unspektakulär und ohne Klischees, ein schönes Beispiel für die Qualität des heutigen italienischen Films.
(Piu Buio Di Mezzanote), Italien 2014, 94 Min., Regie: Sebastiano Riso, mit: Vincenzo Amato, Micaela Ramazzotti, Davide Capone, Lucia Sardo
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Mo, 09.11.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - span. OmU

DER HEIMLICHE FREUND - span. OmU

Rafa, 14, probt für den ersten Kuss. Den bekommt dann aber nicht Marta, sondern Ibra. Und damit hat niemand gerechnet. Denn obwohl sich die beiden Jungs fast täglich im Schwimmbad oder auf der Straße über den Weg laufen, trennen sie Welten - denn Ibra ist ein marokkanischer Flüchtling, und Rafas bürgerliche Freunde wollen mit "Arabern" nichts zu tun haben. Als Ibra aus Spanien abgeschoben werden soll, taucht Rafa mit ihm unter. Sie verstecken sich vor der Polizei, vor Ibras Dealerfreunden, vor Rafas Eltern. Und sie erleben die erste Liebe. Auf der Flucht.
R: MIKEL RUEDA · SP 2014 · 88 MINUTEN · SPANISCHE ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UT · MIT GERMÁN ALCARAZUN, ADIL KOUKOUH, JOSEBA UGALDE, MOUSSA ECHARIF U.A.
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Mo, 12.10.15, 20.15 Uhr -Vorpremiere.- dt. Fassung! - in Zusammenarbeit mit dem PERLEN-Filmfest

EISENSTEIN IN GUANAJUATO

1931 reist der sowjetische Regisseur Sergei Eisenstein nach Guanajuato, um seinen Film Que viva México zu drehen. Er begegnet dort einer anderen Kultur und deren Umgang mit dem Tod, entdeckt eine weitere Revolution – und den eigenen Körper. Greenaway zeichnet Eisenstein als exzentrischen Künstler, der mit der Hybris des international gefeierten Regie-Stars nach Mexiko reist. Ziemlich bald gerät er in Schwierigkeiten mit seinem amerikanischem Finanzier, dem Schriftsteller Upton Sinclair. Zugleich beginnt er, in der ebenso sinnenfrohen wie bedrohlichen Fremde seine Heimat und das Stalin-Regime neu zu reflektieren und erlebt die Veränderung von einem konzeptuellen Filmemacher zu einem an der condition humaine interessierten Künstler. Unter seinem Blick setzen sich die Zeichen, Eindrücke, religiösen und heidnischen Symbole der mexikanischen Kultur neu zusammen. Detailaufnahmen, geteilte Bilder, eine dramatisierende Montage – um die Wandlung seines Helden, der sich selbst als traurigen Clown bezeichnet, zu inszenieren, zitiert und variiert Greenaway dessen filmische Mittel. Szene für Szene nähert sich der Film dem Menschen Eisenstein, der von einem unerwarteten Begehren überrascht wird.
„Ein Film in betörenden Farben“
Der Tagesspiegel
„Eine der schönsten Überraschungen der diesjährigen Berlinale“
RBB
Niederlande / Mexiko / Finnland / Belgien 2014, 105 Min, R: Peter Greenaway, mit: Elmer Bäck, Luis Alberti, Rasmus Slatis, Jakob Öhrman u.a.
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Mo, 14.09.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - dt. Fass.!

YOU AND I

Für ein geplantes Fotoprojekt will sich Jonas (Eric Klotzsch) auf einen Trip durch die Uckermark machen und seinen Freund Philip (George Taylor) mitnehmen. Mit dem hat er bereits eine Reise nach London unternommen, ihn aber seitdem aus den Augen verloren. Jonas holt Philip vom Flughafen ab und sie gondeln ohne Ziel mit einem voll beladenen, etwas in die Jahre gekommenen Transporter durch die Landschaft. Die beiden Freunde machen Halt, wenn ihnen etwas gefällt und saugen die sommerliche Natur genussvoll in sich auf. Sie nehmen den Tramper Boris (Michal Grabowski) mit, der ganz begeistert ist von Jonas‘ Projekt. Der Fremde ermutigt ihn, weiter zu machen, und er flirtet mit dem schwulen Philip. Obwohl Philips Homosexualität zwischen ihm und Jonas nie ein Problem war, gerät ihre Freundschaft nun mehr und mehr aus den Fugen. Nach der Reise wird nichts mehr sein wie vorher...
"Schöner Film, schöne Männer. So macht Kino Spaß!" - hinnerk
D 2014, 82 Min., R: Nils Boekamp, mit: George Taylor, Eric Klotzsch, Michal Grabowski
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Mo, 10.08.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - engl. OmU

GERON

Aus Kanada kommen oft besondere Meisterwerke, so auch GERON von Skandal-Maestro, Provokateur und TEDDY-Preisträger Bruce LaBruce (''Hustler White'', ''The Raspberry Reich''). Statt wie bisher auf einen sexuell expliziten Trashfilm zu setzen, beweist LaBruce, dass er auch anders kann und erzählt auf liebevolle Weise die Geschichte des bildhübschen 18-jährigen Lake, der seine Vorliebe für ältere Männer entdeckt. Als Pfleger kommt er dem charmanten und charismatischen Mr. Peabody (wundervoll gespielt von Walter Borden) näher und beschert dem Grand Seigneur einen zweiten Frühling.
Ein romantisches Roadmovie ganz im Stil von ''Harold & Maude'' – kühn, zärtlich und herausfordernd, doch gleichzeitig humorvoll und herzlich. Ausgezeichnet mit dem ''Grand Prix Focus'' des Festivals du Nouveau Cinéma, Montreal.
''Bruce LaBruce filmt mit der Genauigkeit und dem Humor eines Pornoregisseurs und dem Auge eines Liebenden.''
Süddeutsche Zeitung
''Hoffnungslos romantisch wandelt Kultregisseur LaBruce in diesem liebenswerten Road-Movie auf den Spuren von Hal Ashbys Harold & Maude.''
Frankfurter Rundschau
''Liebevoll und ergreifend.''
Vogue
Kanada 2013, 83 Min., ab 16 J., R: Bruce LaBruce, mit: alter Borden, Pier-Gabriel Lajoie, Marie-Hélène Thibault, Katie Boland
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Mo, 13.07.15, 20.15 Uhr - Erstauff.-span. OmU

DER DRITTE - Es begann mit einem harmlosen Chat...

Ein glückliches, schwules Paar (Carlos Echevarría, ''AUSENTE'' und Nicolás Armengol) stößt im Chat auf den sexuell aufgedrehten und ungemein attraktiven Studenten Fede (Emiliano Dionisi). Nach gegenseitigem, recht freizügigem Abchecken, lässt sich der neugierige 22-jährige auf ein Abendessen ein, das in einem euphorischen Finale seinen erhofften Ausgang findet. Und mit ihm eine neue Form zu lieben.
''Sehr zeitgemäßer Inhalt - Ende hot, alles hot..''
Männer
''Drei fantastische Darsteller und eine fast 20 Minuten lange, sehr intime Sexszene. Extrem sinnlich, schön.''
Blu
EL TECERO, Argentinien 2013, R: Rodrigo Guerrero, mit: Carlos Echevarria, Emiliano Dionisi, Nicholas Armengol
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MonGay EXTRA, Mo, 06.07.15, 20.15 Uhr - Erstauff.-

NACHTHELLE

Der perfekter Film für einen heissen Sommer … Es verspricht, ein idyllisch-sentimentales Wochenende zu werden. – Die Liebespaare ANNA und STEFAN und BERND und MARC treffen sich in ihrer alten Heimat. Der expandierende Kohletagebau, der bald Dorf, Wiesen und Wälder verschlucken wird, hat den Ort entvölkert. Die alte Schule ist verfallen, die Toten auf dem Friedhof wurden exhumiert und dennoch genießen die vier ihre Zeit in der todgeweihten Gegend und schwelgen in Erinnerungen. Doch eine alte Schuld drängt sich vehement in Annas Bewusstsein …
"Großartig gespielter Film!"
Hollywood Reporter D 2015, 83 Min., R: Florian Gottschick, mit: Benno Fürmann, Vladimir Burlakov, Kai Ivo Baulitz, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek
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Mo, 08.06.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - dt. Synchron. Fass.

XENIA - eine neue griechische Odyssee

Den 16-jährigen unbedarften Dany treibt es nach dem Tod der Mutter in das vibrierende Athen zu seinem toughen älteren Bruder Ody. Die Ereignisse überschlagen sich, als sie durch Danys Ungeschicklichkeit gezwungen sind, vor der Polizei zu flüchten. Spontan folgen sie nun ihren Träumen: ihren Vater zu finden und ein Casting bei GREEK SUPERSTAR zu ergattern… Unterwegs merken sie, dass sie trotz aller Differenzen nichts und niemand auseinander reißen kann…

Wo Homer einst Odysseus durch Verlockung und Gefahr führte, da führt uns Panos Koutras XENIA in eine verborgene Unterwelt, voller verführerischer Stricher, moderner Ruinen und Abgründe von Gewalt – und schafft den Spagat zwischen Drama und Komödie mit einer selten gesehenen Leichtigkeit. Premiere feierte XENIA beim Cannes Filmfestival und trat danach, mit Publikumspreisen bejubelt, seinen weltweiten Siegeszug an.
'Mit großem visuellen Reichtum findet der Film ungewohnte und überraschend farbenfrohe Wege, um engagiert von Xenophobie und Homophobie zur erzählen. Ein eindrucksvolles Genregebräu.''
Siegessäule
''Die beiden Jungen erobern schnell die Herzen des Publikums in einem Film, in dem urkomische und zutiefst traurige, aber auch surrealistische Momente perfekt kombiniert sind.''
Zitty
''Ein bunter Abenteuertrip, der gekonnt zwischen heiteren Momenten und ernsten Zwischentönen changiert.''
Tip
''Feinsinnig und facettenreich schildert der Film die Annäherung zweier grundverschiedener Brüder. Geradezu von der Idee des Schönen und Guten beseelt, setzt XENIA ein hoffnungsfrohes Zeichen.''
filmdienst
Griechenland, Frankreich, Belgien 2014, 124 Min., R: Panos H. Koutras, mit: Kostas Nikouli, Nikos Gelia, Yannis Stankoglou, Marissa Triandafyllidou, Aggelos Papadimitriou
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Mo, 11.05.15, 20.15 Uhr - Erstauff.

GAY-Kurzfilmnacht

Boygame
Ein Film Anna Österlund Nolskog, Schweden 2013, 15 Minuten
DIK
Ein Film von Christopher Stollery, Australien 2012, 9 Minuten
Ein Nachmittag (En Eftermiddag)
Ein Film von Søren Green, Dänemark 2014, 9 Minuten
Jetzt Jetzt Jetzt
Ein Film von Christin Freitag, Deutschland 2012, 29 Minuten
Wini + George
Ein Film von Benjamin Monie, USA 2013, 12 Minuten
Jackpot
Ein Film von Adam Baran, USA 2012, 10 MInuten
Gay Goth Scene
Ein Film von Kai Stänicke, Deutschland 2013, 4 Minuten
Gesamtlänge: 88 Minuten
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Mo, 13.04.15, 20.15 Uhr - Erstauff. -engl. OmU

DROWN

Blauer Himmel, rote Shorts, Muskeln und der wilde Ozean. Der Bondi Beach bei Sydney ist das Territorium von Lenny, fünfmaliger "Rettungsschwimmer des Jahres", wie sein Vater vor ihm. Seine Teamkollegen himmeln ihn an, vor allem der treue "Meat", dem die Badehose besonders eng sitzt. Dann taucht plötzlich Phil auf, rettet an seinem ersten Tag bereits ein Kind vor dem Ertrinken, gewinnt den Lifesaver-Wettkampf und die Herzen der Männer. Als Lenny dann noch merkt, dass sein neuer Konkurrent einen Freund hat, gerät seine Alphamännchen-Welt ins Wanken. Eine wilde Nacht voller Alkohol, verschwitzter Männerkörper und heißer Blicke endet für Lenny, Meat und Phil am Strand, wo Lenny endlich merkt, was mit ihm los ist.
R: DEAN FRANCIS · AU 2014 · 93 MINUTEN · FSK 16 · MIT MATT LEVETT, HARRY COOK, JACK MATTHEWS, SAM ANDERSON, U.A.
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Mo, 09.03.15, 20.15 Uhr - Erstauff. - schwed. OmU

SOMETHING MUST BREAK

Mitten im sommerlichen Stockholm...
Der androgyne Sebastian, Anfang 20, sucht zwischen dem öden Lagerhallen-Job und flüchtigem Klappen-Sex nach sich selbst. Am liebsten wäre er Ellie, eine Frau. Eines Nachts trifft Ellie/Sebastian in einer brenzligen Situation auf Andreas und verliebt sich auf der Stelle. Andreas ist auch deutlich angetan, aber davon überzeugt, nicht "schwul zu sein" und wird von Ellie/Sebastian immer wieder in seiner "Männlichkeit" herausgefordert. Basierend auf einem Buch von Eli Levén, mit dem Regisseurin Ester Martin Bergsmark bereits POJKTANTEN realisierte, erzählt SOMETHING MUST BREAK in rauhen Bildern und mit starkem Soundtrack eine kraftvolle Geschichte über die Höhen und Tiefen des Zu-sich-selbst-Findens in einer Welt, die nur zwei Geschlechter kennen will. Nicht zuletzt dank der beeindruckenden Hauptdarstellerin (Saga Becker), die Ellie/Sebastian eine durchdringende Authentizität verleiht, gab es für den Film den renommierten Tiger Award beim Filmfestival in Rotterdam und zahlreiche Preise bei queeren Festivals weltweit.
Schweden 2014, 82 Min. Regie: Ester Martin Bergsmark, mit: Saga Becker, Iggy Malmborg, Shima Niavarani, David Nzinga, Mattias Åhlén
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Mo, 09.02.15, 20.15 Uhr - Erstauff.-port. OmU

Heute gehe ich allein nach Haus

Publikumspreis als bester Spielfilm beim QUEER-Filmfest Hamburg 2014! Coming-of-Age-Drama über einen blinden Jungen, der für ein unabhängiges Leben kämpft und die erste Liebe kennenlernt. Keine Liebe auf den ersten Blick - Leo ist blind und weiß gar nicht, wie gut er aussieht. Und auch nicht, daß Gabriel ganz tolle Locken hat. WIr setzen uns mit beiden in die Sonne und halten Händchen...
Brasilien 2014, 96 Min., R: Daniel Ribeiro, mit: Ghilherme Lobo, Tess Amorim, Selma Egrei
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Mo, 12.01.15, 20.15 Uhr - Erstauff.-OmU-

JONGENS

Sieger ist ein eher in sich gekehrter Teenager, der sich im Sommer verliebt, während seines Trainings für die Leichtathletik-Meisterschaften. Das Objekt seiner Begierde heißt Marc – mit dem er sich zunächst anfreundet, bald jedoch merkt, dass er mehr für ihn empfindet. trotzdem beginnt Sieger dann eine Liebelei mit Jessica, was ihn in den Augen seines Bruders Eddy zu einem echten Kerl macht. Die Gefühle für Marc wollen jedoch nicht nachlassen, der 15-jährige führt einen inneren Kampf…
„Starke Schauspielleistungen und ein bewundernswert locker-lässiges Drehbuch zeichnen diese Mischung aus Sportfilm und Coming-Out-Erzählung aus...intim und berührend...gutaussehend und gut gespielt“
THE HOLLYWOOD REPORTER
Niederlande 2014, 78 Min., R: Mischa Kamp, mit: Gijs Blom, Ko Zandvliet, Jonas Smulders, Ton Kas
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Mo, 08.12.14, 20.15 Uhr - Erstauff.- engl. OmU-

LILTING

Nachdem Kai bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, besucht Richard, sein Lebenspartner, Kais Mutter Junn im Seniorenheim. Beide kennen sich kaum. Junn, die in China aufgewachsen ist, lebt seit 40 Jahren in England, hat aber nie die fremde Sprache gelernt. Richard ist für sie ein Fremder, der ihr ihren Sohn weggenommen hat. Dass Kai schwul war, hat er ihr nie erzählt. Behutsam, ohne gemeinsame Sprache und ohne gemeinsame Erinnerungen, nehmen die beiden mit Hilfe der Übersetzerin Vann Kontakt zu einander auf. Sie verstehen schließlich, dass man Liebe und Trauer teilen kann, ohne sie übersetzen zu müssen.
GB 2014, 91 Min., R: HONK KAO · MIT BEN WISHAW, MORVNE CHRISTIE, PETER BOWLES, LEILA WONG, PEI-PEI CHENG, SHANE SALTER, U.A.
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Mo, 10.11.14, 20.15 Uhr - Erstauff.-

STURMLAND

Szabi (András Sütõ) hat es vermasselt. Das Fußballtalent ist bei einem wichtigen Spiel vom Platz geflogen, hat seinen Trainer, den Scout von der Erstligamannschaft und seinen besten Freund und Mitspieler Bernard (Sebastian Urzendowsky) enttäuscht. Szabi haut ab, zurück nach Ungarn, wo er ein abbruchreifes Haus von seinen Großeltern geerbt hat. Ganz allein, mitten im Nichts, stellt er fest, dass er mit Fußballspielen aufhören will – und lieber anfangen zu leben. Von den Menschen im Dorf argwöhnisch beobachtet, lernt Szabi den gleichaltrigen Áron (Ádám Varga) kennen, der ihm zeigt, wie man das undichte Dach repariert. Eines Nachts, nach einer Mopedtour und viel Wodka, kommen sich die beiden auch körperlich näher. Für beide ist das ungewohnt, doch sie lassen sich darauf ein. Szabi ignoriert die Rufe, die ihn überzeugen wollen, nach Deutschland zurückzukehren, und Aron widersetzt sich dem Druck seiner homophoben Freunde. Doch als plötzlich Bernard auftaucht, der schon immer in Szabi verliebt war, wird die Situation auch für Szabi und Aron schwierig ... Das packende Drama von Ádám Császi ist eine ungarisch-deutsche Koproduktion und wird im Panorama der 64. Internationalen Berliner Filmfestspiele uraufgeführt. >Mehr zum Film gibt es
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Mo, 13.10.14, 20.15 Uhr MonGay-Filmnacht & Filmfest PERLEN zeigen: - Erstauff.-

PRIDE

Liebenswerte Komödie, die mit Charme und Herz an einen historischen Fall von unerwarteter Solidarität erinnert.
Sympathische Komödie über britische Bergarbeiter, die bei ihrem einjährigen Streik unerwartet von schwulen und lesbischen Aktivisten aus London unterstützt werden.
Um gegen Zechenschließungen und Privatisierung zu kämpfen, die Margaret Thatchers Regierung beschlossen hat, treten auch die Bergarbeiter eines walisischen Dorfs in den Streik. Unerwartete und nicht unbedingt willkommene Unterstützung erhalten sie von einer kleinen schwul-lesbischen Aktivistengruppe aus London, die für die Kumpel Spenden sammelt. Als die urbanen Exoten das Dorf besuchen, schlagen Vorurteile durch, herrscht zunächst Distanz, bis man entdeckt, dass es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Das Gute-Laune-Gefühl dominiert in diesem britischen Film. Berührend und euphorisch. GB 2014, 120 Min., dt. Fass., R: Matthew Warchus, mit: Bill Nighy (Best Exotic Marigold Hotel), Dominic West (The Wire, 28 Tage), Andrew Scott
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Mo, 08.09.14, 20.15 Uhr - Erstauff.-

DER KREIS

Im Zürich des Jahres 1958 führt der etwas zurückhaltende Lehrer Ernst Ostertag ein gutes, aber ruhiges Leben. Doch dann trifft er auf den Künstler Röbi Rapp und verliebt sich unsterblich in jenen. Nun steht Ernst vor der schwersten Entscheidung seines Leben: Soll er zu seiner Homosexualität stehen und sich dadurch aber ins gesellschaftliche Abseits manövrieren? Er entscheidet sich dafür dem geheimen Schweizer Verband "Der Kreis" beizutreten und erlebt hier das erste Mal sexuelle Freiheit und Unabhängigkeit. Doch dann kommen die konservativen Kräfte der Organisation auf die Schliche und es beginnt eine regelrechte Hetzjagd auf die einzelnen Mitglieder...
"Faszinierend, rührend-eine der großen Entdeckungen der vergangenen Berlinale." kulturSPIEGEL
Schweiz 2014, 102 Min., R: Stfan Haupt, mit: Matthias Hungerbühler, Sven Schelker, Anatole Taubman
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Mo, 11.08.14, 20.15 Uhr - Erstauff.-

LOSE YOUR HEAD

Ein Partytourist verloren in Berlin.
Der junge Spanier Luis reist mitten im Sommer nach Berlin, um ein unbeschwertes Party-Wochenende zu verbringen. Berlins Nachtleben mit seinen berüchtigten Clubs, verfügbaren Drogen und anonymem Sex scheint der perfekte Ort, um seinen Trennungsschmerz zu vergessen. Doch schon bald gerät Luis durch seine Ähnlichkeit mit dem seit Wochen vermissten griechischen Studenten Dimitri in den Sog mysteriöser Ereignisse.
''Der erste gute Berliner Szene-Film seit Berlin Calling.'' Berliner Morgenpost
''...hat das Zeug zum Kult-Film'' Deutschlandradio
''Die filmische Parforcejagd erzeugt eine eigene, fiebrige Sogkraft.'' Süddeutsche Zeitung
''Gutes Spiel, schöne Bilder, authentische Partyszenen. Atmosphärisch dicht.'' Der Tagesspiegel
D 2014, 96 Min., R: Stefan Westerwelle und Patrick Schuckmann mit: Fernando Tielve, Marko Mandic, Sesede Terziyan, Stavros Yagulis, Jonás Berami, Samia Chancrin, Roger Baptist
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Mo, 14.07.14, 20.15 Uhr

DALLAS BUYERS CLUB

3 OSCARS 2014, u.a. Bester Hauptdarsteller MATTHEW McCONAUGHEY, Bester Nebendarsteller: JARED LITO + Ausgezeichnet mit 2 GOLDEN-GLOBES: Matthew McConaughey und Jared Leto! Publikumspreis beim Filmfestival in Rom! Mit Lust an der Subversion erzählte Außenseitersaga auf OSCAR-Kurs über einen Texaner, der sich vom Playboy zum Aktivisten wandelt... Auf die Idee muss man erst einmal kommen: die Anfänge der Aids-Hysterie Mitte der Achtzigerjahre nicht als getragenes Drama mit erhobenem Zeigefinger zu erzählen, sondern in Form eines Crowdpleasers, der sein Publikum mitreißen und unterhalten will - ohne den Ernst der Lage jemals aus den Augen zu verlieren. Andererseits wird es dem Frankokanadier Jean-Marc Vallée ("C.R.A.Z.Y.") in seinem ersten amerikanischen und zweiten englischsprachigen Film auch leicht gemacht, angesichts der abenteuerlichen wahren Geschichte. Im Mittelpunkt der Hymne an unangepasste Außenseiter stehen die Hauptdarsteller Matthew McConaughey und Jared Leto, die als ungleiche Geschäftspartner - Proll und Dragqueen - die Emotionen, Lacher und Sympathien auf ihrer Seite haben.
"Schwungvolles Realdrama mit Wucht und tollen, zu Recht Oscar-nominierten Darstellern"
kulturSPIEGEL
"Ein Film, dessen humanitäre Dimension hauptsächlich von zwei außerordentlichen Schauspieler-Leistungen getragen wird, die zum Besten gehören, was in dieser Saison auf der Leinwand zu sehen ist." filmdienst
"Große Show zweier Schauspieler; Matthew McConaughey und Jared Leto...Packendes Drama"
HAZ
USA 2013 R: Jean-Marc Vallée, mit: Matthew McConaughey, Jared Leto, Jennifer Garner, Länge: 117 Min., FSK: 12 J.
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Pfingstmontag, 09.06.14, 20.15 Uhr - Erstauff.-

MORE THAN FRIENDSHIP

Ein authentisches deutsches Independent-Roadmovie -gedreht in Berlin, an der Müritz und in Niedersachsen- vom jungen studentischen Produktionsstudios Beyond Pictures in der Tradition von Filmen wie ''Y tu mamá también - Lust for Life!'', ''Die Träumer'' und ''Chanson der Liebe''.
Gefühlvoll, emotional, ehrlich und mit einem großartigen Soundtrack.
Mia, Lukas und Jonas sind unzertrennlich, seit Kindertagen ein Herz und eine Seele, bereit, ihre Spuren in der Welt zu hinterlassen – auch als Liebende. Doch ihre Ménage-à-trois findet wenig Zustimmung in einer ausgrenzenden Gesellschaft, die kaum Achtung oder Toleranz zeigt, selbst die eigenen Eltern verurteilen ihr Liebesglück. Die ungebrochene Lebenslust des anrührenden Trios wird auf eine harte Probe gestellt, als ein Schicksalsschlag die innige Gemeinschaft auf ein letztes, gemeinsames Abenteuer führt.
''Eine besondere Beziehung, die über eine normale Freundschaft hinausgeht.''
Radio Fritz
''Ein liebevoll und großartig gemachter Film.''
Schwule Welle - Radio Dreyeckland
''Ein schöner Film.''
Sissy
D 2013, 88 Min., R: Timmy Ehegötz, mit: Holger Foest (Staatstheater Braunschweig), Michèle Fichtner, Jakob Graf, Gabrielle Scharnitzky (Verliebt in Berlin), Andreas Külzer, Nils Weckbecker
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Interview mit dem Regisseur Timmy Ehegötz aus dem dem Unicum gibt es
hier.

Di, 03.06.14, 20.15 Uhr - engl. OmU - Erstauff.-MonGay/WoMonGay SPEZIAL:

PEACHES DOES HERSELF

Die kanadische Musikerin und Performerin Merrill Beth Nisker aka PEACHES gilt als Wegbereiterin der Electroclash-Bewegung und Kultfigur in der LGBT(lesbian-gay-bisexuel-trans)-Szene. In ihren expliziten Texten setzt sich die in Berlin lebende Künstlerin seit Jahren mit Themen wie Gender, Sexualität, Körperidealen und der Abkehr von traditionellen Geschlechterrollen auseinander, was sich auch in ihren freizügigen Bühnenshows widerspiegelt. 2010 brachte sie ihr Anti-Jukebox-Musical PEACHES DOES HERSELF auf die Bühne des alternativen Berliner HAU Theaters. Aus dem Material von 10 Live-Aufführungen ist ein Film entstanden, der auf dem Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Unterstützt von einem Team aus über 40 Tänzern und Sängern, darunter der transsexuelle Pornostar Danni Daniels und Stripper-Ikone Sandy Kane, schildert Peaches die semi-autobiographische Emanzipation ihrer Hauptfigur. Entstanden ist eine fulminante Rock-Oper, die den Zuschauer in die grelle und extravagante Welt von Peaches entführt.
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Mo, 12.05.14, 20.15 Uhr - poln. OmU - Erstauff.-

FLOATING SKYSCRAPERS - Tiefe Wasser

Kubas Leben nimmt seinen gewöhnlichen, so weit guten Lauf. Tagsüber trainiert der Warschauer Nachwuchsschwimmer im Hallenbad oder auf der Joggingbahn. Abends kehrt er nach Hause zurück, wo er sich mit seiner attraktiven Freundin Sylwia auf dem Bett vergnügt - oder seiner anhänglichen Mutter Ewa den Rücken massiert. Eines Abends aber lernt Kuba auf einer Vernissage Michal kennen - eine wunderbare Begegnung, die er nicht erwartet hat. Statt zum Training zu fahren, verbringt Kuba seine Nachmittage nun mit Michal in der Stadt. Es ist eine Freundschaft, wird aber bald zur Leidenschaft, zur grossen Liebe. Im Herzen hin - und hergerissen, stellt Kuba sein Leben unvermittelt auf den Kopf - mit fatalen Konsequenzen. Polen 2013, 93 Min., Regie: Tomasz Wasilewski, mit: Mateusz Banasiuk, Marta Nieradkiewicz, Bartosz Gelner, Katarzyna Herman, Olga Frycz, Izabela Kuna, Miroslaw Zbrojewicz, Mariusz Drezek, Katarzyna Maciag, Michal Grzybowski
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Mo, 14.04.14, 20.15 Uhr

Im Namen des...

Drama um einen Priester in der polnischen Provinz, der sich zu jungen Männern hingezogen fühlt und zwischen Berufung und Sexualität hin- und her gerissen ist. Ein mutiger polnischee Film! Der in ein heruntergekommenes Dorf versetzte Priester betreut schwer erziehbare und straffällig gewordene Jungs und junge Erwachsene, gewinnt bald ihren Respekt. Versuchungen bleiben nicht aus, die schöne Frau seines Mitarbeiters versucht ihn vergeblich zu verführen, einer seiner Schützlinge, der Außenseiter Lukasz (Mateusz Kosciukiewicz), weckt Liebesgefühle in ihm, die er sich aber nicht auszuleben traut. Bald erreichen Gerüchte über seine Homosexualität den Bischof.
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Mo, 10.03.14, 20.15 Uhr -span. OmU

Das letzte Spiel- LA PARTIDA

In Kuba ist das Leben nicht einfach, besonders nicht für junge Homosexuelle. Der jugendliche Callboy Reinier (Reinier Diaz) will eigentlich nur eine Menge Geld machen, um sein Baby, seine Frau und deren Großmutter versorgen zu können. Außerdem muss er seinen Hang zu Glücksspielen befriedigen, scheint dabei aber immer nur Pech zu haben. Als er jedoch beim Fußball mit einigen Nachbarn auf den gutaussehenden Yosvani (Milton García) trifft, ist es um ihn geschehen. Yosvani erwidert seine Zuneigung, hängt aber auch noch an seiner reiferen Freundin, die mit ihrem hohen Einkommen seinen gehobenen Lebensstil finanziert. Zudem arbeitet er für ihren Vater, einen lokalen Schläger und Schuldeneintreiber, was seine geheime Liebe zu Reinier umso gefährlicher macht…
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Mo, 10.02.14, 20.15 Uhr -dt. Fass.

MY BROTHER THE DEVIL

Zwei arabische Brüder im tristen Londoner Stadtteil Hackney. Für den 14-jährigen Mo ist sein älterer Bruder Rashid ein Idol: Er ist Mitglied einer Gang, dealt mit Drogen, unterstützt die Familie und wird auf der Straße respektiert.
Als eine rivalisierende Gang Rashids besten Freund ersticht, stellt dieser seinen Lebensweg infrage. Die zufällige Begegnung mit dem schwulen Fotografen Sayyid eröffnet ihm eine neue Welt mit vielen Möglichkeiten.
Doch seinem Bruder Mo will das gar nicht gefallen - und als die Gang erfährt, dass Rashid schwul ist, will sie ihn definitiv fertigmachen…
Authentisch, rasant und sehr atmosphärisch erzählt "My Brother the Devil" eine Coming-of-Age-Geschichte von der bedingungslosen Liebe zweier Brüder, über Identität und den Mut, seinen eigenen Weg in einer kompromisslosen Welt zu gehen.
GB 2011, 112 Min., ab 16 J.
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Mo, 13.01.14, 20.15 Uhr

GAY-Kurzfilmnacht

52 (Josh Levi, CA 2010, eng. OmU) 00:04:00
Alle werden (Piet Baumgartner, CH 2011, dt. OV) 00:18:00
The Wilding (Grant Scicluna, AU 2011, eng. OmU) 00:16:00
Suikertrip (Sia Hernandez, NL 2011, holl. OmU) 00:13:00
Prora (Stéphane Riethauser, CH 2012, dt./frz. OmU) 00:23:00
Yeah, Kowalski (Ewan Roberts, US 2012, eng. OmU) 00:10:00
Kiss me soflty (Anthony Schatteman, NL 2010, holl. OmU) 00:15:39
Laufzeit: 99 Min.,
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Mo, 09.12.13, 20.15 Uhr - franz. OmU

Die Zeugen-Les témoins

Ein Film von André Téchiné mit Emmanuelle Béart (8 Frauen) und Sami Bouajila (Felix). Der 20-jährige Manu ist auf der Suche nach einem Job nach Paris gekommen. Manu kommt nach Paris und teilt sich dort ein Hotelzimmer mit seiner Schwester Julie. In einer Schwulenbar lernt er den 50-jährigen kultivierten Arzt Adrien kennen, der sich in ihn verliebt. Die beiden schließen Freundschaft. Später macht Manu über Adrien die Bekanntschaft von Sarah, die Kinderbücher schreibt und ihrerseits mit Mehdi, einem aus dem Maghreb stammenden Polizisten liiert ist... Nach einer folgenreichen Bootstour gerät das Manus Leben durcheinander...
Dank André Téchiné kommen die Schauspieler in "Les temoins - Die Zeugen" zur Höchstleistung.
Anhand eines verflochtenen Beziehungsdramas erzählt André Téchiné vom aufkeimenden AIDS-Virus in den 80er Jahren und dem schwierigen Umgang mit der neuen, unheilbaren Krankheit.
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MonGay-Filmnacht:, Mo, 11.11.13, 20.15 Uhr -eng. OmU-

FIVE DANCES

Vier begnadete Tänzer proben mit ihrem Choreografen unter hohem Zeitdruck das Eröffnungsstück eines Festivals. Unter ihnen der schüchterne Chip, 18 Jahre, gerade erst mit einem Stipendium aus Kansas, Indiana, nach New York gekommen. Nur langsam findet er Anschluss an die Gruppe erfahrener Tänzer. Da alle ihre Zeit fast ausschließlich im Tanzraum verbringen, steigern sich Konkurrenzkampf, erotische Spannung und körperliche Anstrengung bald zu einer aufgeheizten Choreografie. Aber nach dem ersten schwerelos-leichten Pas-de-deux mit Theo ist kann Chip sich öffnen und die Gruppe findet zu einander. Alan Brown (PRIVATE ROMEO) erzählt die klassische Geschichte vom jungen Tänzer, der sich mit Talent, Ehrgeiz und Selbstvertrauen seinen Platz in der großen Stadt erkämpft, ganz neu als intimes Tanzraum-Kammerspiel. Zur Poesie und Sinnlichkeit des Films tragen vor allem die Choreographien von Jonah Bokaer (der regelmäßig mit Robert Wilson zusammen arbeitet) zu den traurig-schönen Songs von Scott Matthew bei, die ganz ohne Worte von den Affären, Trennungen, Enttäuschungen und Höhepunkten der Tänzer erzählen.
„Eine anmutige, kraftvolle Aneignung von Tanz, wie man sie selten sieht im Kino!“ (David William Upton, So So Gay)
„Dieser Film ist mein künstlerisches Coming-Out!“ (Huffungtin Post)
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MonGay-Filmnacht + Filmfest PERLEN zeigen:, Mo, 14.10.13, 20.15 Uhr -Vorpremiere-

ICH FÜHL MICH DISCO

Begeistert aufgenommen bei seiner Premiere beim Filmfest München!
Zärtliches Coming-of-Age-Drama um den dicken Jungen Florian das rührt, ohne rührseelig zu sein...
Gerade in der Pubertät angekommen, stellt Florian (Frithjof Gawenda) fest, dass er seinen Vater nicht sonderlich gut leiden kann und der ihn ganz offensichtlich überhaupt nicht versteht. Statt dem Klavier, das er sich innig wünscht, zwingt ihm Papa Hanno (Heiko Pinkoswki) seine alte Simson auf. Die Simson, mit der er einst Florians Mutter kennenlernte. Ein echtes Familienrelikt und ein bisschen wie Hanno selbst, der als strenger Turmspringtrainer das Kommandieren gewohnt ist. Das kann nicht gutgehen. Florian setzt das Gefährt mit größtmöglicher Ungeschicklichkeit an Hannos Auto. Ein symbolträchtiger Crash, der wieder mal Zoff zwischen den beiden Herren des Hauses heraufbeschwört.
Gut, dass seine Mutter so viel Verständnis für Florian hat. Gemeinsam schwärmen sie für den grellen Schlagerheini Christian Steiffen (der sich selbst spielt), Typ Ladychecker, Partykönig und selbsternannter „Gott of Schlager“. Während der Ghettoblaster seine Hits wie „Sexualverkehr“ oder „Ich fühl mich Disco“ ins heimische Wohnzimmer brüllt, singen Mutter und Sohn in bunten Discooutfits samt aufgemalter Koteletten ekstatisch mit: „Ooooh, ich sehne mich so sehr, nach Sexualverkehr“…
Hanno kann das nicht ab. So bleibt der Mutter nicht viel mehr, als zwischen ihren beiden Männern zu vermitteln, bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt und die Familie auf die Probe stellt. Dass Florian gleichzeitig das Lieben lernt und noch nicht richtig weiß, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll, macht die Situation nicht leichter. Hanno und er müssen einander neu kennenlernen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden.
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Mi, 02.10.13, 20.15 Uhr - Gay-Filmnacht Special - Vorpremiere - dt. Fass.

LIBERACE

3 EMMYS - Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller MICHAEL DOUGLAS. STEVEN SODERBERGHS mitreißendes Biopic über den exaltierten amerikanischen Entertainer Liberace und seine mehrjährige Beziehung zu seinem jugendlichen Liebhaber Scott Thorson, grandios gespielt von MICHAEL DOUGLAS und MATT DAMON in Höchstform vor einer fantastischen Glitzer- und Glamourwelt auf und hinter der Bühne. Was heute Elton John und Lady Gaga sind, war in den 70er Jahren Liberace in einer Person. Als virtuoser Pianist, Entertainer in Las Vegas und Superstar der pompösen Shows lag ihm weltweit ein Millionenpublikum zu Füßen. Auf der Bühne und im Privaten erhob er Luxus und Glamour zu seinem Lebensstil. Lange Pelzmäntel, glitzernde Kostüme, goldene Kerzenständer und massenhaft teurer Schmuck waren seine Markenzeichen. Alles gab es im Überfluss – und er selber sagte einmal: „Too much of a good thing is wonderful“.
"Ein Knaller"
ttt-ARD
"Michael Douglas brilliert als LIBERACE"
Spiegel Online


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MonGay-Filmnacht, Mo, 09.09.13, 20.15 Uhr - dt. Fass.-Vorpremiere-

Der Fremde am See

Hochsommer in Frankreich. Sonne, Wind, das Rauschen der Bäume, ein idyllisch abgelegener türkisgrüner See mit angrenzendem Waldstück...
Der 40-jährige Franck (Pierre de Ladonchamps) verbringt seine Sommer-Nachmittage in einem FKK-Resort am Ufer eines Sees mit zwei Männern. Zu Henri (Patrick d'Assumcao) besteht eine sehr starke, platonische Freundschaft. Franck und Michel (Christophe Paou) verbindet dagegen eine große körperliche und leidenschaftliche Liebe. Dies trotz der Tatsache, dass Michel seinen früheren Geliebten ertränkt haben könnte. Denn Michel gehört zum Kreis der Verdächtigen.
Poetischer, erotisch-expliziter und spannungsgeladener Film. Regisseur Alain Guiraudie (DER AUSREISSER), der den sommerlichen Cruising-Kosmos mit einer wunderbaren filmischen Beiläufigkeit inszeniert, wurde in Cannes mit dem Preis für die Beste Regie in der Reihe Un Certain Regard und mit der Queer Palme des Festivals ausgezeichnet.
Fr 2013, 97 Min., R: Alain Guiraudie, mit: Pierre de Ladonchamps, Christophe Paou, Patrick d'Assumçao
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Mo, 12.08.13, 20.15 Uhr - holl. OmU-Erstauff.-

ALLE ZEIT DER WELT

Manchmal dauert es länger mit dem Glück. Und manchmal muß es schnell gehen...
Publikumspreis bei den Lesbisch-Schwulen-Filmtagen Hamburg!
Der lebensfrohe, aber übervorsichtige Maarten (der niederländischen Star-Comedian Paul de Leeuw) hat seine kleine Schwester Molly allein großgezogen. Doch nun ist sie erwachsen und will mit ihrem Freund zusammenziehen. Das Leere-Nest-Syndrom droht, ein Hund hilft erst mal nicht weiter, der hübsche Ingenieur Arthur, der Maarten eines Tages buchstäblich vor die Füße purzelt, schon eher.
Eine tragikkomische Tour de Force durchs Leben, mit schwarzem Humor und sehr viel Herz. Lebensklug, unerschrocken, großartig gespielt!
„Erfinderisch und nachdenklich, ohne geschwätzig zu sein, herzerweichend, ohne jemals den Sinn fürs Komische zu verlieren: ALLE ZEIT DER WELT ist ein mutiger kleiner Film, der etwas sehr Besonderes hat: richtige Emotionen! Nehmt euch dafür Zeit!“ (Eye For Film)
NL 2011, 92 Min.
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Mo, 08.07.13, 20.15 Uhr - Erstauff - engl. OmU

NATE & MARGARITE

Sie sind ein ziemlich seltsames Paar: Nate, ein schwuler 19-jähriger Filmstudent, der ängstlich auf sein erstes Mal wartet, und Margaret, eine spröde, 52-jährige Junggesellin, die als Kellnerin arbeitet und Stand-up- Comedy über Themen wie Missbrauch und Inzest betreibt. Aber: Nate (Tyler Ross, The Wise Kids) und Margaret (Natalie West, Roseanne) sind die besten Freunde. Gemeinsam durchwühlen sie die Chicagoer Trödelläden, trinken Rotwein aus Tetra-Paks, überstehen langweilige Geburtstagspartys und helfen einander bei uninspirierten Dreharbeiten und erfolglosen Auftritten. Eine Freundschaft, die man nur einmal erlebt. Doch genau die steht plötzlich auf dem Spiel, als Nate den gleichaltrigen James kennen lernt …
Bester Spielfilm, Birmingham Sidewalk Moving Picture Festival 2012
„Eine kluge und süße Geschichte über eine generationenübergreifende Freundschaft!“ New York Times
„Das ist ein liebenswerter, hoffnungsvoller und auf stille Art radikaler Film, eine fortschrittliche, dramatsiche Komödie, mit scharfsinnigem Witz und viel Herz inszeniert!“
Slant Magazine
USA 2012, 77 Min., R: N. Adloff., mit: Natalie West, Tyler Ross, Conor McCahill, Gaby Hoffmann, Charles Solomon Jr
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Mo, 10.06.13, 20.15 Uhr

DAS TRIO

GÖTZ GEORGE, CHRISTIAN REDL, JEANETTE HAIN und FELIX EITNER in einer überraschenden, völlig klischeefreien, rührenden, originell erzählten Tragikkomödie über Menschen, die mit Charme, Herz und trockenem Witz ihr Leben am Rande der Gesellschaft meistern. Mittlerweile ist DAS TRIO ein Klassiker unter den deutschen Komödien der 1990er Jahre.
Der großspurige, aber liebenswerte Zobel (Götz George), sein Lebenspartner Karl (Christian Redl) und Zobels Tochter Lizzi (Jeanette Hain) haben als Taschenräuber-Trio die besten Tage hinter sich. In ihrem klapprigen Wohnmobil fahren sie von Stadt zu Stadt, klauen und werden beklaut, streiten sich und wollen nicht wahrhaben, dass es so nicht weiter geht. Als Karl durch einen Verkehrsunfall ausfällt, tritt der junge, naive Rudolf in das Leben von Vater und Tochter – und macht beiden schöne Augen. Verwicklungen, Konflikte und Enttäuschungen sind vorprogrammiert – oder gibt es doch ein Happy-End für das Trio?
„Gute Story und exzellente Darsteller!“
Cinema
„Oft zum Schreien komisch!“
Kulturnews
D 1998, 97 Min.
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Mo, 13.05.13, 20.15 Uhr -Vorpremiere-

FREIER FALL

Max Riemelt, Hanno Koffler und Katharina Schüttler in einer leidenschaftlichen Dreiecksgeschichte...
Als er auf einer Fortbildung den Polizeikollegen Kay kennenlernt und beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln, wird Marc in seinen Grundfesten erschüttert. Und als Kay sich in seine Hundertschaft versetzen lässt, droht Marcs überschaubares, geregeltes Leben im Chaos zu versinken. Hin und her gerissen zwischen der Liebe zu seiner schwangeren Freundin Bettina und dem Rausch der neuen Erfahrung, verliert er zusehends die Kontrolle. Seine Familie wird ihm immer fremder, doch mit Kay abzuhauen, kommt für ihn auch nicht in Frage. Als Kay eines Tages ohne Ankündigung und mit unbekanntem Ziel von der Bildfläche verschwindet, beginnt Marc zu realisieren, was für ein Loch dieser Verlust in sein Leben reißt. Im freien Fall kann er es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.
D 2013, 100 Min., R: Stephan Lacant
Pressestimmen:
"Das schönste Liebespaar der Berlinale."
(Knut Elstermann, RBB Radio Eins)
"Eine vibrierende Darstellungskraft bis in die Nebenrollen - beeindruckend!"
(FAZ)
"Eine Verwirrung der Gefühle, die einen fatalen Sog entwickelt."
(Der Tagesspiegel)
"Die deutsche Antwort auf BROKEBACK MOUNTAIN."
(3sat)
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Hanno Koffler und Max Riemelt im Interview anläßlich der Uraufführung bei der Berlinale 2013 gibt es
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Mo, 08.04.13, 20.15 Uhr - engl. OmU-Erstauff.-

I WANT YOUR LOVE

Einblicke in die sexuellen und emotionalen Verwicklungen eines jungen Mannes. Jesse und seine Freunde genießen das Leben in San Francisco in vollen Zügen. Dabei ist der Sex real ebenso wie die Emotionen der Akteure. Regisseur TRAVIS MATHEWS zeigte gerade auf der Berlinale 2013 gemeinsam mit Hollywood Schauspieler JAMES FRANCO, wie real er schwulen Sex in Szene setzten kann. Gemeinsam drehten sie die Szenen nach, die einer Legende nach aus William Friedkins Homo-Klassiker CRUSING geschnitten werden mußten. Ähnlich wie Andrew Haigh in 'Weekend' untersucht Regisseur Mathews die Möglichkeiten des Queer Cinema, mit den Feinheiten des Homosexuell Leben umzugehen. Eine erfrischende ehrliche Reflexion dee zeitgenössisch heutigen schwulen Lebens.
USA 2012, 98 Min.
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Mo, 11.03.13, 20.15 Uhr - franz. OmU-Erstauff.-

Jenseits der Mauern

Als sich Kellner Ilir den betrunkenen Kneipengast Paulo ins Bett legt, weiß er noch nicht, wen er sich da in sein Leben geholt hat. Schon wenig später gibt der anhängliche Paulo Freundin und früheres Leben auf und steht bei Ilir auf der Matte. Eine Romanze beginnt, zärtlich, leidenschaftlich und verspielt. Aber an dem Tag, an dem sie beschließen, für immer zusammen zu bleiben, verlässt Ilir die Stadt und kehrt nicht wieder zurück.
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Mo, 11.02.13, 20.15 Uhr-MonGay-Filmnacht:

WESTERLAND

Sylt im Winter. Cem, Mitarbeiter beim Ordnungsamt und angehender Landschaftsarchitekturstudent, und Jesús lernen sich kennen. Jesús ist von irgendwoher auf der Insel gestrandet. Er ist ein großes, ungezogenes Kind, das dauernd provoziert und immer alles kaputt macht. Er ist ein Kiffer und Bulimiker. Jesús zieht in Cems kleine Wohnung in einem Hochhaus in Westerland. Zusammen schließensie sich ein und die Welt aus. Cems Familie und Freunde reagieren mit Unverständnis, klingeln Sturm, doch Cem bleibt bei Jesús. Der schreibt mit Ketchup die Regeln ihrer Freundschaft an die Badezimmerwand: Du sollst nicht kiffen, du sollst nicht kotzen, du sollst nicht lügen, du sollst nicht sterben. Für Cem gibt es nur einen Ausweg aus dieser Beziehung.
Deutschland 2011, 90 Min., R: Tim Staffel nach seinem Roman „Jesús und Mohammed“ , mit: Wolfram Schorlemmer Burak Yigit Tamer Arslan Jule Böwe Maxim Mehmet
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Mo, 14.01.13, 20.15 Uhr- deutsche Synchronfassung-MonGay-Filmnacht:

YOSSI

Der neue Film von Eythan Foy (Yossi & Jagger).
Yossi Hoffman ist ein angesehener und engagierter Kardiologe, der durch seinen unerbittlichen Einsatz für seine Arbeit versucht, einem tragischen Ereignis in seiner Vergangenheit zu entfliehen. Seit dem Tod seines Geliebten Jagger (YOSSI & JAGGER) lebt er allein und zurückgezogen.
Als der Chefarzt ihm nahelegt, eine Auszeit zu nehmen, reist Yossi in die südliche Stadt Eilat. Umgeben von Meer und Sanddünen trifft er eine Gruppe junger israelischer Offiziere. Einer von ihnen ist Tom, ein gutaussehender, selbstsicherer und lebenslustiger Mann, der seine Homosexualität offen lebt. Die Begegnung mit Tom ermöglicht Yossi aus seiner selbstgewählten Isolation auszubrechen und in eine neue Welt einzutauchen – eine Welt, die ganz anders ist, als alles, was Yossi bis jetzt geprägt hat.
Mit dem Sequel zu seinem bahnbrechenden Film über Liebe und Verlust YOSSI & JAGGER, erzählt Eytan Fox die Geschichte seiner Hauptfigur von dem Punkt an weiter, wo sie zehn Jahre zuvor aufhörte. Ergreifend und tiefgründig komisch!
Israel 2011., 85 Min.
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Mo, 10.12.12, 20.15 Uhr - dt. Fass.

Francois Sagat: MANN IM BAD - Tagebuch einer schwulen Liebe

Vor seinem Kinofilm DIE LIEBENDEN mit Catherine Deneuve drehte Regisseur Christoph Honoré in einer Woche mit Freunden und Gästen diesen No Budget-Film. So einfach kann Kino sein. Stell einfach einen Freund vor die Kamera und dreh. So hat es Regisseur C. Honoré hier gemacht in der Tradition der Nouvelle Vage oder auch des Queer Cinema. Das erinnert an Warhol, Smith, Jarman, Fassbinder, Oettinger u.a. Der schwule Pornostar François Sagat verkörpert Emmanuel, der mit Omar zusammen ist. Sie sind eigentlich ein schönes Paar, doch hin und hergerissen zwischen den Vororten von Paris und den Wolkenkratzern von New York, tun sie alles dafür sich gegenseitig zu beweisen, dass sie sich nicht mehr lieben.
Omar, Filmemacher, verläßt für eine Woche die Stadt. Seinem Lebengefährten Emmanuel teilt er mit, daß er bitte ausgezogen sein soll, wenn er zurückkehrt. Eine Woche voller neuer Begegnungen, Wohnung putzen, zweideutiger Angebote, schnellem Sex und Sehnsucht beginnt. Der Film ist eine atemberaubende Meditation auf den männlichen Körper, der etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint, angestimmt durch eine Hymne auf François Sagats wohlgeformten Körper, aber auch durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Liebe und dem Verlangen. Der gefeierte Regisseur Christophe Honoré ("Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein") nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise der Lust und der Sehnsucht; eine berührende Ode an bittersüße Abschiede.
"Mann im Bad" besticht durch herausragende Darsteller wie François Sagat ("Saw VI", "L.A. Zombie"), Chiara Mastroianni ("Huhn mit Pflaumen") und Omar Ben Sellem ("Die Liebenden") und war auf zahlreichen Festivals, unter anderem dem Internationalen Film Festival in Locarno, zu sehen. (Pierrot Le Fou) An jedem Punkt könnte man ansetzen, um zu zeigen, wie irrwitzig und leichtfüßig dieser Film von Liebe, von Männern, von Körpern und von Filmen erzählt, weil er erzählen läßt. So einfach kann Kino sein.
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Montag, 12.11.12, 20.15 Uhr - dt. Fass. -

PARADA

Dieser frische Blick auf die Lage der Schwulen speziell und das heutige Serbien allgemein, war der Publikumsliebling auf der Berlinale 2012 und ein riesiger Erfolg in den serbischen Kinos.
Die Paraden der Schwulen anlässlich des Christopher Street Days sind in Westeuropa und den USA touristischer Alltag. In anderen Ländern müssen Homosexuelle um ihr Leben fürchten. "Parada" zeigt mit schrillem Witz die Lage in Serbien.
Grenzüberschreitungen werden in PARADA zum komödiantischen Prinzip. Das wilde Spiel mit Klischees und Stereotypen wurde in Serbien und in den Nachbarländern zum überraschenden Publikumserfolg. Hier verbinden lebensrettende Maßnahmen an einem Gangster-Pitbull zwei Welten, trifft Old-School-Machismo auf schwulen Einrichtungswahn, Homophobie auf exaltierte Geschlechterinszenierungen, hier bilden die alten Feinde – Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und kroatische Kriegsveteranen – zusammen mit Schwulen-Aktivisten eine utopische Truppe. Gemeinsam wird man zum Himmelfahrtskommando auf Mission Impossible, will Nationalisten und Neonazi-Organisationen trotzen und dem erneuten Versuch einer Gay Pride Parade zum Erfolg verhelfen. Srđjan Dragojevic Film ist ein Blick auf schwules (Über-)Leben in Serbien und ein Streifzug durch eine immer noch angeschlagene, zerrissene Gesellschaft, deren Fronten sich noch Jahre nach dem Krieg ziemlich erstarrt gegenüberstehen. Und wie es sich für eine richtige Komödie gehört, schwebt die Tragik der Wirklichkeit über der turbulenten Handlung.
Realistisch in einem Moment, und aberwitzig und direkt im nächsten Augenblick, so nähert sich Srdjan Dragojevic seinem heiklen Thema, das er wunderbar politisch unkorrekt angeht.
SLOW 2011 • 116 Min. • frei ab 12 • Regie: Srdjan Dragojevic • mit: Nikola Kojo, Milos Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic, Goran Navojec, Dejan Asimovic, Toni Mihajlovski, Natasa Markovic
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Montag, 08.10.12, 20.15 Uhr -Erstauff.- span. OmU-Filmfest PERLEN + MonGay zeigen:

THE SEX OF ANGELS - El sexo de los ángeles

Liebedreieck zwischen zwei Tänzern und einer Frau...
Wo sind die Grenzen eines Paares? Was passiert, wenn die Leidenschaft den Verstand ausschaltet? Wie schafft man es, treu zu sein? Carla und Bruno denken, sie haben alle Antworten, bis Rai, ein junger, attraktiver und geheimnisvoller Mann, der nach seinen eigenen Regeln lebt, in ihr Leben tritt. In dieser Geschichte über Liebe und Freundschaft geht es um Grenzen und ihre Überschreitung. Eine provokante, spannende und tief ergreifende Vision von romantischer Beziehung.
"Verfilmt mit nicht nur wunderschönen Bildern, sondern ebensolchen Schauspielern. Ein Augenschmaus, ein erotisches Masterpiece, von dem man nur schwer seine Augen wenden kann. Eindrucksvoll umgesetzt."
moviesection.de
Spanien 2011, 110 Min., R: Xavier Villaverde, mit Astrid Bergès-Frisbey, Llorenç González, Álvaro Cervantes
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Montag, 10.09.12, 20.15 Uhr -Erstauff.-

Männer zum Knutschen

Selten genug entstehen in Deutschland schwule Komödien...nun: hier ist eine mitten aus Berlin. Gefeiert bei vielen internationalen Filmfesten, z.B. Publikumspreis in MIAMI - Int. Queer Filmfestival. Diese Wohlfühlkomödie ist ein aberwitziges Großstadtmärchen mit Herz und enorm viel Spaß. Von Ades Zabel und Andreas Kuschner als absurd-traniges Verkäuferehepaar, über Prachtstück Marcel Schlutt, bis hin zum passenden musikalischen Finish von Rosenstolz bietet "Männer zum Knutschen" ein großartiges Feuerwerk mitreißender Ideen und fulminanter Berliner Schnauze. Alles in allem: Etwas trashig und etwas TV-Movie, aber mit ganz viel guter Laune gedreht und das sieht man beim anschauen. Der immer gut gelaunte Tobias und der zum Anbeißen scharfe Ernst meistern die täglichen Hochs und Tiefs ihrer glücklich-chaotischen Beziehung stets mit Bravour. Doch das plötzliche Auftauchen von Ernsts bester Freundin aus Kindheitstagen Uta - hochgradig intrigant und zudem noch Geheimagentin des israelischen Mossad - wird zur Zerreißprobe für Gefährten und Familie, bei der selbst Kampflesbe Grundel den Kürzeren zieht. Für die ungleichen Turteltauben heißt es jetzt: Alles oder Nichts!
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Montag, 13.08.12, 20.15 Uhr -Erstauff.-(engl. OmU)

LA-LA LAND

Alles was er sucht, ist ein wenig Erfolg...
Mit der Ankunft in der Stadt der Engel beginnt für den bildhübschen Ex-New Yorker Adam ein beispielloser Ritt durch das Mekka des Showbiz mit all seinen schillernden wie verdorbenen Seiten. Um in "LA-LA Land" bestehen zu können, braucht der naive Herzensbrecher mit den funkelnden blauen Augen und dem ansteckenden Lachen nicht nur Ausdauer, Talent und Ellenbogen, er muss sich ferner entscheiden: Liebe und Freundschaft oder Ruhm und Reichtum...
Caspar Andreas ("Violet") gelingt ein fesselnder, zuweilen äußerst romantischer und ungeschminkt schwuler Blick ins Sündenbabylon Hollywoods. Angelehnt an den gleichnamigen, halbbiografischen Roman von Andy Zeffer ("The Fluffer") wird die mehrfach ausgezeichnete Verfilmung abgerundet durch einen starken Cast, witzige Cameos und die Traumbesetzung des - ausgesprochen sexy - All-American Boy Matthew Ludwinski.
"LA-LA LAND ist ein sehenswerter Vertreter des schwulen Films. Mit authentischen Schauspielerleistungen und richtig guten Ideen wurde hier ein sehenswerter Mix aus Tragik und Komik gestaltet." moviesection.de
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Montag, 09.07.12, 20.15 Uhr -Erstauff.-

OFF SHORE

Geblendet von dem sonnengebräunten Körper des jungen Surfers Pedro, gerät Andis Gefühlswelt völlig aus dem Ruder. Gerade erst auf dem Inselparadies Fuerteventura eingetrudelt, um endlich ein Stückchen Freiheit zu kosten, aber auch um seinen nie gekannten Vater zu finden, rauben die Begegnungen mit dem überaus charmanten Einzelgänger Andi die Sinne. Doch zwischen traumhaften Sonnenuntergängen und malerischen Buchten brechen die Wunden der Vergangenheit auf, und ein lang gehütetes Geheimnis droht, seine Welt auf den Kopf zu stellen.
Vor der eindrucksvollen Kulisse der Kanaren erzählt Regisseur Sven Matten eine sensible Geschichte über das Erwachsenwerden, die Suche nach der perfekten Welle, dem Scheitern und Wiederauferstehen. Neben dem wogenden Klangteppich von Lars Deutsch sind es vor allem die umwerfend aussehenden Newcomer Benjamin Martins und André Würde, die berauschen.
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Montag, 11.06.12, 20.15 Uhr -Erstauff.-(engl. OmU)

THE ONE - Meine wahre Liebe

Der umwerfend aussehende und überaus erfolgreiche Daniel (Jon Prescott u.a. aus „HOWL - Das Geheul“, „Law & Order“, „CSI: NY“) steht bereits mit einem Bein vorm Traualtar, als das trunkselige Wiedersehen mit seinem ehemals besten Collegekumpel in einer hemmungslosen Nacht purer Leidenschaft endet. Tommy verliebt sich Hals über Kopf in den Möchtegernhetero... Dass Lust und Liebe selbst die hartnäckigsten Pläne durcheinanderwirbeln können, zeigen Caytha Jentis. Überraschend witzig werden Konventionen und Stereotypen gebrochen und mit so viel Homoerotik versehen, dass man alleine vom Ansehen ins Schwitzen gerät. "Latter Days" trifft "The Philadelphia Story".
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Montag, 14.05.12, 20.15 Uhr -Erstauff.-(+-,50€)

MARY LOU

Nicht von schlechten Eltern...Garantiert 150 Minuten beste Laune!!! Eytan Fox' (YOSSI & JAGGER, THE BUBBLE) überschäumender Mix aus "MAMMA MIA" und "PRISCILLA: Königin der Wüste" ist neben der fantastischen Hommage an Israels Lady Gaga der 70er, Svika Pick (Eurovision Song Contest Gewinner 1998 "Diva"), auch ein mitreißendes Drama über Liebe und Freundschaft. Armistead Maupins "STADTGESCHICHTEN" auf "GLEE". Großartig, ansteckend, herzerwärmend.
Als der hübsche 18jährige Meir die miefige Kleinstadt samt High-School-Dramen mit muskelbepackten Basketballspielern hinter sich lässt, beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. An der Seite des heimlich in ihn verliebten Oris und dessen herrlich durchgeknallter Familie, den "Heiligen Perücken", wird Meir zum Star des schillernden Nachtlebens von Tel Aviv und findet neben seiner großen Liebe auch sich selbst.
"Es wird viel gesungen, getanzt und natürlich geliebt in der leichtfüßigen und herzigen Produktion von Eytan Fox (The Bubble, Yossi & Jagger), der hier beweist, dass es bei ihm nicht immer das ganz große Drama sein muss."
Du & Ich
"Israel kann sich glücklich schätzen. Nicht nur wegen der lebendigen Schwulenszene, sondern auch wegen des Regisseurs Eytan Fox. Ob Yossi & Jagger oder The Bubble, Fox überrascht jedes Mal aufs Neue - so wie auch jetzt mit MARY LOU."
hinnerk

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MonGay, Ostermontag, 09.04.12, 20.15 Uhr – 35mm - dt. Fass. (+-,50€)

J. EDGAR

Regisseur CLINT EASTWOOD zeichnet in seiner 35. Regiearbeit das Leben des langjährigen umstrittenen FBI-Direktor J. Edgar Hoover nach und geht dabei besonders der homoerotischen Beziehung zu seinem engsten Vertrauen und langlährigen Mitabreiter Clyde Tolson (gespielt von ARMIE HAMMER aus THE SOCIAL NETWORK) nach. J. Edgar Hoover galt einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität, war auf der anderen Seite aber auch kontroll­süchtig und egozentrisch. Die Polit-Parabel mit LEONARDO DI CAPRIO in der Titelrolle erzählt von einem der mächtigsten Männer der amerikanischen Geschichte, von J. Edgar Hoover, der 50 Jahre das amerikanische FBI leitete. Um vorgeblich sein Land zu schützen, schreckte er vor nichts zurück. Er überlebte die Regierungen von acht Präsidenten und drei Kriege, er kämpfte gegen reale und eingebildete Bedrohungen, wobei er die Gesetze oft eigenwillig für sich auslegte. LEONARDI DI CAPRIO läuft für die zeitlich fast 50 Jahre umfassende Hauptrolle zu schau­spielerischer Höchstform auf. Er geht komplett mit au­thentischem Sprachrhythmus und minutiösen Manierismen ganz in seiner Figur auf.
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MonGay, Mo, 12.03.12, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl. OmU

BEAUTY

Gewinner des CANNES - Queer Palm Award - Bester Spielfilm & Beitrag Südafrikas für die 84. Academy Awards "Bester fremdsprachiger Film"
Francois van Heerden lebt im südafrikanischen Bloemfontein und ist weißer, Afrikaans-sprechender Familienvater Mitte 40. Das Gespür für das eigene Glück ist im Laufe der Jahre irgendwann, irgendwo auf der Strecke geblieben. Francois hat sich, innerlich leer, in seinem so sterilen wie berechenbaren Leben derart häuslich eingerichtet, dass Ihn eine zufällige, aber umso schicksalhaftere Begegnung völlig aus der Bahn zu werfen droht. Oder hält das Schicksal vielleicht doch noch Francois' ganz persönliches Glück für ihn bereit?
Produziert von Didier Costet (KINATAY), Best Director 62. CANNES Filmfest
"Beauty makes Cannes history." VARIETY
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MonGay, Mo, 13.02.12, 20.15 Uhr – Erstauff. -engl. OmU-

WEEKEND

Nach „Greek Pete“ bringt Andrew Haigh mit „Weekend“ einen neuen Film über schwule Identitäten. Russel und Glen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Russel sich nach der großen Liebe sehnt, kommen für Glen Beziehungen nicht in Frage – eigentlich. Trotzdem treffen sich die beiden nach einer gemeinsamen Nacht schon am Nachmittag wieder. Auf anregende Gespräche folgen Sex und eine weitere Nacht. Doch die Hoffnungen, die große Liebe gefunden zu haben, die bei Russell aufkommen, werden schon bald in Frage gestellt: Glen kündigt an, er werde schon am nächsten Tag nach Amerika ziehen, um dort ein Kunststudium zu beginnen – vielleicht für immer. Doch noch liegt die Nacht zum Sonntag vor den beiden jungen Männern, eine Nacht, die in ihrem Leben alles verändern wird.
Mit traumhafter Sicherheit inszeniert Haigh mit „Weekend“ einen Film über eine schwule Beziehung, „auf den wir immer gewartet haben“ („After Elton“). Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist perfekt und transportiert eine Atmosphäre, die sich durch Intensität und Freizügigkeit auszeichnet. Die Bildgestaltung, die den Stil des Kult-Fotgrafenpaars Quinnford And Scout aufnimmt, macht die Kamera zum dritten Darsteller, eine Kamera, die uns zwei Männer in der intensivsten Phase ihres Lebens so nahe bringt wie es selten in einem Film geschieht.
"Sehenswert"tip Berlin
"Endlich mal ein authentischer Film über ein schwules Liebespaar."Katharina Nickel, zitty
"Eine einfach wunderbare Romanze."Peter Claus, getidan
"Eine echt wirkende Liebesgeschichte, die eine der schönsten der vergangenen Jahre ist."
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MonGay, Mo, 09.01.12, 20.15 Uhr – Erstauff. - span. OmU

MY LAST ROUND

MY LAST ROUND erzählt die bewegende Liebesgeschichte zwischen dem Boxchampion Octavio und dem viel jüngeren Tellerwäscher Hugo. Im traditionellen Süden Chiles haben zwei Männer, die sich lieben, einige Hindernisse zu überwinden. Gemeinsam zieht das verliebte Paar in die Hauptstadt Santiago, um ein neues Leben zu beginnen. Dort erhoffen sie sich die Erfüllung ihrer Träume. Aber das Leben schlägt so einige Haken: Hugo lernt auf seiner neuen Arbeit Jennifer kennen, die sehr an ihm interessiert ist. Octavio muss aus gesundheitlichen Gründen die Boxhandschuhe an den Nagel hängen. Aber ein Champion bleibt immer ein Champion und Octavio beschließt, wieder das zu tun, was er am besten kann: Boxen...
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MonGay, Mo, 12.12.11, 20.15 Uhr – Erstauff. - span. OmU

AUSENTE

Teddy Gewinner 'BESTER SPIELFILM' - 61. BERLINALE
Schon mit seinem vorherigen Film PLAN B bestach der Argentinier Marco Berger durch seine subtile Schilderung von Tabubrüchen und Sehnsucht zwischen Männern. Ein Verlangen, das vor allem im vom Machismo geprägten Argentinien ein heikles Thema bleibt.
Martin ist verknallt. Das wäre für einen Teenager nichts Ungewöhnliches - das Objekt seiner Begierde ist jedoch ausgerechnet sein Sportlehrer Sebastian. Der muß sich eingestehen, dass seine Gefühle für den Jungen nicht nur rein platonischer Natur sind.
Homoerotisches Begehren, Unsicherheit und Spannung gipfeln in einer Art Thriller mit ungewissem Ausgang.
"Der junge argentinische Regisseur Marco Berger spielt viel mit Blicken und Gesten und erzeugt eine unter die Haut gehende Spannung, verstärkt durch den genialen Soundtrack und die kühlen, präzise komponierten Bilder." Schwule Filmwoche Freiburg 2011
"AUSENTE is a must-see!" Verzaubert Filmfest
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MonGay, Mo, 14.11.11, 20.15 Uhr – Erstauff.-

ROMEOS

Lukas, gerade 20 geworden, steckt mitten in seiner männlichen Pubertät, medizinisch eingeleitet, da er als Mädchen geboren wurde. Voller Tatendrang tritt er sein neues Großstadtleben an, doch schon gleich bei seiner Ankunft gibt es einen verpatzten Start: Als einziger Junge wird Lukas nicht im Zivi-, sondern im Schwesternwohnheim einquartiert. Was für andere nur verwunderlich wäre, ist für Lukas stressiger Alltag: Transgender zu sein bedeutet nämlich immer wieder, in falsche Schubladen gesteckt zu werden. Glücklicherweise hält seine beste Freundin Ine zu ihm und reißt ihn sofort mit in ihr exzessives Partyleben. Unerwartet befindet sich Lukas inmitten eines neuen Freundeskreises und auch gleich seines ersten Flirts – mit dem draufgängerischen und äußerst attraktiven Fabio. Und der verkörpert alles, was Lukas fehlt: überproportionales Selbstvertrauen und hocherotisches Mannsein. Wie aber offenbart man jemandem seine Transsexualität, für den Männlichkeit so wichtig ist?
D 2011, 94 Min., R: Sabine Bernardi, mit: mit Rick Okon, Maximilian Befort, Liv Lisa Fries, Felix Brocke, Silke Geertz, Gilles Tschudi, Sigrid Burkholder, Johannes Schwab, Tessa Lukat, Ben Gageik, Ralf Rotterdam
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MonGay+Filmfest PERLEN zeigen: , Mo, 10.10.11, 20.15 Uhr – Erstauff. - dän.. OmU

BRUDERSCHAFT

Es ist nicht einfach, einen romantischen Film über ein Paar schwule Neonazis zu drehen, aber der junge dänische Regisseur Nicolo Donato hat es gewagt und dabei ein romantisches aber durchaus hartes Drama geschaffen.
Lars, ein Sergeant in der Armee, wird nach einem vermeintlichen Flirt mit einem Kameraden entlassen und wird in eine ultranationale Gruppe rekrutiert, in der er auf den Skinhead Jimmy trifft. Da er sich durchaus zu profilieren weiss, stolpert er schnell die Karriereleiter hoch, ist jedoch nicht bei allen Mitstreitern gleich beliebt. Vor allem Jimmy macht aus seiner Abneigung keinen Hehl. Um die Wogen zu glätten, steckt Anführer ’Fatty’ die beiden Männer zusammen in eine Wohnung, wo Jimmy den neuen Rekruten coachen soll.
Aus Feindschaft wird Freundschaft, Bewunderung und letztendlich Leidenschaft
"Dieser Film ist extrem packend und ein absolutes Muss." Schwule Filmwoche Freiburg 2011
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MonGay, Mo, 12.09.11, 20.15 Uhr – Erstauff. - ital. OmU

DAVID'S GEBURTSTAG

"Tod in Venedig" trifft auf "American Beauty". Mutig, temperamentvoll, überwältigend. Dafür gab es stehende Ovationen bei den Filmfestspielen von Venedig. Regisseur Marco Filiberti lässt neben Ferzan Ozpetek ("Hamam - Das türkische Bad", "Saturno Contro") das italienische Kino in neuem Glanz erstrahlen. Ein zeitgemäßes Visconti-Juwel mit magischen Darstellern. Mit der Ankunft des 18jährigen David (Versace Supermodell Thyago Alves), dessen umwerfenden Schönheit und pulsierenden sexuellen Ausstrahlung, gerät das Leben Matteos völlig aus dem Ruder. Gleich Odysseus der Circe, erliegt der scheinbar glücklich verheiratete Familienvater dem ungeschliffenen Rohdiamanten und erotisierenden Abbild Michelangelos. Was als unbeschwerte Urlaubstage an der italienischen Küste mit Freunden geplant war, wird zum mitreißenden Melodram aus Liebe und Leidenschaft.
Ital. 2009, 104 Min., Mit Alessandro Gassman (HAMAM - Das türkische Bad) & Versace Supermodel Thyago Alves
"Das Ende ist nicht vorhersehbar - und großes Kino! Marco Filiberti hat ein tragisch-schönes Opus gedreht, das bildgewaltig und emotionsgeladen daherkommt. Hier wir nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Nicht umsonst auf vielen Filmfestivals ausgezeichnet."
Du & Ich
"Bis zum Ende des an große Visconti-Klassiker erinnernden Filmgenusses spannend und bewegend."
Blu
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MonGay, Mo, 08.08.11, 20.15 Uhr – Vorpremiere - deutsche Fassung

TOAST

TOAST erzählt die Geschichte von Nigel Slaters Kindheit und Jugend im England der 60er und 70er Jahre. Nigel Slater ist in seiner Heimat ein gefeierter Kochbuchautor und TV-Koch, der mit Jamie Oliver auf eine Stufe gestellt wird. „Nigel is a bloody genius.“ Sagt Jamie Oliver Basierend auf der Autobiografie von Slater (in Deutschland unter dem Tite:l Halbe Portion. Wie ich meine Leidenschaft für das Kochen entdeckte) schufen der Billy Elliot-Drehbuchautor Lee Hall und die Regisseurin SJ Clarkson ein bezauberndes Stück Kinomagie, das an Jean-Pierre Jeunets Die fabelhafte Welt der Amelie erinnert. TOAST ist alles, was Nigels Mutter in der Küche zustande bringt. Alle anderen Kochversuche enden mit verbrannten Konservendosen, misslungenen Kuchen und matschigem Gemüse. Da hilft es auch nichts, dass Nigel heimlich Kochbücher unter der Bettdecke studiert. Als Nigels Mutter stirbt, steht der Junge mit seinem Vater plötzlich alleine da. Bis Mrs Potter (grandios: HELENA BONHAM CARTER aus "The King's Speech") erscheint, die neue Putzfrau. Und eine außergewöhnlich gute Köchin. Zu Nigels Entsetzen wickelt Mrs Potter seinen Vater mit ihren Kreationen, allen voran ihrer Zitronen-Baiser-Torte, um den Finger. Doch auch Nigel lernt kochen. Kochen wird bald die entscheidende Waffe im Kampf um die Gunst des Vaters... Als Nigel dann auch noch den gutaussehneden Sohn seiner Chefin in der Restaurantküche begegnet, ist es um ihn geschehen...
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MonGay, Mo, 11.07.11, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl. OmU

NO NIGHT IS TOO LONG ...eine verhängnisvolle Leidenschaft

Das Leben des jungen Studenten Tim (Lee Williams 'Billy Elliot') beginnt vielversprechend. Ausgestattet mit Charme und ausgesprochen gutem Aussehen, fliegen Ihm die Herzen nur so zu. Dass er diese reihenweise bricht, stört ihn dabei nicht weiter. Erst als er an der Uni den jungen Archäologen Ivo (Marc Warren 'Color Me Kubrick', 'SHINE') kennenlernt, der sich prompt in ihn verliebt, scheinen zum ersten Mal auch bei Tim echte Gefühle im Spiel zu sein, und gemeinsam unternehmen sie eine Reise nach Alaska. "Ein fesselnder, genial komponierter Film mit irren Wendungen und vielen schönen Bildern. Die BBC-Produktion überzeugt mit einer unkonventionellen und vielschichtigen Geschichte, die Vergleiche mit erstklassigen Thrillern nicht scheuen muss. Die beiden Hauptdarsteller geben alles, spielen mit Leib, Seele und viel Körpereinsatz." Du & Ich
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MonGay EXTRA: Mo, 04.07., 20.15 Uhr - franz. OmU-Vorpremiere-35mm

HERZENSBRECHER

(Les amours imaginaires)
Francis und Mary sind verschworene Fashionistas und beste Freunde. Eines Nachts begegnen sie Nick, der gerade nach Montreal gezogen ist. Der goldgelockte Jüngling vom Land ist zum Niederknien schön. Mary und Francis knien begeistert nieder - und verfallen von Treffen zu Treffen tiefer dem Gegenstand ihrer schönheitstrunkenen Sehnsucht. Nick hält sich herausfordernd bedeckt. Ein Ausflug aufs herbstliche Land soll die Entscheidung bringen. Es ist der Gipfel eines Liebesduells, das die Freundschaft des Trios aufs Spiel setzt ... Der zweite Streich des kanadischen Wunderkinds XAVIER DOLAN, der vor einem Jahr mit seinem ersten Spielfilm J´AI TUÉ MA MÈRE als bloß Zwanzigjähriger in Cannes alle Preise der Quinzaine abräumte und dann die Festivals weltweit im Sturm eroberte.
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Fr, 17.06., 17.45 Uhr

LUDWIG II - Glanz und Ende eines Königs

Zum 125. Todestag des Bayernkönigs.

Historisch unterbewerteter Helmut Käutner-Klassiker über das Leben des Bayernkönigs. Ludwig II. ist ein Liebhaber der schönen Künste. Schon bald nach seinem Regierungsantritt holt er den bis dahin völlig unbekannten Richard Wagner an den Hof. Doch seine absolute Hingabe an den Komponisten wird bald ausgenutzt und Ludwigs Minister sorgen für Wagners Entlassung. Enttäuscht sucht der Bayernkönig bei seiner Jugendfreundin Sissi Trost, für die er eine tiefe Zuneigung empfindet. Doch diese ist inzwischen Kaiserin von Österreich.
Pressestimmen:

"Mit der Wiederaufführung …sollten wir Helmut Käutners vornehmes Goldrahmenkonterfei des königlichen 0. W. Fischer noch einmal mit gebührender Wehmut in Augenschein nehmen. Vereint es doch diskret und ehrerbietig die Paranoia und die Verklärung, die gewissenhafte Historie und den edlen Faltenwurf.”
Ponkie (AZ)

„Wegen seiner idealisierenden und ein wenig pathetischen Form zunächst unterschätztes Porträt des bayerischen Märchenkönigs, das die inszenatorischen Fähigkeiten Käutners beweist.“
Heyne Filmlexikon (1996)

„Dieser Film wird alle, die ihn sehen, in seinen Bann ziehen“
Hannoversche Allgemeine Zeitung(1955)

„Ein historischer Film, dem man nichts ebenbürtiges an die Seite stellen kann“
Hamburger Abendblat (1955)

BRD 1955, 115 Min., Regie: Helmut Käutner, mit: O.W. Fischer, Ruth Leuwerik, Marianne Koch, Klaus Kinski u.a. Musik: Die Wiener Symphoniker unter Herbert von Karajan

Mehr Informationen auf der Hompage

MonGay EXTRA, Mi, 08.06.10, 20.15 Uhr – Erstauff.-35mm -dt.Fass

BEGINNERS

Wunderbar eigenwillige Tragikomödie mit EWAN McGREGOR über einen jungen Grafiker in Liebesnöten und seinen Vater, der im Alter von 75 Jahren zu seiner Homosexualität zu stehen beginnt. Inspiriert von seiner eigenen Beziehung zu seinem Vater, erzählt der Künstler Mike Mills in seinem ersten Spielfilm seit seinem Debüt "Thumbsucker" aus dem Jahr 2005 eine autobiografisch gefärbte Geschichte eines jungen Künstlers, die spielerisch zwischen zwei Zeitebenen wechselt und ihre beiden Handlungsstränge parallel zueinander vorantreibt. Immer wieder gibt es drollige Einschübe und witzige Einfälle, Rückblenden zu Olivers Mutter. Ewan McGregor und "Inglourious Basterds"-Star Mélanie Laurent sind entzückend, aber die eigentliche Offenbarung ist Urgestein Christopher Plummer als Olivers Vater in einer mutigen, bewegenden Darstellung.
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MonGay, Mo, 09.05.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl. OmU

DARE-Hab' keine Angst. Tu's einfach!

Direkt von Robert Redfords SUNDANCE Festival für unabhängige Filme kommt diese vergnügliche Teen-Comedy, die es mit verblüffendem Scharfsinn versteht, Sexualität und Coming-of-age außerhalb der Heteronorm aufs Korn zu nehmen. Toll in Form sind dabei die Hauptdarsteller: Es ist unmöglich, sich nicht in Johnny alias Zach Gilford zu verlieben, hinter dessen Lächeln unendlich viel Sehnsucht liegt. Es ist vielleicht schwer, zuzugeben, wenn es einen nicht nur zu Mädchen, sondern auch zu anderen Jungs hinzieht. Aber es gibt nichts Besseres, als sich darauf einzulassen. Drei völlig verschiedene Teenager, die eines verbindet: Am Ende von DARE ist jeder von ihnen eine gewandelte Persönlichkeit, hat einige - auch sexuelle - Abenteuer erlebt und ist damit auch dieser seltsamen Sache namens Erwachsensein einen wichtigen Schritt näher gekommen. Alexa meint, dass ihr als zukünftiger Schauspielerin mehr Lebenserfahrung zugute käme. Weshalb sie Mädchenschwarm Johnny verführt. Die neuen Züge an seiner besten Freundin wecken auch in Ben verborgene Gefühle, der daraufhin über seinen Schatten springt und Johnny ebenfalls den Hof macht. Und der Junge aus reichem Hause, der gerne den Bad Boy spielt? Der erweist sich als höchst aufgeschlossen, als das charismatische Freundes-Duo auf ihn zusteuert.
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MonGay, Mo, 13.06.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - span. OmU

LEO UND DIE LIEBE

Leo ist Mitte zwanzig, studiert und hat eine hübsche Freundin. Es könnte alles so einfach sein, wenn er nur mit ihr schlafen könnte, aber im Bett läuft zwischen Leo und Andrea so gut wie gar nichts. Nebenbei und wie in Trance sucht Leo seine eigentlichen sexuellen Bedürfnisse anderswo auszuleben. Er verabredet sich mit Männern aus Chats und lädt sie zu sich nach Hause ein. Aber auch das scheint nicht immer zum Erfolg zu fähren. Auf der Straße läuft er einer alten Kinderliebe aus der Grundschule in die Arme. Caro hat allerdings gerade genug mit sich selbst zu kämpfen, als Leo sich ihr annähern will. Als er sich eines Tages wieder für eine Date verabredet und diesmal auf Sebastian trifft, muss er sich allerdings die schwierige Frage stellen, wer und was er denn nun eigentlich ist und ob sein Leben so wie bisher weitergehen kann.
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MonGay, Mo, 11.04.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - ital. OmU

MAL WAS ANDERES

Mit den Ferzan Ozpetek Stars "Luca Argentero" & "Filippo Nigro" (Hanam, Männer al Dente, Saturno Contro, Die Ahnungslosen)...
Was ist eigentlich, wenn sich ein offen schwuler Mann dafür entscheidet, in einer erzkonservativen nordost-italienischen Stadt als Bürgermeister zu kandidieren - und seine Homosexualität dabei als Geheimwaffe zu gebrauchen? Was würde passieren, wenn er sich zudem noch während seiner Wahlkampagne in seinen Wahlkampf-Manager verliebt und dieser... eine FRAU ist? Wie werden die Wähler reagieren, wie die politischen Gegner, was sagt sein Lebensgefährte dazu? Und wie, und vor allem für wen, wird sich am Ende sein Herz entscheiden? Eine romantische Komödie im Stile Ozpeteks, besetzt mit dessen Lieblingsdarstellern Luca Argentero und Filippo Nigro. In Italien wurde MAL WAS ANDERES? (Diverso da chi?) mit grossem Erfolg von Universal Pictures veröffentlicht.
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MonGay, Mo, 14.02.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl. OmU

ROLE/PLAY

Als sexy Soap-Opera-Star Graham Windsor (Steve Callahan; East Side Story, Nine Lives) durch den Skandal um ein schwules Sex-Video unfreiwillig geoutet wird, sucht er Zuflucht in einem exklusiven Resort in Palm Spings. Mit der wohltuenden Ruhe und Anonymität ist es für Graham aber schlagartig vorbei, als der attraktive Try Reed (Matthew Montgomery; Redwoods), seines Zeichens Aktivist für die Homo-Ehe, im selben Hotel eincheckt... Großartig in Szene gesetzt, dürfen in ROLE/PLAY neben Steve Callahan und Matthew Montgomery auch Stars wie David Pevsner (Adam & Steve, Pornography: A Thriller) als leidgeprüfter Gastwirt Alex ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen.
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MonGay, Mo, 10.01.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - span. OmU

PLAN B

Nach dem Sensationserfolg „Y tu mamá también – Lust For Life!“ ein weiteres Juwel vom lateinamerikanischen Kontinent. Zwei vermeintlich heterosexuelle Kerle versuchen, ihre gegenseitige Anziehung zu bekämpfen...
Für den gut aussehenden Bruno (Manuel Vignau) kommt das Aus in seiner Beziehung mehr als überraschend. Doch der Schock währt nicht lange, und in dem Jungmacho erwacht ein verwegener Gedanke, um seine Verflossene wieder zurück zu gewinnen. Kurzerhand beginnt er sich an den Neuen (Lucas Ferraro) heranzumachen - im Fitnessstudio, unter der Dusche oder als gemeinsame Serienjunkies zu Hause vor der Glotze mit Übernachtungspotential...
Pressestimmen:
"PLAN B von Marco Berger gehört zu den Filmen, die es wert sind, gesehen zu werden. Eine böse kleine Geschichte im Stile Marivaux', in der der Ex den neuen Freund des Mädchens umgarnt, dass Ihn sitzen gelassen hat... eine sehr intelligente Drehbuch-Arbeit." LE MONDE

"Mit überzeugenden Darstellern und dramaturgischer Finesse besticht diese romantische Komödie. Dabei unterhält der Film ebenso charmant wie glaubwürdig." Filmdienst

"Dass die Handlung so ehrlich, witzig und sanft rüber kommt, hat mit der tollen Leistung der Schauspieler zu tun. Eine berührende Liebesgeschichte, intelligent erzählt." Zitty

"Eine böse kleine Geschichte und sehr SEXY." verzaubert Filmfest
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MonGay, Mo, 13.12.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl. OmU

TRUE LOVE

Ein außergewöhnlicher Episodenfilm über das Heranwachsen als Schwuler in Amerika und die Suche nach der wahren Liebe. Die Geschichten erzählen von der Vorliebe eines kleinen Jungen für die spitzenbesetzten Weihnachtsgeschenke seiner Schwester, von ein paar Heranwachsenden, die den ersten Liebeskummer und die erste Zurückweisung erleben und von der angespannten Beziehung eines Studenten zu seinem Onkel- beide werden von ihrer Vergangenheit eingeholt- und von beständigen, liebevollen Beziehungen zwischen reiferen Männern.
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MonGay, Mo, 08.11.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - OmU-

FROM BEGINNING TO END

FROM BEGINNING TO END ist die ungewöhnliche Liebesgeschichte der Halbbrüder Francisco und Thomas. Angesiedelt in Rio de Janeiro, Buenos Aires & Moskau, erzählt FROM BEGINNING TO END die Geschichte ihrer Kindheit im Umfeld ihrer liebevollen Familie und über ihr Erwachsenwerden, währenddessen sich Francisco und Thomas immer mehr ihrer verbotenen Zuneigung zueinander bewußt werden.
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MonGay, Mo, 11.10.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl OmU - PERLEN-das lesbisch-schwule Filmfest hannover zeigt

NEW CASTLE - Du bist nur einmal für immer jung

Türkisfarbenes Meer, weiße Wellen, tiefblauer Himmel, sonnengebräunte Haut, trainierte Sixpacks, coole Sprüche und eine atemberaubende Kamera zieht dich förmlich in die Wogen hinein. Jesse und Fergus sind Zwillinge, beide 17, und leben in Newcastle, dem „Kohlenpott“ Australiens. Jesse surft um die Junior Pro Surf Championship, um nicht zu enden wie sein älterer Bruder Victor, der trotz einer vielversprechenden Surferkarriere mit seinem Vater in den Docks arbeitet. Sein Bruder Fergus mag Musik, Kunst und am liebsten andere Jungs. Zu einem heimlichen Wochenend-Campingtrip an einem abgelegenen Strand mit seinen Buddies nimmt Jesse den Bruder als Alibi mit...
"Die Bilder, die Kameramann Richard Michalak da eingefangen hat, sind nur als eindrücklich und atemberaubend zu bezeichnen. Die Surfszenen sind glasklar und schlichtweg packend und spannend gefilmt. Auch vor den Schauspielern muss man sich verneigen. Hut ab."

moviesection.de

"Leckere Aussies, braungebrannt, knackige Hintern in Surfshorts. Der Film ist übrigens super!"

Schwulissimo
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MonGay, Mo, 13.09.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl OmU

MR. RIGHT

Drei charmante schwule Paare im Anfangs- respektive Endstadium ihrer Beziehungen fragen sich, was sie vom Leben und vor allem mit ihren Partnern wollen. Mit Berufen wie Künstler, TV-Produzent oder Schauspieler passen sie perfekt ins Londoner Szeneviertel Soho. Lars ist ein ansehnliches Teilzeit-Model, das von Tom, einem erfolgreichen Künstler ausgehalten wird, der jede seiner ständigen Betrügereien verzeiht, solange der ihn nur nicht verlässt. Rugby-Spieler Williams’ neunjährige Tochter ist entschlossen die Beziehungen zu seinem neuen Freund zu sabotieren und dabei fällt es ihm schon schwer genug Lawrence, einen Soap-Star in sein Leben zu lassen. Aus Ihrem Leben nicht wegzudenken ist auch die attraktive Louise, die dachte, dass sie den Mann ihrer Träume getroffen hat - bis sie ihn ihren schwulen Freunden vorstellte... Pärchen & Partnersuchende, Wechselwillige & Wechselwarme, stoßen auf- & aneinander, was die gesamte Clique (un)gehörig durcheinander würfelt. MR. RIGHT begeistert mit fein gezeichneten Figuren, die sich lieben, streiten, monologisieren, herumzicken; eitel, angeberisch, verlogen und auch extrem witzig und liebenswert sind.
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Do+Fr, 19.+20.8., 18 Uhr + Sa+So, 21.+22.8., 20.15 Uhr + Mi, 25.8., 18 Uhr

Männer al dente

Heiter-hintergründige Familiengeschichte all'italiana über die Liebe zu Pasta, Frauen und Männern, über große Geheimnisse und kleine Rebellion. Ein gut gelaunter Blick hinter die Fassade der Großbürgerlichkeit, wunderbar unterhaltsam und mit der nötigen Dosis Verrücktheit. Tommaso, der jüngste Sproß der Cantones, die seit Generationen eine Pasta-Fabrik betreiben, will partout nicht ins Familienunternehmen einsteigen. Beim abendlichen Familienschmaus will er dem Vater erklären, dass er Schriftsteller werden will und schwul ist. Das sollte zum Rausschmiss reichen. Doch sein älterer Bruder kommt ihm mit der Enthüllung eines eigenen pikanten Geheimnisses zuvor und wird statt seiner aus dem Haus gejagt. Durch den Herzinfarkt des Papas muss Tommaso doch den Firmenchef mimen, der Freund in Rom und die ersehnte Freiheit rücken in weite Ferne.
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MonGay, Mo, 09.08.10, 20.15 Uhr – Erstauff. - engl OmU

PORNOGRAPHY: EIN THRILLER

PORNOGRAPHY: EIN THRILLER spielt in der schwulen Sexfilmindustrie Amerikas. Pornostar Mark Anton verschwindet auf dem Gipfel seiner Karriere spurlos. Besessen davon, den mysteriösen Fall aufzuklären, geraten ein Journalist und ein Pornoregisseur bei ihren Recherchen immer tiefer in ein Netz aus bösen Ahnungen und Spekulationen. Hinweise deuten auf die Welt der Snuff-Videos. Je weiter sich das Puzzle zusammenfügt, desto mehr verwischen Traum und Realität. In drei eindringlichen Geschichten, die sich um das Schicksal des Verschwundenen ranken, bringt Kittredge ein klaustrophobisches Geflecht aus Angst, Bedrohung und Besessenheit auf die Leinwand. Eine Welt dunklen Verlangens und abgrundtiefen Horrors tut sich auf. Mit seiner kunstvoll-surrealen Erzählstruktur erinnert PORNOGRAPHY: EIN THRILLER an die Filme von Lynch und Cronenberg - ebenso durch den Grad, wie der Film die Zuschauer zu verstören vermag. "Die Antwort dieses Millenniums auf TWIN PEAKS" (San Francisco Examiner)
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MonGay, Mo, 12.07.10, 20.15 Uhr - Erstauff.- franz. OmU
Im Vorprogramm: "Im 7. Himmel" (5 Min) + "Irgendwas ist anders" (2 Min) von Jugendlichen aus Hildesheim unterstützt von der Hildesheimer AIDS- Hilfe in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen AIDS- Hilfe (NAH).

LE FIL - Die Spur unserer Sehnsucht

Der neueste Film mit Claudia Cardinale und Salim Kechiouche (BRÜDERLIEBE, GRANDE ÉCOLE, FULL SPEED - À Toute Vitesse).
Kurz nach dem Tod seines Vaters kehrt der attraktive Jungarchitekt Malik (Antonin Stahly) in seine Heimat Tunesien zurück – und in den Schoß seiner Mutter (Claudia Cardinale), die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Sohn endlich verheiratet und mit Kindern gesegnet zu sehen. Für Malik ist es jedoch an der Zeit, sich endlich abzunabeln und der Welt, insbesondere seiner Familie, zu zeigen, dass er nun mal auf Männer steht. Das Netz aus Lügen und Ausflüchten zerfällt endgültig, als er sich nicht länger der Versuchungen des bildhübschen Gärtners Bilal (Salim Kechiouche) erwehren kann. Gemeinsam kämpfen sich die Liebenden durch ein Minenfeld familiären Wahnsinns, kultureller Intoleranz und wahrer Gefühle, bis schließlich alle Tabus niedergetrampelt sind und das Leben in seiner ganzen Schönheit vor ihnen liegt.
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MonGay, Mo, 14.06.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - engl OmU

WRACKED – Directers Cut

Ryan, Anfang 20, ist gerade dabei, sein Leben aufzuräumen und seinen Traum von einer Schauspielkarriere zu verwirklichen. Da steht plötzlich sein Ex, der sexbesessene Nichtsnutz Daniel, vor der Tür und Ryans gute Absichten geraten ins Trudeln. Ryan kann sich der Faszination Daniels nicht entziehen; immer wieder lässt er sich in dessen Welt der Hemmungslosigkeit ziehen. Ein feuchter (Alb)traum, ein gewagter, ungeschönter Film. WRECKED ist roh, sein Look sehr independent. Seit SHORTBUS aber gab es keinen ehrlicheren Blick auf schwules Sex- und Beziehungsleben. "Ein provokativer und hypnotischer Film, der es wagt - ganz wie SHORTBUS - Grenzen zu überschreiten" Newyorkcool.com
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MonGay, Mo, 10.05.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - engl OmU

HOLLYWOOD, JE T'AIME

Jerome ist das, was man auf Englisch ein Dreamboat nennt: Top-Figur, leicht verklärter Dackelblick und hoffnungslos romantisch. Augenblicklich will er unbedingt dem wintergrauen Paris der Vorweihnachtszeit entfliehen und sich den Anblick seines frischverliebten Ex-Freunds ersparen. Die Lösung: ein Trip in die Traumfabrik, Hollywood. Dort wird er schnell mitsamt seinem dicken Akzent ("sooo sexy") von einem bunten Häufchen Lebenskünstler ins Herz geschlossen Was folgt, ist eine wunderbar beschwingte Komödie mit Tiefgang und unvergesslichem Charme. Voller Naivität beschließt der Frenchman in L.A. kurzerhand Schauspieler zu werden. Aber aller Anfang ist schwer und mangelndes Talent ein Problem. So schlägt sich unser Held mit Hilfsjobs in Restaurants und zum Brüllen komischen Castings herum, bei denen sich noch der letzte Loser schick in Szene zu setzen versteht. Bloß nicht unser vom Rampenlicht verschreckter Jerome, der seinen Beau zu Hause partout nicht vergessen kann. Pressestimmen:
"Ein authentisches Hollywood und erschreckend echte Bilder, die man sofort glaubt. Ein Film, der eine nähere Betrachtung verdient." moviesection.de
"Wirklich ein wunderschöner Film." unnikath.de
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MonGay, Mo, 12.04.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - span. OmU

ANDER

Der Film erzählt die Coming-Out Geschichte des Bauern Ander, der mit Schwester und Mutter ein eingefahrenes Leben, irgendwo in der Bergen des Baskenlands führt. Als er sich ein Bein bricht, stellt die eingeschworene Sippe den Landarbeiter José ein. Zwischen beiden kommt es zu einer unterwarteten sexuellen Begegnung.
„.... Ein im allerbesten Sinne schlichter Film über einen Mann, der sich in der Mitte seines Lebens noch einmal verändern muss, um sein Glück zu finden.“ Tagesspiegel
Ein wunderbarer Film – fast ein bisschen wie eine europäische Antwort auf „Brokeback Mountain“. Siegessäule
ANDER gewann im Rahmen der Berlinale 2009 den Preis des Verbands der Europäischen Filmkunstkinos, Prix CICAE
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MonGay E X T R A, Di, 06.04.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - 35mm-dt.Fass.-

A SINGLE MAN

Das exquisit ausgestattetee Filmdebüt des Modedesigners Tom Ford ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood und wurde auf Anhieb für drei Golden Globes nominiert: Colin Firth und Julianne Moore für ihre Darsteller-Leistungen, Abel Korzeniowski für die Filmmusik. Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung.
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MonGay, Mo, 08.03.10, 20.15 Uhr – Vorpremiere - 35mm-dt.Fass.-

I LOVE YOU PHILLIP MORRIS

Eine Liebesgeschichte zwischen Jim Carrey und Ewan McGregor...
„I Love You Phillip Morris“ erzählt die wahre Geschichte von Schwindler und Ausbrecherkönig Steven Russell auf humorvolle Weise. Jim Carrey und Ewan McGregor spielen hier ein schwules Paar. In „I Love You Phillip Morris“ schlüpft Starkomiker Jim Carrey in die Rolle von Steven Jay Russell, der zunächst ein einfaches Bilderbuch-Leben mit Frau und Kirchenchor führt, doch nach einer Nah-Tod-Erfahrung feststellt, dass er homosexuell ist. Um seinen neuen, erstaunlich extravaganten Lebensstil zu finanzieren beginnt er damit, Unfälle vorzutäuschen und die Versicherungssummen zu kassieren. Doch Russells Plan schlägt fehl und er kommt ins Gefängnis. Hier lernt er den jungen Phillip Morris kennen und die beiden verlieben sich. Von nun an versucht Steven seine Kunstfertigkeit in Sachen Schwindel dazu zu nutzen, um aus dem Gefängnis auszubrechen und Phillip ebenfalls herauszuholen, damit die beiden draußen ein gemeinsames, neues Leben beginnen können.
Die Regisseure Glenn Ficara und John Recqua, die auch das Drehbuch basierend auf dem gleichnamigen Buch von Steve McVicker verfassten, schaffen es, in „I Love You Phillip Morris“ komisch ohne albern zu sein und eine Liebesgeschichte zu entwickeln, die glaubhaft ist. Dass sie dafür Jim Carrey, der sich hier erstaunlich zurückhält, und Ewan McGregor gewinnen konnten ist im in Bezug auf Homosexualität arg prüden Amerika ein kleines Wunder
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MonGay, Mo, 08.02.10, 20.15 Uhr – Erstauff – engl. OmU-

REDWOODS

Das verflixte siebte Jahr ist für fast jede Ehe kein Zuckerschlecken. Ob Hetero oder Homo, Jung oder Alt, die Probleme sind die gleichen. So auch für den schüchternen Everett, dessen Beziehung zu Miles längst in einer Sackgasse angelangt ist - wäre da nicht ihr gemeinsamer Sohn Billy, der Liebe und Aufmerksamkeit fordert. Als eines Tages der charismatische Schriftsteller Chase vor der Haustür steht, flammt in Everett etwas lang Vermisstes wieder auf: Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, Leidenschaft - eine Begegnung, die beider Leben auf den Kopf stellen wird... Regisseur David Lewis (ROCK HAVEN) zaubert vor dem berauschenden Hintergrund der nordkalifornischen Redwoods die romantischste und zärtlichste Liebesgeschichte seit Clint Eastwoods DIE BRÜCKEN AM FLUSS auf die Leinwand. “I always remember the day I saw for the first time the redwoods. That was the day my life began…” CHASE “There is this line, I cannot cross…” EVERETT
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MonGay, Mo, 11.01.10, 20.15 Uhr – Erstauff – franz. OmU-

Privatunterricht

„Wie lange brauchst du denn so bis zum Orgasmus?“ Jonas nippt verlegen an seinem Glas. Langsam gewöhnt er sich an diese Art von Tischgespräch, das schonungslos offene Plaudern über sein Sexualleben. Dabei wollen Pierre, Didier und Nathalie, die allesamt gut doppelt so alt sind wie Jonas, scheinbar nur sein Bestes: seine optimale Befriedigung. Jonas ist gerade das erste Mal mit einem Mädchen zusammen und frisch entjungfert. Da kommen ihm die freimütigen Tipps der Erwachsenen ganz gelegen, die auch mal in direktem Anschauungsunterricht münden. Es ist eine seltsame Konstellation, die Regisseur Joachim Lafosse, der schon zweimal für den Goldenen Leoparden nominiert war, in seinem Film mit dem Originaltitel ÉLÈVE LIBRE aufbaut. Jonas, der leidenschaftlich gern Tennis spielt, aber in der Schule gnadenlos versagt, will sich auf eigene Faust auf ein besonders schweres Examen vorbereiten. Bei dieser nahezu unmöglichen Aufgabe helfen ihm die drei Freunde seiner Mutter (die in einer anderen Stadt lebt) und pauken mit ihm Tag für Tag Algebra, Camus, Stickstoffverbindungen – und eben Sex. Doch was aus der Sicht des unerfahrenen Jungen großzügig und einvernehmlich anmutet, entpuppt sich allmählich als ein gezieltes Aufweichen seiner noch nicht gefestigten Grenzen. Selten war Verführung so böse.
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MonGay, Mo, 14.12., 20.15 Uhr – Erstauff – engl. OmU-

WHIRLWIND...verändert alles

Leckerbissen David Rudd glänzt als Drake, einem sexy und charismatischen Fremden, der das Leben einer Gruppe gut aussehender schwuler Mittdreißiger in New York City aufmischt. Auf seine offensive Art bringt er reichlich Würze in den engen Kreis der Clique, aber auch bald unerwartete Dramen.
Drakes Vergangenheit ist voller Schmerz und betrogener Gefühle. Er sieht in jedem schwulen Mann nur den Betrüger und nimmt es jedem übel, der glücklich und vergeben scheint. So fährt er fort, zu manipulieren, zu verführen und Beziehungen zu zerstören, um zu beweisen, dass keiner dieses Glück verdient. Werden diese Freunde Drakes durchtriebenes Spiel durchschauen oder beweisen, dass Liebe und Freundschaft entgegen jeder Erfahrung bestehen kann? Eine kluge und erotische Geschichte über die Kompliziertheit schwuler Partnerschaften, in einem berührenden, witzigen Film über offene Beziehungen, Hingabe, Freundschaft und mehr…
Vom Regisseur Richard LeMay und Drehbuchautor Jason Brown (Tender Places). Mit Brad Anderson (A Chorus Line), Desmond Dutcher, Mark Ford (Rent), Alexis Suarez und Bryan West (Hairspray).
"Voller Wortwitz und heißem Sex!"
Variety
"Viel Wortwitz, nackte Haut, heiße Szenen und leichte Musik machen Whirlwind zu einem besonderen Leckerbissen."
schwulissimo

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MonGay, Mo, 09.11.09, 20.15 Uhr – Erstauff – engl. OmU-

SAVE ME

"In zwölf Schritten Hetero! Der Ex-Baseballer Mark wird nach einem selbstzerstörerischen Trip voll exzessivem schwulen Sex, Koks und Alkohol in das „Genesis House“ eingewiesen. In dem christlichen Heim bringt die fürsorglich-energische Leiterin Gayle (brillant gespielt von Judith Light) mit viel Engagement vom „wahren Weg des Herrn abgekommene Seelen“ mit Bibelstunden und einem Zwölf-Schritte-Programm auf den drogenfreien, heterosexuellen Pfad der Tugend zurück. Um Mark kümmert sie sich besonders einfühlsam; er erinnert sie an ihren eigenen verlorenen Sohn. Und tatsächlich: Der anfangs rebellische junge Mann findet zu Selbstachtung und Religion zurück. Umso argwöhnischer beobachtet Gayle die wachsende Vertrautheit zwischen Mark und dem sportlichen Heiminsassen Scott. Die beiden teilen nachts nicht nur heimlich Zigaretten… Regisseur Cary und Drehbuchautor Desiderio haben für ihre bewegende Liebesgeschichte nicht den einfachen Weg gewählt, die Vertreter der „Ex-Gay-Bewegung“ als eindimensionale Monster abzustempeln. Stattdessen haben sie sich für ein differenziertes Porträt der Heimleiterin Gayle und ihres Ehemannes entschlossen. Der Cast von SAVE ME – vor allem Chad Allen und Robert Gant als Paar, das am denkbar falschen Ort von der Liebe erwischt wird – überzeugt auf voller Linie." (Verzaubert Filmfestival)
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MonGay, Mo, 12.10., 20.15 Uhr – Erstauff – span. OmU-Filmfest PERLEN zeigt:

CHEF'S LECKERRBISSEN - CHEF'S SPECIAL

Er ist ein begnadeter Koch, beim Bereiten von Gaumenfreuden Perfektionist bis ins Mark und sehr offen schwul: der temperamentvolle Maxí (Javier Cámara, der Krankenpfleger aus Almodóvars SPRICH MIT IHR). Sein schickes Restaurant liegt mitten in Madrids buntem Szeneviertel Chueca. Maxís größter Traum: ein Stern im Restaurantführer Michelin. Doch statt um die Verarbeitung bester Zutaten muss er sich um rote Zahlen, seine durchgeknallte Oberkellnerin Alex (Lola Dueñas, 20 CM) und ihre ständigen Männerprobleme kümmern. Und plötzlich – das hat gerade noch gefehlt – auch noch um zwei Kinder, seinen nach einer schief gegangenen Ehe erfolgreich verdrängten Nachwuchs. Angesichts des exzentrischen Papas bricht dieser nicht gerade in Jubelstürme aus. Und dann ist da noch der attraktive neue Nachbar, ein argentinischer Ex-Fußballstar, bei dem Maxí wie auch seiner Kellnerin das Wasser im Munde zusammenläuft … Almodóvar meets BELLA MARTHA: Regisseur Nacho García Velilla tischt mit seinem Spielfilmdebüt eine wahrhaft köstliche Komödie auf, die als Top 1-Titel wochenlang die spanischen Kinocharts anführte. Beim Filmfestival in Malaga wurde die Gourmet-Farce sowohl mit dem Publikumspreis als auch mit dem Preis für den besten Schauspieler geehrt. Wir sagen: zu Recht! Und wünschen: Buen appetito!
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MonGay, Mo, 14.09., 20.15 Uhr – Erstauff – span. OmU-

CLANDESTINOS

Dem hübschen Draufgänger Xabi und seinen Kumpels Joel und Driss, einem marokkanischen Teenager in Abschiebehaft, ist es gelungen, aus dem Jugendknast zu fliehen. In Freiheit setzt Xabi sofort alles daran, Iñaki wieder zu finden, seinen geliebten Mentor und Vaterersatz - und ein Mitglied der baskischen ETA. Doch der ist spurlos untergetaucht und bereitet insgeheim einen Terroranschlag vor. Da die Jungs im Großstadtdschungel von Madrid von irgendetwas leben müssen, verdingt sich Xabi als Stricher. Als er den Fehler begeht, den falschen Freier - einen Polizisten - übers Ohr zu hauen, ahnt er noch nicht, dass sich dieser fortan an seine Fersen heftet und damit Xabis eigenen Ambitionen als Freiheitskämpfer sowie seiner Verbindung zu Iñaki auf die Spur kommt. Körperverliebt und bildgewaltig inszeniert Antonio Hens sein unverblümtes wie romantisches Melodram im politischen Untergrund Spaniens. Erst in Rückblenden erfahren wir wie komplex und zugleich hocherotisch die Beziehung der verschiedenen Männer untereinander tatsächlich ist.
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MonGay, Mo, 10.08., 20.15 Uhr – Erstauff – OmU-

BIG EDEN...ein kleines Wunder

Der meistausgezeichnete Film in der Geschichte des QUEER-Cinema.
Eingebettet in den Schoß der malerischen Berge Montanas entfaltet sich die Geschichte des New Yorker Künstlers Henry Hart (Arye Gross aus MINORITY REPORT, TEQUILA SUNRISE), der in seine Heimat zurückkehrt um seinen kranken Großvater zu pflegen. Völlig unerwartet trifft er dort auf seine alte Highschool Liebe Dean Stewart (Tim DeKay aus IF THESE WALLS COULD TALK), der sich von seiner Frau getrennt hat. Entzückt über die Gunst des Schicksals verlängert Henry kurzerhand seinen Aufenthalt und beginnt sein Netz der Verführung zu spinnen.
Fixiert auf Dean merkt er natürlich nicht, dass auch der scheue Native American Pike Dexter (Eric Schweig aus DER LETZTE MOHIKANER) sein Herz an ihn verloren hat.
Das nun stattfindende Liebeswerben in bewährter Dreieckskonstellation ist vertraut. Originell und wirklich witzig ist jedoch die Reaktion der Kleinstadtbewohner. Diese begegnen den Bedürfnissen der Männer mit einer unerwarteten Warmherzigkeit.
Bestens über alle Geschehnisse informiert helfen sie mit einem Augenzwinkern sogar dem Schicksal auf die Sprünge, damit am Ende die wahrhaft liebenden Herzen zueinander finden.
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Do-So, 06.-09.08., 20.15 Uhr + Mo, 10.08., 18.00 Uhr +Di+Mi, 11.+12.08., 22.30 Uhr.
- in der unschlagbaren OmU-Fassung!!!-

BRÜNO

Nach Borat schickt Comedy-Superstar Sacha Baron Cohen den österreichischen Fashion-Reporter Brüno auf die Leinwand. Brüno behauptet, mal Modereporter für «Gay and Lesbian Austrian TV» zu sein, mal Reporter des Österreichischen Jungenrundfunks (OJRF), ein anderes mal ist Brüno Model.
Wie Borat ist auch Bruno ein erprobter Held in Cohens Repertoire und hat mit seiner freizügigen Art schon so manchen Puritaner oder Modeschöpfer in die Verzweiflung getrieben. Bewaffnet mit einem warmen Lächeln und einer flotten Zunge geht Bruno dorthin, wo es Spaß macht und manchmal auch ein bisschen wehtut. Er entlarvt die Doppelmoral unserer Gesellschaft, entblößt Absurditäten der Fashionistas oder tritt ignoranten Dummköpfen wirkungsvoll vors Schienbein. Begegnungen mit dem hemmungslosen Lümmel „Bruno" - eine unartige Satire und eine vergnügliche Stichelei in der Welt des schönen Scheins.
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MonGay, Mo, 13.07., 20.15 Uhr – Erstauff – OmU-

Wäre die Welt mein

Der Festivalhit endlich im Kino!
Ausgerechnet in den hinreißenden Captain der Rugby-Mannschaft ist der schüchterne Einzelgänger Timothy verliebt. Sein Leben als unpopulärer Eigenbrötler, der sich in hinreißenden und perfekt choreographierten Musical Fantasien verliert, um der tristen Realität seiner engstirnigen Privatschule für Jungs zu entfliehen, ändert sich jedoch schlagartig, als er durch die Rolle des Puck im SOMMERNACHTSTRAUM des Schultheaters an einen magischen Trank kommt.
Wie schon bei Shakespeare, fehlt es nicht an wahnwitzigen Verwicklungen, großartiger Situationskomik und vor allem ungeahnten Liebeserklärungen!
Regisseur Tom Gustafson gelang eine kleine Sensation - eine Perle des neuen Queer Cinema, die sowohl Zuschauer als auch Kritiker begeisterte und auf vielen Top 10 Listen der besten Independent Filme in den USA landete.
WÄRE DIE WELT MEIN besticht durch seinen bezaubernden Cast, seinen einzigartigen Soundtrack und diese charmante Leichtigkeit, wie sie nur das amerikanische Kino produzieren kann. Ein Muss!
(Dig. Auff.)
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MonGay -Erstauff.-
Mo 08.06.09, 20.15 Uhr

Rückenwind

Zwei junge Männer (JOHANN und ROBIN) beschließen einen Ausflug aufs Land. Im Laufe der Zeit kommen sich die beiden näher, irgendwo zwischen Zärtlichkeit und Ausgeliefert­sein...
Nach Tagen des Wanderns stoßen die beiden Männer auf einen alten Gutshof, der von einer Mutter und ihrem heranwachsenden Sohn bewohnt wird. Hier werden sie überraschend gastfreundlich aufgenommen, beginnen, Alltag und Geheimnisse der kleinen Familie zu teilen. Eine magische Zeit - bis sich die neuen Gefährten allzu nahe kommen, und Johann und Robin aus ihrer kleinen Umlaufbahn wieder in die Welt zurück­geschleudert werden.
Eine Reise mit leichtem Gepäck - auch für das kleine Team, das den Film in zwei Wochen in Brandenburg gedreht hat. Immer auf der Suche nach einer Wahrheit hinter der Inszenierung, nach den märchenhaften Momenten inmitten der durchaus realen Natur der branden­burgischen Schorfheide...
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MonGay -Erstauff.-engl. OmU
Mo 11.05.09, 20.15 Uhr

SHELTER

Zach (Trevor Wright) ist ein talentierter Junge, der in dem verschlafenen Küstenort San Pedro festhängt. Er ist ein leidenschaftlicher Surfer und Skater, der aber auch genauso gern Graffitis sprüht und überall zeichnet, wo er kann. Aber anstatt San Pedro zu verlassen und eine Kunstschule zu besuchen, arbeitet er in einem Imbiss und kümmert sich um seinen fünfjährigen Neffen, für den seine Schwester viel zu wenig Zeit hat. Plötzlich taucht Shaun (Brad Rowe aus „Billy’s Hollywood Screenkiss“) auf, der schwule Bruder von Zachs bestem Freund. Shaun ist Schriftsteller und hofft, in San Pedro eine momentane Schreibblockade loszuwerden. Schnell werden die beiden Surffreunde und landen zu Zachs Überraschung auch irgendwann im Bett. Nicht ohne Folgen: Endlich muss Zach sich über seine Gefühle und Ziele klar werden. „Shelter“ ist ein mitreißender Comingof- Age-Film – mit sensationellen Bildern, einem klasse Soundtrack und zwei sexy Hauptdarstellern, zwischen denen die Chemie einfach stimmt.
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MonGay -Erstauff.- franz. OmU
Mo 13.04.09, 20.15 Uhr

Chanson der Liebe

Eine der schönsten Liebeserklärungen der letzten Jahre – macht CHANSON DER LIEBE nicht nur zu einem der Highlights des jungen französischen Kinos, sondern befördert sein Publikum direkt nach Wolke sieben.
Ismaël und Julie lieben sich, dennoch bleiben Zweifel nicht aus, erst recht als Julie die Beziehung zur „Ménage à trois“ erweitert und die entzückende Alice ins gemeinsame Bett holt. Doch alles kommt ganz anders: Das Schicksal entreißt ausgerechnet Julie aus dem neuen Bunde. Wieder müssen Wege gefunden werden. Alice beginnt eine Affäre – Ismaël rennt vor allen alten Verbindungen davon. Erst der viel jüngere und hinreißend verliebte Erwann scheint Ismaëls Mauern zu durchbrechen.
Voller Überraschungen, tiefgründig emotional und gleichzeitig mit viel Humor gespickt, trifft Regisseur Christophe Honoré den gelebten Zeitgeist und besticht mit einem wunderbar besetzten Schauspielerensemble. (Dig. Auff.)
Pressestimmen
Regie, Musik und die überzeugenden Darsteller werden durch die kongeniale Kameraarbeit unterstützt..."
film-dienst
"Es ist alles drin in dieser Geschichte – Tragik und Humor, intellektuelle Spielfreude und charmante Entspanntheit, und Lieder voller Leidenschaft"
Süddeutsche Zeitung
"Wenn Chiara Mastroianni die Wochenendstimmung im Parc de la Pepinière besingt, dann ist das zum Sterben schön... Ein wunderbarer Film über das X. Pariser Arrondissement. Schöne Lieder, schöne Menschen, schöne Stadt."
Der Tagesspiegel
"Ein betörend schöner Märchenfilm für Erwachsene. Eine echte Entdeckung!"
Deutschlandradio
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MonGay -Erstauff.-franz. OmU
Mo 09.03.09, 20.15 Uhr

Der Mann meines Herzens

Ein Plädoyer für die Leichtigkeit des Lebens!
Martin tritt seinen neuen Job als Hausmeister im Schwimmbad an. Sofort verliebt er sich in den schönen Turmspringer Lucas, der leider heterosexuell zu sein scheint. Lucas geht Martin erst mal aus dem Weg, kann sich dessen lebenslustiger Art aber auf Dauer nicht entziehen.
Selten gelingt noch das Kunststück, die überstrapazierte Coming Out Story so eindringlich in Szene zu setzen, daß wir sie wie beim ersten Mal erleben! Ein rundum gelungener, feiner Film über eine kompromißlose Liebe.
Den Trailer gibt es
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MonGay -Erstauff.-
Mo 09.02.09, 20.15 Uhr

Frühstück mit Scot

Was tun, wenn unerwartet ein Waisenjunge vor der Tür eines perfekt angepassten Schwulenpaares steht und dessen Leben völlig auf den Kopf stellt?
Ex-Hockeyspieler Ed und sein Partner Sam, ein erfolgreicher Anwalt, leben seit vier Jahren zusammen und legen Wert auf strikte Trennung von Beruf und Privatleben. Ein Kind war definitiv nie geplant. Schon gar nicht eines wie der 11-jährige Scot. Die Bemühungen der unfreiwilligen Väter, dem kleinen Scot seine parfümierten Handcremes und pastellfarbenen Schals auszureden und stattdessen seine Begeisterung für Eishockey zu wecken, führen zu der Frage: Wer ist hier ehrlicher mit sich selbst - Scot, der sich seines Andersseins keineswegs schämt oder zwei schwule Erwachsene, die sich nur hinter der Fassade eines konservativen Männerbildes sicher fühlen?
Diese Feelgood-Comedy war der ungeschlagene Publikumsliebling u.a. auf dem VERZAUBERT Filmfestival und in Toronto.
Ausgezeichnet als bester internationaler Spielfilm "GLOBOLA" bei den 19. Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg
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MonGay -Erstauff.- engl. OmU
Mo 12.01.09, 20.15 Uhr

DREAM BOY

Inhalt: Basierend auf dem internationalen Bestseller des Erfolgsautors Jim Grimsley, führt DREAM BOY den Zuschauer mit grenzsprengender Zärtlichkeit in die unschuldige Welt zweier verliebter amerikanischer Teenager, die versuchen, gemeinsam ihren Weg durch eine feindselige Welt zu gehen. Als Nathans Familie in die tiefreligiösen Südstaaten zieht, fühlt sich der 15-jährige isoliert und hilflos den Launen seines Vaters ausgesetzt. Nur durch die erwachende Liebe zum Nachbarsjungen, dem 17-jährigen Sportler Roy, entkommt Nathan seinem Alltag. Beim nächtlichen Lernen stellt sich heraus, dass Nathans Gefühle überraschenderweise erwidert werden... Die erste sanfte Berührung, versteckte Küsse und die Entdeckung der eigenen Sexualität werden ohne falsche Scham gezeigt. Die Geschichte einer ersten Liebe, eines Tabubruchs, fast mythisch und voller Schmerz; und dabei auch atemberaubend realistisch, untermalt von einer sehnsuchtsvollen, extra für DREAM BOY komponierten Filmmusik.
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MonGay -Erstauff.-
Mo 08.12.08, 20.15-franz. OmU

DER MANN MEINES LEBEN

"Perfektion heißt Stillstand, genauso gut könntest du tot sein." Diese und andere streitbare Thesen treffen Frédéric hart. Denn für ihn ist es ideal gelaufen: Im Beruf hat er Erfolg, seine Frau liebt und sein kleiner Sohn vergöttert ihn.
Bis er eines Sommerabends Hugo begegnet: Der charismatische Nachbar macht keinen Hehl daraus, dass er schwul ist und sich nichts und niemandem verpflichtet fühlt. Die beiden Männer verlieren sich bis zum Morgengrauen in einem Gespräch, welches in Frédéric eine große Sehnsucht auslöst und sein geregeltes, harmonisches Dasein in Frage stellt. Denn Hugo fasziniert ihn immer mehr ...
Wie ein Gemälde inszeniert Regisseurin Zabou Breitman ihren Film. Die warmen Farben des atemberaubenden südfranzösischen Settings, ihr Spiel mit dem Licht, die Musik - alles zieht uns unweigerlich in den Bann dieser außergewöhnlichen Geschichte in der sich Beziehungen wandeln, eine alte Liebe verblasst und eine neue ums so stärker erblüht.
L' Homme de sa vie / The Man of my Life Fr, 2006, 114 Min. R: Zabou Breitman, mit: mit Charles Berling, Bernard Campan, Léa Drucker, Jacqueline Jehanneuf, Eric Prat (35mm-Kopie)
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MonGay -Erstauff.-
Mo 10.11.08, 20.15 Uhr

ANOTHER GAY SEQUEL - Gays Gone Wild!

Die schärfste schwule Filmfortsetzung, die es je gegeben hat! von Todd Stephens mit Pornodarsteller Brent Corrigan als männliche Nixe… Andy, Nico, Jarod und Griff sind zurück… Während in Florida der Frühling beginnt, beginnen unsere Helden ihren Urlaub und es geht natürlich wieder turbulent zu…Shirtless, bingospielen. Dazu sorgen heisse Reveueboys für Abwechselung und Verwirrungen… USA 2008, 96 Min., dt. Fass. (dig. Auff.)
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MonGay -Filmfest PERLEN + hin und wech zeigen schwules Kino! -Erstauff.-
Mo 13.10.08, 20.15-OmU

Bruce La Bruce: OTTO

Seine Filme sind beliebt wie nie. Sex und Gewalt sind massenkompatibel. Aber keiner ist dabei so rigoros wie das kanadische Enfant Terrible der Schwulen-Szene Bruce laBruce.
Doch so extrem sein neuer Film auch ist, so thematisch aktuell ist er. „Otto; or, Up with Dead People“ ist eine moderne Fabel über Einsamkeit, Leere und Fremdsein als Folge ungezügelten Konsums und Materialismus.
Mittlerweile ist Bruce laBruce mit seinen Exoten-Filmen zur Lifestyle-Ikone avanciert. Metropolis trifft den schwulen Underground-Regisseur in Kanada und fragt nach, wie es sich so lebt - zwischen Lifestyle und Underground
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MonGay -Mo, 08.09.08, 20.15 Uhr -hin und wech zeigt schwules Kino– Hann. Erstauff.

WILD TIGERS I HAVE KNOWN

Ein Film von Cam Archer, produziert von Gus van Sant
USA 2006, 81 Minuten, OmU
Jeder hasst die Mittelschule. Logan hasst sie besonders. Der introvertierte 13-Jährige kriegt dort jeden Tag zu spüren, dass er "anders" ist. Seine Zuflucht sind Tagträume, in denen wilde Tiere und andere Jungs zu seinen Gefährten werden. Logan verliebt sich in den coolen Außenseiter Rodeo, der sich einfach nur langweilt. Und findet einen Weg, ihn zu seinem Freund zu machen. Während die Schulkinder Tiger-Parties feiern, wird die Schule von Berglöwen heimgesucht, die draußen in den Wäldern leben.
Mehr zum Film gibt es auf der
engl. Homepage

-Erstauff.-
Montag, 18.08.08, 20.15 Uhr + Mi, 20.08., 22.45

XXY

Die Natur macht uns zu Mann oder Frau - oder beidem zugleich ...
Alex ist fünfzehn – und hat ein Geheimnis. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen. Die Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires an eine einsame Küste gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Eines Tages kommt ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch. Könnte, sollte man vielleicht?
Dabei möchte Alex doch nur den Dingen ihren Lauf lassen. Da kommt ihr Alvaro gerade recht, der sechzehnjährige Sohn der Gäste. Ein Kandidat für das erste Mal? Alvaro ist überrumpelt - und fasziniert von der herausfordernden Art, mit der Alex ans Werk geht ...
Wortkarg und stimmungsstark erzählt die argentinische Regisseurin Lucia Puenzo in ihrem aufsehenerregenden Debüt vom sexuellen Erwachen zweier Heranwachsender
Ein packendes Plädoyer für Toleranz und Selbstbestimmung!
Mehr Informationen auf der internat. Hompage

MonGay -Mo, 11.08.08, 20.15 Uhr -hin und wech zeigt schwules Kino– Hann. Erstauff.

DORIAN BLUES

Nach dem ersten Sex, dem Gang zum Analytiker und einer erfolglosen Beichte beim Pfarrer ist es endlich so weit – Dorian steht zu seinem Schwulsein. Doch bevor er das Coming-out gegenüber seinem konservativen Vater wagt, informiert er seinen älteren Bruder und Daddys Liebling Nicky. Dieser flüchtet aus dem Haus, denn vor dem, was kommen mag, fürchtet sich sogar der angehende Football-Star. Dorian, der immer im Schatten seines gut aussehenden und erfolgreichen Bruders stand, fliegt aus dem Haus und versucht sein Glück in New York. Als eines Tages Nicky unerwartet in New York aufkreuzt, scheint sich das Blatt zu wenden ... «Dorian Blues» ist eine intelligente Coming-out- Komödie…
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Knackpunkt+hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Sonntagtag, 20.07, 12.00 Uhr
Ab 10.00 Uhr als Kin-Brunch möglich - Vvk nur im APOLLOKINZEPT

BOY CULTURE

Der neue Film des Regisseurs von EATING OUT mit Patrick Bauchau (Panic Room«), Darryl Stephens ( Another Gay Movie«).
Diese erfrischende Komödie ist eine Mischung aus QUEER AS FOLK und SEX AND THE CITY. Hauptperson X ist Erzähler von Q. Allan Brockas elegantem, gewitzten und kein Blatt vor den Mund (oder Körper) nehmenden Beziehungsreigen über eine schwule WG. Der Romanvorlage gerecht werdend, bietet die in Seattle angesiedelte Komödie komplizierte Gefühle und vielschichtige Beziehungen ebenso wie coole Klamotten und durchdesignte Wohnungen – das Ganze gewürzt mit reichlich smart-spitzen Bemerkungen.
X schlägt sich als Edel-Callboy durchs Leben, um seinen exquisiten Lifestyle zu finanzieren, hat dabei aber nie mehr als zwölf Kunden (seine „Jünger“, wie er sie nennt) in der Kartei – man hat ja gewisse Standards. Eigentlich ist er in seinen hinreißenden Roommate Andrew verliebt, der ihm jedoch die kalte Schulter zeigt und seine Neigungen lieber mit wechselnden Jungs ausprobiert…
Regisseur Brocka nähert sich seinem Sujet ohne Vorbehalte und bedient sich stilistisch bei Danny Boyles Popart-Mosaik TRAINSPOTTING.
Romanautor Matthew Rettenmund höchstpersönlich meldete sich bei der Filmdatenbank imdb.com mit einem Kommentar zu Wort und erteilte der Verfilmung seines Buches die Weihen: „Es gibt viele Schwulenfilme, die ich nicht zu meinen Lieblingen zählen würde. Ich hatte so meine Ängste, dass auch diese Adaption lächerlich ausfallen würde, aber ich kann gar nicht genug betonen, dass ich finde, die Filmemacher haben eine exzellente Arbeit abgeliefert.“ Gut gebrüllt – BOY CULTURE ist ein Erlebnis und macht Spaß, ohne jemals flach zu sein.

Mehr zum Film auf der Website

MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino! -Erstauff.-
Mo 14.07.08, 20.15-ital. OmU

SATURNO CONTRO - In Ewigkeit Liebe

Nach HAMAM - Das türkische Bad der neue Film von Ferzan Ozpetek
Gewinner des Publikumspreises "Frank's Rosebud Award 2008"
Es ist schon ein schräger Haufen, der sich hier gefunden hat: eine astrologiebesessene Kokserin, Antonio und Angelica, deren Ehe auf der Kippe steht, die ganz und gar nicht mütterliche, mit einer extrem spitzen Zunge ausgestattete Neval, ein treuherziger Autoren-Groupie und mittendrin – das schwule Traumpaar. Davide genießt es, seinen Lorenzo im Kreise der gemeinsamen Freunde zu beobachten und möchte am liebsten, dass sich nie etwas ändert. Doch das Leben ist nicht so: Mitten im schönsten Fest kippt sein Liebhaber vom Stuhl und ins Koma. Die Sorge um Lorenzo stellt die Freunde auf eine harte Probe: Wertvorstellungen geraten ins Schwanken, Schuldgefühle, Eifersucht, Trauer und Angst brechen hervor. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Charaktere kommen deutlich zutage. Im bleichen Licht des Krankhausflurs aber raufen sich dann doch wieder alle zusammen – inklusive der eilig angereisten Eltern. „Lorenzos Verwandtschaft? Das sind wir!“ Regisseur Ferzan Ozpeteks Bild einer wirklich alternativen Familie scheut nicht vor leicht utopischen Anklängen zurück. Gleichzeitig inspiriert er aber dazu, sich die Frage nach der eigenen Wahlverwandtschaft zu stellen …(dig. Auff.)
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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino! -Erstauff.-
Montag, 09.06.08, 20.15 Uhr

love and other disasters

Federleichte, romantische Beziehungskomödie in der Brittany Murphy (8 MILE) ihren Traumtyp versehentlich mit dem schwulen Mitbewohner (Matthew Rhys aus BROTHERS & SISTERS) verkuppelt...
Emily Jackson aus London ist eine selbsternannte Beziehungspsychologin, passionierte Kupplerin und Redakteurin bei der britischen "Vogue". Beim ersten Blick auf den heißen neuen Assistenten des Cheffotografen ist für sie klar: Hundertprozentig Gay. So kann sie wenigstens die beste Freundin werden von Paolo, der sonst geradewegs der Mann ihrer Träume wäre und ihn vielleicht mit ihrem schwulen Mitbewohner verkuppeln.
Hier wird geschickt "Notting Hill" mit "Der Teufel trägt Prada", "Bridget Jones" und "Frühstück bei Tiffany's" mit viel Jane Austen gemixt. (35mm-Kopie)
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Fr, 23.05., 22.30 Uhr -PREMIERE - Knackpunkt zeigt: -Eintritt: 4,-€

HERZRASEN²

Die Idee zu dem Film entstand, nach einem sehr erfolgreichen Schreibwettbewerb des nevermind e.V., aus Hannover. Die Besten Coming-out Geschichten wurden 2006 in einem kleinen Buch, mit dem Titel HERZRASEN-L(I)EBE WAS DU FÜHLST! herausgebracht. Constanze Rose zeigt in ihrer Doku HERZRASEN², vier ganz unterschiedliche Jugendliche, mit ebenso unterschiedlichen Lebenswegen und Erfahrungen, rund um ihr Coming-out. Sie hat sie in ihrem Alltag begleitet und Gespräche über ihr Leben, ihre Einstellungen und ihre Erfahrungen geführt. Trotz des schwierigen und sensiblen Themas haben sie alle einen sehr ehrlichen Einblick in ihre Gefühlswelt gegeben. Genauso sind Eltern, Geschwister, Freunde und Arbeitgeber zu Wort gekommen und damit den Blick auf den Menschen vervollständigt.
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MonGay – schwules Kino! -Erstauff.-
Montag, 12.05.08, 20.15 Uhr - engl/span. OmU

EAST SIDE STORY

Er ist schwul und er ist extrem sexy. Diegos Chancen in der Homoszene L.A.s wären sicher nicht die schlechtesten. Stattdessen plagt er sich tagein tagaus im Restaurant „Tio Pepe“ seiner Oma ab. In dem mexikanisch geprägten Vorort regiert eben der Machismo – und so hält Diego seine Affäre mit dem Immobilienmakler Pablo lieber geheim. Vermutlich würde sich daran niemals etwas ändern, tauchten da nicht urplötzlich seine schrille, affektierte Tante Bianca sowie das schwule Paar Wesley und Jonathan in der Nachbarschaft auf...
Ob ethnische Vorurteile oder Schwulenklischees, hier kriegt alles sein Fett ab, selbst die Latino-Kultur wird schamlos aufs Korn genommen. EAST SIDE STORY ist eine feurige Enchilada voller knackiger Männer, köstlicher Gags und mit viel Biss. ¡Buen apetito! (dig. Auff.)
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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!
Montag, 14.04.08, 20.15 Uhr

SPUREN EINES LEBENS

Dank Drehbuchautor und Pulitzer-Preisträger Michael Cunnigham (Ein Zushause am Ende der Welt) ist aus dem Frauenbestseller von Suzan Minot mit ihrer Zustimmung ein Film über Schwules Leben in den 50ern geworden. Im Gegnsatz zum Buch ist die ursprüngliche Nebenfigur BUDDY im Film zur Hauptrolle ausgebaut worden. Ein typisch tragisch schwuler Held, ein Nonkonformist, der bereits mit 12 angefangen hat zu trinken. BUDDY ist dank seiner Darstellung von HUGH DANCY der echteste 50er Jahre Homosexuelle seit James Dean.
Die alte Dame Ann Lord offenbart kurz vor dem Tod ihren beiden Töchtern Constance und Nina ein grosses Geheimnis. Als sie noch unverheiratet war und Ann Grant hieß, lernte sie auf der Hochzeit ihrer besten Freundin Lila Wittenborn einen attraktiven Mann kennen. Harris ­ ein guter Freund der Familie Wittenborn, deren schwuler Sohn Buddy ebefalls in Haris verliebt war,­ löste in ihr ein bis dahin vollkommen unbekanntes Gefühlschaos aus. Umso mysteriöser erscheint es ihren Töchtern, dass ihre Mutter den Namen »Harris« zuvor in all den Jahren noch nie erwähnte. Vielleicht handelt es sich bei ihm daher in Wirklichkeit lediglich um einen Fiebertraum, von dem Ann glaubt, er sei real.Constance und Nina fühlen sich hin- und hergerissen zwischen dem, was ihre Mutter erzählt und dem, was sie glauben möchten. Dennoch beginnen sie, in der Vergangenheit ihrer Mutter nach Antworten zu suchen. Wer ist dieser Harris? In welcher Beziehung stand er zu Ann? Und was hat es mit dem Mord auf sich, den sie nicht müde wird, zu erwähnen? ..... Von der Liebe des Lebens, von der Suche nach dem Glück und nicht zuletzt vom mächtigen Band zwischen Menschen erzählt der Film.
Susan Minots Bestseller "Hochzeitsnacht" ist hier berührend und bildgewaltig inszeniert mit einem überragenden Schauspielerensemble: Meryl Streep, Mamie Gummer (Tochter von Meryl Streep), Vanessa Redgrave, Natasha Richardson (Tochter von Vanessa Redgrave), Claire Danes (Romeo+Julia), Toni Collette (Little Miss Sunshine), Vanessa Redgrave, Glenn Close, Patrick Wilson (Hard Candy, Little Children), Hugh Dancy (Elizabeth) u.a. (35mm Kopie)
Pressestimmen:
"Berührende, unglaublich gut besetzte Romanverfilmung. Die Frauen-Power lohnt jeden Cent Eintritt. Neben Claire Danes überzeugen Vanessa Redgrave, Meryl Streep, Toni Collette und Glenn Close."
Stern
"Das ist ganz ung gar hinreissendes Kino"
Hinnerk
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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!
Montag, 10.03.08, 20.15 Uhr -Erstauff.-franz. OmU

JOHAN

JOHAN wurde im Sommer 1975 gedreht und startete, obgleich schon um die sexuell explizitesten Szenen gekürzt, nur zensiert in den Pariser Kinos. Der Film war ein Zeitgenosse von LA CAGE AUX FOLLES und gleichzeitig dessen totaler Gegenentwurf - wild, frei, radikal, experimentell, sexuell. Die hier vorliegende Fassung des Films ist die ursprüngliche, ungekürzte, die 1976 in der Section parallèle in Cannes uraufgeführt wurde. Dank eines zufälligen Funds konnte sich 1996 das Französische Filmarchiv des Films annehmen.
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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!
Montag, 11.02.08, 20.15 Uhr

VIER FENSTER

Berlin-Wedding: Vier Gesichter einer Familie. Vier Schreie nach Leben. Ein Geheimnis hinter vier Fenstern. Sie wollen sich voneinander lösen, doch sie umklammern sich immer fester. Mit aller Kraft halten sie die Fassade aufrecht. Je lauter sie lachen, desto stiller wird es um sie. Immer tiefer ziehen sich die Risse im Familienbild, bis sich dahinter ein unausweichliches Geheimnis offenbart.
Vier Fenster, das bedeutet vier Kapitel über vier Individuen, die ihr Glück im Verborgenen suchen: Der Sohn trifft auf einen Fremden, der ihn nicht küssen will. Der Vater küsst seine Frau und meint seine Tochter. Die Tochter wird von ihrer Mutter geküsst, ein Schlag ins Gesicht. Die Mutter provoziert den Kuss eines Fremden und hofft, dass ihr Mann ihre Wunden leckt. Gemeinsam ist ihnen das Verlangen nach Geborgenheit, also halten sie einander fest. Der Preis ist unendliche Sprachlosigkeit ... Mit: Theresa Scholze, Thorsten Merten (Halbe Treppe, Elementarteilchen), Margarita Broich,Frank Droese (alaska.de)
Pressestimmen:
"Hochinteressant besetzt, hervorragend und intensiv gespielt, lakonisch und präzise inszeniert, lebt der Film von seiner sehr geschlossenen Form, von auffallend guter Ausstattung und einer ausgezeichneten Kamera. Allein schon die sehr schöne letzte Einstellung, nicht die erste lange in diesem Film, ist ein Besuch wert.
Frankfurter Rundschau
"Die Protagonisten sind ein Berliner Polizist, seine erwachsene Tochter, die von ihm ein Kind erwartet, die Mutter, die nichts sehen will, und der Sohn, der, statt zur Schule zu gehen, durch die Schwulenszene tobt. Die Tochter (Theresa Scholze) läßt ihrer Wut vor den Fahrgästen der U-Bahn freien Lauf, zu Hause aber begehrt sie mit keinem Wort auf. Sie wagt es nicht, eine Entscheidung zu treffen, und auch die anderen ziehen die geheuchelte Eintracht der Wahrheit vor. Das mag keine neue Botschaft sein, aber es bestürzt, sie so frisch wieder einmal vorgeführt zu sehen."
FAZ

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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino! – Erstauff.-
Montag, 07.01.08, 20.15 Uhr

INNOCENT

(kantonesische / mandarin / englische OmU) Der 17jährige Eric reist mit seiner Familie aus Hongkong zum Familienurlaub nach Kanada. Dort angekommen wird dem Jungen schnell klar, dass die Familie hinter seinem Rücken beschlossen hat, auszuwandern. Fortan lebt er also, gegen seinen Willen und ohne seinen Freund, im suburbanen Toronto. INNOCENT erzählt in wunderschönen, poetischen Bildern Erics Reise ins Erwachsensein und zu sich selbst. (dig. Auff,).)

MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!
Montag, 10.12.07, 20.15 Uhr

HISTORY BOYS – Fürs Leben lernen

Klassendünkel und Closet Queens in der britischen Provinz. Die Filmversion dieses erfolgreichen Bühnenstücks des schwulen Autors Alan Bennett spielt nicht nur in den 80ern, sie hätte auch vor 20 Jahren bereits entstanden sein können. Stil, Thematik und die Offenheit, wie hier mit Homosexualität umgegangen wird, erinnern stark an die großen britischen Schwulenfilme jener Dekade wie ANOTHER COUNTRY oder MAURICE. Hier bereiten sich acht Jungs aus der Arbeiterklasse auf die Aufnahmeprüfungen für Cambridge und Oxford vor und lernen zugleich doch ebenso fürs Leben. Sie verlieben sich nicht nur untereinander, sondern verdrehen auch zwei Lehrern den Kopf: Die Homoquote an dieser Provinzschule ist also auffallend hoch. Die Komödie des offen schwulen Regisseurs Nicolas Hytner („Liebe in jeder Beziehung“) um erste Lieben, Erwachsenwerden und den Widerstreit pädagogischer Ziele entwickelt mit ihrem sehr britischen Humor einen ganz eigenen Charme – nicht zuletzt Dank der bonmotreichen und zitatgespickten Dialoge.

Weiter Infos hier

MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 12.11.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-

EATING OUT 2


(OmU) Vorhang auf zur zweiten Runde von EATING OUT, dem ersten amerikanischem Gay-Sequel, in der sich der liebreizende Kyle (AMERICAN IDOL-Star Jim Verraros) erneut auf die Suche nach dem Mann seiner Träume macht, und für dieses Glück schamlos bereit ist, so ziemlich alles zu tun. Zynischer Ratschläge nie müde ist dabei seine beste Freundin Gwen, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tiffani….
Regisseur Phillip J. Bartell hat das erotisch flotte wie unkorrekte Verwirrspiel in Szene gesetzt und seine "doppelte Ladung" (übrigens mit John-Waters-Veteranin Mink Stole in der Rolle von Kyles Mutter) hält, wofür sie steht: Ein schlüpfriges "guilty pleasure" für echte Soap-Fans.
"Mit noch besser gebauten Männern, spitzeren Dialogen und heißerem Sex als beim ersten Teil..."
ImageOut
"Ein sexy Spaß: Amerikas erstes Gay Sequel!" Fresno Reel Pride
(dig. Auff.)
Den engl. Trailer gibt es hier

25.-31.10., Do,Fr,Sa,Di,Mi: 22.30 Uhr

DubkelblauFastSchwarz

(span. OmU) Das Spielfilmdebüt des Spaniers Daniel Sánchez Arévalos ist weniger eine durchstrukturierte Geschichte mit Anfang und Ende als eine Kontemplation über ein Lebensgefühl und die Farben von Stimmungen, die leicht changieren. "Dunkelblaufastschwarz“ erzählt vom Erwachsenwerden. Der Held, der sich lange weigert, seine Warteschleife zu verlassen, wird am Schluss weiter sein, aber nur ein bisschen. Nichts wird komplett anders im Leben, sagt uns Arévalo. Die Dinge changieren nur ein wenig – wie zwischen dunkelblau und fast schwarz. Mit einem Touch “Almodóvar”, poetisch, witzig und unsentimental...!
Pressestimmen:
Ein facettenreicher, schillernder, grotesk-komischer Mikrokosmos der spanischen Gesellschaft. Überzeugend jongliert das Langfilmdebüt mit konventionellen Erzählmustern und überraschenden Wendungen. - Sehenswert. film-dienst
Mit großem Charme erzählt. Hollywood Reporter
Ein überzeugendes und fesselndes Drama. Variety
Eine beeindruckende Liebesgeschichte. Deutschlandradio

Mehr zum Film hier

25.-31.10., Do+Fr: 18.00 Uhr + Sa+So+Mi: 20.15 Uhr

Reine Geschmackssache

Der erste Spielfilm des Hildesheimer INGO RASPER! Der Publikumspreisträger des diesjährigen Max-Ophüls-Festivals, die wunderbare Komödie "Reine Geschmacksache" Wolfi, Handelsvertreter für Damenoberbekleidung, hat einen funkelnagelneuen Wagen, aber keinen Führerschein mehr. Sein Sohn Karsten hat Abitur, jede Menge Pläne, sein Coming-Out und ein Problem: Für seinen Vater muss er widerwillig den Chauffeur geben, sonst kommt die Frühjahrskollektion seines vater nicht an den Kunden. Karsten wird zwangsverpflichtet, und auf der erzwungenen Reise durch die süddeutsche Provinz kommen nicht nur seine Geheimnisse ans Tageslicht.
Mehr zum Film auf der Webseite

Den Trailer gibt es hier

MonGay – PERLEN - das lesbisch-schwule Filmfest Hannover und hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 08.10.07, 20.15 Uhr

BOY CULTURE

Der neue Film des Regisseurs von EATING OUT mit Patrick Bauchau (Panic Room«), Darryl Stephens ( Another Gay Movie«).
Diese erfrischende Komödie ist eine Mischung aus QUEER AS FOLK und SEX AND THE CITY. Hauptperson X ist Erzähler von Q. Allan Brockas elegantem, gewitzten und kein Blatt vor den Mund (oder Körper) nehmenden Beziehungsreigen über eine schwule WG. Der Romanvorlage gerecht werdend, bietet die in Seattle angesiedelte Komödie komplizierte Gefühle und vielschichtige Beziehungen ebenso wie coole Klamotten und durchdesignte Wohnungen – das Ganze gewürzt mit reichlich smart-spitzen Bemerkungen.
X schlägt sich als Edel-Callboy durchs Leben, um seinen exquisiten Lifestyle zu finanzieren, hat dabei aber nie mehr als zwölf Kunden (seine „Jünger“, wie er sie nennt) in der Kartei – man hat ja gewisse Standards. Eigentlich ist er in seinen hinreißenden Roommate Andrew verliebt, der ihm jedoch die kalte Schulter zeigt und seine Neigungen lieber mit wechselnden Jungs ausprobiert…
Regisseur Brocka nähert sich seinem Sujet ohne Vorbehalte und bedient sich stilistisch bei Danny Boyles Popart-Mosaik TRAINSPOTTING.
Romanautor Matthew Rettenmund höchstpersönlich meldete sich bei der Filmdatenbank imdb.com mit einem Kommentar zu Wort und erteilte der Verfilmung seines Buches die Weihen: „Es gibt viele Schwulenfilme, die ich nicht zu meinen Lieblingen zählen würde. Ich hatte so meine Ängste, dass auch diese Adaption lächerlich ausfallen würde, aber ich kann gar nicht genug betonen, dass ich finde, die Filmemacher haben eine exzellente Arbeit abgeliefert.“ Gut gebrüllt – BOY CULTURE ist ein Erlebnis und macht Spaß, ohne jemals flach zu sein.

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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 10.09.07, 20.15 Uhr

THE BUBBLE

R: Eytan Fox , mit: Ohad Knoller, Yosef „Joe” Sweid Dieser neueste Film von Eytan Fox nach „Yossi& Jagger” (2003) und „Walk on Water” (2004) fand ein begeistertes Publikum bei der diesjährigen Berlinale. Noam, Lulu und Yali, drei junge Israelis, teilen sich eine Wohnung im schicksten und hipsten Viertel von Tel Aviv. Als Noam den jungen Palästinenser Ashraf kennen und lieben lernt, scheint sich die Utopie der jungen Leute zu verwirklichen. Mangels Papiere gibt Ashraf sich als Israeli aus. Als er zur Hochzeit seiner Schwester in sein Dorf zurückkehrt, wird seine Homosexualität entdeckt. Der zukünftige Ehemann, Mitglied einer radikalen Palästinenserorganisation, droht die Hochzeit platzen zu lassen. Gleichzeitig schickt er einen Selbstmordattentäter nach Tel Aviv. Bei dem Anschlag wird Yali schwer verletzt, bei der darauf folgenden Razzia der israelischen Armee wird Ashrafs Schwester erschossen. Daraufhin trifft Ashraf eine folgenschwere Entscheidung. Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 115’
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MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 13.08.07, 20.15 Uhr

Ein Jahr ohne Liebe

Un Ano Sin Amor (span. OmU –dig. Auff.)
Wie ein Filmtagebuch erzählt die Regisseurin Anahi Berneri von dem 30jährigen Pablo (Juan Minujín), der angesichts seines nahen AIDS-Todes in den Sexclubs von Buenos Aires nach menschlicher Nähe sucht. In der SM-Szene lernt er schließlich, seinen Schmerz auszuhalten, in dem er in fetischisiert. Nach dem autobiografischen Roman von Pablo Pérez. Pablo ist Schriftsteller und HIV-positiv. Als er erfährt, dass er noch im Laufe des Jahres sterben wird, beginnt er, Tagebuch zu führen. Dabei geht es ihm nicht um ein literarisches Werk, sondern um eine persönliche Standortbestimmung. Wie ein Kompass soll ihm das Tagebuch die Richtungen anzeigen, in die ihn seine Krankheit und der Kampf um körperliche Selbstbestimmung führen. Mit der Verpflichtung zum Schreiben geht der Wunsch einher, seine Leiden zu lindern – nicht nur die gesundheitlichen, sondern auch die emotionalen. Darum begibt sich Pablo auf die Suche nach der großen Liebe – oder wenigstens nach einem Mann, der ihm noch einmal die Fülle des Lebens eröffnet. Er schaltet Kontaktanzeigen und streift durch die schwule Szene von Buenos Aires, durch Pornokinos und öffentliche Klappen Argentinien 2006, 97 Min., mit: Juan Minujín, Mimí Ardú, Javier van de Couter

MonGay – hin und wech zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 09.07.07, 20.15 Uhr

ANOTHER GAY MOVIE

Der hinnerk schreibt: "Witzig, sensibel, schrill: ...die beste Homo-Komödie des Jahres"
Eine deftige Teenie-Sex-Komödie mit zur Abwechslung einmal schwulen Protagonisten. Nicht mehr, nicht weniger. Mit diesem Kniff gelingt es, etwas „ganz Neues“ zu präsentieren, ohne wirklich Neues zu bieten. Im Teeniefilmgenre steht „Another Gay Movie“ ziemlich alleine auf weiter Hetero-Flur. Auf die Zusammensetzung des Zielpublikums dürfte Stephens’ kleine Abwandlung bezüglich der sexuellen Vorlieben seiner Protagonisten allerdings größere Auswirkungen haben als auf die Art des Humors. Ordentlich gefilmt und gespieltes B-Movie von EDGE OF SEVENTEEN - Regisseur TODD STEVENS. Hier wird das Coming-Out zum Coming-Loud.
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WoMonGay/MonGay - lesbisch/schwules Kino –Erstauff.-
Montag, 18.06., 20.15 Uhr

RELAX IT’S JUST SEX

...auf der Suche nach dem queeren Glück!
(OmU)-Singles und Paare, Einsame und Verlassene, Betrüger und Betrogene, Zyniker, Romantiker und gläubige Christen... - eine Clique großstädtischer Thirtysomethings in Los Angeles auf der Suche nach dem queeren Glück: Im Mittelpunkt der rasanten Lifestyle-Comedy steht der attraktive Stückeschreiber Vincey, immer auf der Suche nach dem Mann des Herzens. Er verwechselt schon mal guten Sex mit Liebe und die existentielle Frage, die sich ihm gleich zu Beginn des Filmes stellt und die dann auch im Freundeskreis ausgiebig besprochen wird, ist "schlucken oder nicht"
Seine beste Freundin Tara (brillant: Jennifer Tilly aus BOUND) ist das Herz der multikulturellen, multisexuellen Truppe. Im Spiel um Romantik, Sex und Liebe (nicht immer in dieser Reihenfolge) mischen außerdem mit: ein lesbisches Paar, das keinen guten Sex mehr hatte, seitdem Martina Wimbledon gewonnen hat, der Künstler Buzz, der ganz besondere Theorien zum Thema HIV und AIDS vertritt, und - äußerst sexy - Dwight und Diego, ein höchst konservativ-christlich schwules Paar. RELAX, IT'S JUST SEX mischt mit großer Leichtigkeit die verschiedenen Handlungsstränge und meistert spielerisch die Gratwanderung zwischen ungeheuer witziger Komödie und intensivem Drama. Der artikel lebt von komplexen Figuren, messerscharfen Dialogen und herausragenden Darstellern.br> "Großartig gespielt!"(VARIETY)
"Ein Zeitgeist-definierender Film!"(SIDEWALK)
"Wirklich einer der besten und emotional befriedigendsten Filme der letzten Dekade. RELAX balanciert politischen Anspruch, Humor, Tragik und Menschlichkeit perfekt. Petty und Tilly spielen so gut wie noch nie!"(FRONTIERS)
"Unglaublich witzig - ungeheuer berührend!"(HOLLYWOOD REPORTER)
Regie: P.J. Castellaneta Schauspieler: Jennifer Tilly, Lori Petty, Mitchell Anderson
Den Trailer gibt es hier

MonGay/WoMonGay – schwul/lesbisches Kino!-Erstauff.-
Montag, 11.06.07, 20.15 Uhr

fucking different new york

-engl. OmU-
Was tun Bauarbeiter in ihrer wohlverdienten Pause wirklich? Wie hätte die Beziehung zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt durchaus auch enden können? Und was spielte sich damals im Sommer 1959 zwischen Marilyn Monroe und Joan Crawford wirklich ab?
Auf diese und noch viele weitere interessante Fragen geben uns zwölf queere Filmemacher/innen aus New York in dem Kompilationsfilm "fucking different New York" ihre Antworten. Auch solchen Fragen, wie unterschiedlich Männer und Frauen träumen, und wie viel Erotik im Binden eines Krawattenknotens oder einer Maniküre liegen kann, wird in den Filmen nachgegangen.
Analog zu "fucking different" aus Berlin bat Produzent Kristian Petersen diesmal sechs schwule Filmemacher und sechs lesbische Filmemacherinnen aus New York um einen kurzen Filmbeitrag, in dem sie ihre Vorstellungen vom Liebesleben des jeweils anderen Geschlechts thematisieren sollten. Die Form und das Genre waren den Filmemacher/innen freigestellt. Die einzige Vorgabe bestand in der Länge, die acht Minuten nicht überschreiten durfte, und darin, dass das Endprodukt auf Mini-DV vorliegen sollte. Herausgekommen sind dabei zwölf lustige, erhellende und erotische Kurzfilme, die ein vielfältiges und genreübergreifendes Spektrum queeren Lebens in New York zeigen.
Die Titel: Wendy's First Mani And Pedi; Bro Crush; Shhhh... They're Getting Closer; Villa Serbolloni; Vampiras; The Party; Hard Hat Required; Occupy My Ass Not Iraq; Doin' The Grizzly Bear; MMagnitude; Dance Dance Dance; Mr And Mrs Porebski

MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Montag, 14.05.07, 20.15 Uhr

WHOLE NEW THING

-engl. OmU-
Als der 13-jährige Emerson erstmals in seiner Schule auftaucht, wirkt er wie ein Wesen von einem anderen Stern: Bislang ausschließlich von seinen Hippie-Eltern erzogen, soll der einerseits naive, andererseits betont neunmalkluge Emerson nun auch das Leben jenseits der streng ökologischen Weltsicht seiner Eltern kennen lernen. Das bedeutet, wenig überraschend, einige Male eine blutige Nase von den Mitschülern, denen Emersons ungeschminkte Art fremd ist. Das bedeutet aber auch, dass der bislang triste Englischunterricht von Lehrer Don auf einmal eine interessante Angelegenheit für alle wird, denn Emerson nimmt kein Blatt vor den Mund. Bis sich die aufkeimende Sexualität des Jungen in einer flammenden wie gefährlichen Zuneigung für den Lehrer äußert. Gefährlich deshalb, weil den heimlich schwulen Don, dessen Outing in dem Provinznest sicher für einige Aufregung sorgen würde, ein falscher Schritt schnell den Job kosten kann.
Genauen Beobachtungen und entspannte, sehr witzigen Dialoge zeichnen diesen Film aus
Die Geschichte einer bisexuellen Erweckung ist nur eines der Themen, die der kanadische Filmemacher auf ebenso kluge wie einnehmende Weise anschneidet
Das Ergebnis ist verblüffend: Buchbinders Porträt ungewöhnlicher Figuren in vermeintlich gewöhnlichen Situationen ist so auf den Punkt, so dicht in die Textur seines Films verwoben, dass man nicht nur viel über sie, sondern auch über sich selbst und den eigenen Blick auf die Welt lernt.
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MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Mo, 09.04.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-

Augusten Burroughs: KRASS

BRAD PITT produzierte diesen Film mit ANNETTE BENING als überspannt verdrehte Möchtegern-Literatin Deirdre. Ihren Mann (ALEC BALDWIN) treibt sie aus dem Haus und ihren 15 jährigen schwulen Sohn (grandios: JOSEPH CROSS), der mitten im Coming-Out steckt, schiebt sie zu ihrem merkwürdigen Seelenklempner (BRIAN COX) und seiner Frau (JILL CLAYBURGH) ab. Zum Glück gibt es dort neben den beiden Töchtern des Hauses (GWYNETH PALTROW und EVAN RACHEL WOOD) einen 35jährigen schwulen Adoptivsohn (JOSEPH FIENNES)… Sensible und humorvolle Verfilmung nach Jugenderinnerungen von Augusten Burroughs.

Pressestimmen: Regisseur Ryan Murphy ist hier "ein tragikomischer Coming-of-Age-Film gelungen, der ungewöhnlich drastisch zwischen seinen konträren Extremen" changiere, gar eine "bizarre Mischung aus Drama und schwarzer Komödie" darstelle. Insbesondere die "visuelle Ebene", die "die Handlung so abwechslungsreich spiegelt", sei bestechend. FILMDIENST
KRASS ist "die Abrechnung mit einer Epoche, ein Film über den schleichenden Zerfall der bürgerlichen Kleinfamilie, beklemmend, bizarr und unglaublich komisch", …Besonders Annette Benings "Interpretation der valiumvernebelten Mutter" ist "beeindruckend". DER TAGESSPIEGEL

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MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Mo, 12.03.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-

Das Flüstern des Mondes

Österreich 2006, 97 Minuten, Farbe, FSK 16,Regie: Michael Satzinger Mit Dominik Hartl, Julian Stampfer, Liane Wagner u.a.
Jannis und sein Lover Patrick sind einem politischen Komplott auf der Spur, das schon mehrere Todesopfer forderte. Ihre Nachforschungen führen die jungen Filmemacher in einen Zirkus. Patrick heuert hier an, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Werden hier die todbringenden Giftfrösche gezüchtet? Und welche Rolle spielt das junge Mädchen, für das Sonnenlicht tödlich ist? Die beiden Jungs erleben ein Abenteuer, das ihre Liebe auf eine tödliche Probe stellt.
Eine wilde und spannende Geschichte, erfindungsreich erzählt und visuell mit nichts vorher vergleichbar. Der Film erweitert herkömmliche Erzählweisen. So greift der Hauptdarsteller in das Geschehen auf der Leinwand ein, zeichnet auf das Bild, radiert Elemente aus, spult ganze Szenen zurück und lässt sie verändert wieder ablaufen. Ein interaktives Computerdesign gibt dem Betrachter das Gefühl, er würde den Film „miterschaffen“. (dig. Auff.)
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MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Mo, 12.02.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-

CONRAD BOYS

Als ob Charlie nicht schon genug Sorgen hätte: Nach dem Tod seiner Mutter hat der begabte Schüler seine Studienpläne begraben. Er arbeitet stattdessen Vollzeit in einem Restaurant, um seinen 9-jährigen Bruder Ben zu versorgen, den er nun allein erzieht. Auf einmal tauchen in der ruhigen Kleinstadt zwei Menschen auf, welche die Gefühlswelt des introvertierten 19-Jährigen gründlich durcheinander bringen sollen: Einerseits sein Vater, der die Familie seinerzeit im Alkoholnebel verließ, nun in die Stadt zurückgezogen ist und zu Charlies Unmut wieder Kontakt sucht. Andererseits der sorglose Lebenskünstler und Streuner Jordan mit seinem unwiderstehlichem Charme und einigen Problemen im ansonsten recht spärlichen Gepäck … In klaren Bildern fängt das 24-jährige Multitalent Justin Lo (Drehbuch, Regie, Hauptdarsteller und Produzent in einem) in seinem verblüffend stilsicheren Debüt die wachsende Verwirrung des zwischen Pflichtbewusstsein und erster Liebe hin- und her gerissenen Protagonisten ein. Newcomer Nick Bartzen bekommt in der Rolle des jungenhaften Charmeurs Jordan reichlich Gelegenheit, eine magnetische Präsenz zu entfalten, der man sich nur schwer entziehen kann. (OmU-dig. Auff.)

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MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Mo, 08.01.07, 20.15 Uhr - PREMIERE!!!
Wiederholung: Mi, 10.01., 18.00 Uhr

doppelt anders??!! - hannover filmt queer

Die Ansprechpartnerin für Lesben, Regina Kohrt, und der Ansprechpartner für Schwule, Axel Blumenthal aus dem Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover suchten lesbische, schwule, bi- und transsexuelle TeilnehmerInnen für ein neues Filmprojekt. Das letzte Projekt "alt und jung - hannover filmt queer" fand bundesweite Beachtung und konnte den ersten Platz im Bundesvideowettbewerb "Video der Generationen" verbuchen. Mit dem Filmworkshop "doppelt anders??!! - hannover filmt queer" wurde lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen MigrantInnen und auch ihren deutschen PartnerInnen eine Plattform geboten, sich kreativ mit ihrem Alltag auseinanderzusetzen. Ziel des Workshops war es, einen Dialog unter MigrantInnen unterschiedlichster Herkunft und zwischen ihnen und der restlichen Community anzuregen. Welche Erfahrungen haben die MigrantInnen gemacht: Im Herkunftsland, in Deutschland, in der Community?
Wie beeinflussen diese Erfahrungen heute ihren Alltag?
Gibt es tatsächlich Unterschiede in ihrer Lebensweise?
Spielt Religion eine Rolle?
Ein weiteres Ziel des Workshops war die Stärkung der Identität der lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen MigrantInnen und ihr Leben in all seiner Unterschiedlichkeit sichtbar zu machen.
Die im Filmworkshop Ende September bis Oktober entstandene Kurzfilme haben ejtzte PREMIERE.
Alle Genres und Techniken waren zugelassen, wer nicht vor die Kamera wollte, konnte auch dahinter kreativ mitarbeiten. Diese Kurzfilme werden jetzt erstmals einem grösseren Publikum präsentiert und anschließend in der Bildungsarbeit eingesetzt.

MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat
Mo, 11.12.06, 20.15 Uhr - Erstaufführung

GRAND ÉCOLE

Pauls erstes Jahr an einer Elite-Uni, die die Reichen und Schönen Frankreichs erfolgreich auf ihre zukünftigen Manager- und Politkarrieren vorbereitet, beginnt vielversprechend. Er teilt ein Zimmer mit dem äußerst attraktiven Louis-Arnault, der seinen Körper durch Wasserpolo und Sex stählt, und lernt noch dazu Mecir kennen, einen jungen arabischen Hilfsarbeiter, der dem verwirrten blonden Erstsemestler eindeutige Avancen macht. Bevor Paul jedoch seine geheimen Sehnsüchte überhaupt begreift, hat seine clevere Verlobte Agnes längst durchschaut, dass ihr Konkurrenz droht. Nicht gewillt, ihren potenten Langzeit-Lover ohne Kampf der Männerwelt zu überlassen, schlägt sie Paul einen Deal vor: Landet er zuerst im Bett mit Louis-Arnault, wird sie ohne Zögern das Feld räumen; gelingt es aber ihr, den Casanova schneller zu erobern, muss Paul seinen homoerotischen Neigungen auf immer Adieu sagen. Ein freches Ränkespiel beginnt, das konsequent auf einen explosiven Höhepunkt zusteuert. MAURICE trifft GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN in diesem äußerst freizügigen, hoch erotisierten Drama voller schöner Menschen. Sexuelle Identitätssuche und Grenzerfahrung werden dabei in dem ungewöhnlichen Regiedebüt ebenso beleuchtet wie der Zusammenprall gesellschaftlicher und ethischer Konventionen. (Dig. Auff.)
Mehr zum Film auf der Website

November 06

BETWEEN THE LINES – Indiens drittes Geschlecht zwischen Mystik, Spiritualität und Prostitution.

„Between the Lines - Indiens drittes Geschlecht zwischen Mystik, Spiritualität und Prostitution ” dokumentiert die Bemühungen der Fotografin Anita Khemka, dem Leben der Hijras, der Eunuchen Indiens, näher zu kommen. Sie leben dort als Außenseiter am Rande der Gesellschaft ein Dasein voller Widersprüche: Hijras sind unfruchtbar, trotzdem haben sie in den Augen vieler Inder die Gabe, Fruchtbarkeit zu spenden. Und obwohl sie kastriert sind, ist die Erotik in ihren Leben omnipräsent. Drei dieser besonderen Menschen begleitet „Between the Lines“. (digitale Aufführung)
Mehr zum Film gibt es hier

MonGay – schwules Kino jeden 2. Montag im Monat Mo, 13.11.06, 20.15 Uhr - Erstaufführung

LOGGERHEADS

In der amerikanischen Kleinstadt Eden fühlt sich eine Priestergattin durch den Einzug ihrer neuen schwulen Nachbarn gestört. Doch hinter ihrer homophoben Fassade verbirgt sich eine tiefe Sorge. Nicht weit entfernt an der Küste North Carolinas überlässt der schwule Hotelbesitzer George dem hübschen Vagabunden Michael einen Bungalow. Der seltsame junge Mann ist fasziniert von den örtlichen Meeresschildkröten («loggerheads»), und es gelingt George nur langsam, hinter Michaels Geheimnis zu kommen. In der dritten Geschichte hängt Grace kurzentschlossen ihren Job an den Nagel und macht sich auf die Suche nach ihrem einst unfreiwillig zur Adoption freigegebenen Sohn. «Loggerheads» ist ein wunderbarer Episodenfilm, der von drei verflochtenen Geschichten rund um das Muttertag-Wochenende erzählt.
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MonGay –schwules Kino jeden zweiten Montag im Monat
Mo, 09.10.06, 20.15 Uhr - Erstaufführung
Filmfest PERLEN präsentiert:

KINKY BOOTS – Man(n) trägt Stiefel

(engl. OmU). Warmherzig, witzig, gewagt…
PRICILLA meets GANZ ODER GAR NICHT. Vom Team des Überraschungserfolges "Kalendar Girls" kommt dieses Feel-Good-Movie über Respektlosigkeit, Loyalität und die richtigen Stöckelschuhe… Als Charlies Vater stirbt, wird ihm dessen ruinöse Schuhfabrik aufgebrummt. Ein neues Konzept muß her. Bei einem Auftritt der Drag Queen Lola erkennt er die Marktlücke: Transenstöckel! Gemeinsam krempeln sie den Laden um.
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MonGay –schwules Kino jeden zweiten Montag im Monat
Mo, 11.09.06, 20.15 Uhr

BREAKFAST ON PLUTO

Zweite Patrick-McCabe-Adaption von Neil Jordan, in der ein femininer Mann in den 70er Jahren durch die Britischen Inseln streift, um die Mutter zu finden, die er niemals kannte.
Als Baby wird Patrick Braden von seiner Mutter in einer irischen Kleinstadt vor der Haustür des Dorfpfarrers Bernard zurückgelassen. Früh wird dem Jungen klar, dass er anders ist als andere: Schon als Kind trägt er bevorzugt Kleider und Lippenstift. Als Teenager wird Patrick zunehmend androgyner. Er sammelt erste Erfahrungen mit Männern, hat Kontakte zur IRA und geht in London auf den Strich, während er nach der "Phantom Lady" sucht - der Mutter, die ihn zurückließ und die er niemals kannte.
Herausragend ist der stets brillante Cillian Murphy ("Red Eye"), der seinen schwierigen Part mit großem Mut meistert und sich als vermutlich interessantestes Schauspieltalent von der Insel beweist: Von Regisseur Jordan mit wirklich magischen und leicht surrealen Bildern unterstützt, ist die Suche seiner Figur nach einer eigenen Identität eine bemerkenswerte.
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MonGay –schwules Kino jeden zweiten Montag im Monat
Mo, 14.08.06, 20.15 Uhr

FAQs

Drei Jahre nach seinem Erfolg "Luster" zeigt sich Regisseur Everett Lewis wieder ganz auf der Höhe der Zeit. Er hat einen frechen Großstadtfilm gedreht, der ziemlich sexy ist und politisch gar nicht erst anfängt zu diskutieren. Hier wird Haltung gezeigt -- und vermittelt. Haltung ist etwa, daß man eine Familie gründen kann, auch wenn man schwul oder lesbisch oder sonstwas ist. Das kann geschehen, wenn einem das Schicksal in Gestalt der Transe Destiny in einer Parkgarage eine Mutter schickt. Eine Mutter, die einem beisteht, weil man, heißt man besipielsweise India und kommt aus Wyoming, sich gerade nicht von "Schwulenklatschern" ärgern und womöglich verprügeln und womöglich noch sonst mehr hat lassen. Da ist es vielleicht dann schon mal ganz gut, daß Destiny eine Schußwaffe hat. Ein Umstand, den der Film im Verlauf bewußt in Frage stellt. Denn India, der Davongelaufene, findet nach einigem Ausprobieren schon bald einen süßen Boyfriend, der ebenfalls "on the run" ist. Aber er hat ein Ziel: er will die Eltern, die ihn (wie auch immer) mißhandelt haben, auslöschen, und das nicht nur im Geist, sondern mit Gewalt. Hier wird die Haltung deutlich, die zu einem starken Plädoyer führt: unsere Waffen sind unsere Küsse, sie erschüttern die Welt mehr als jede Bombe. In Zeiten der vielgenannten "Beliebigkeit" (mit der diejenigen, die das Wort führen, aber etwas ganz anderes meinen), tut es gut, einen aufrechten, starken Film zu sehen wie diesen. Noch Fragen?
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Mo, 10.07.06, 20.15 Uhr – MonGay –Erstaufführung-

Der Nachtschwärmer

Victor ist an einer Nacht im November auf den Straßen von Buenos Aires unterwegs. Der junge Mann im weißen T-Shirt verkauft seinen Körper und Drogen. Ein regelmäßiger Klient für Sex ist etwa ein Polizist, zu dem er ins Auto steigt. Mit einem Freund sucht er Kundschaft in einem schicken Fitnessclub, er besucht einen Diplomaten in dessen Hotelsuite, trifft einen alten Freund, der nun Taxi fährt, und eine Freundin aus seiner Vergangenheit. Am Ende der Nacht hilft er einer Familie den gesammelten Müll weg zu bringen.
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Mo, 12.06.06, 20.15 Uhr – MonGay –Erstaufführung-

HARRY UND MAX

Der große Bruder Harry ist für den 16-jährigen Max nicht nur Vorbild und Idol, sondern auch seit früher Kindheit Objekt körperlicher Begierde.
Was spielerisch und wie selbstverständlich beginnt, steigert sich mehr und mehr zu einem dramatischen Wendepunkt in einer Geschichte aus Sex, Eifersucht, Familie und den Grenzen der Liebe.
„Harry und Max“ ist ein mitreißendes Roadmovie unter Brüdern, die auf dem Weg zum Erwachsensein sind. Schnell ist man mit ihnen auf der Spur der Liebenden und vergisst, dass sie doch Brüder sind.
Regisseur Christopher Munch (THE HOURS AND TIME) wird dabei vom natürlichen Spiel seiner Hauptdarsteller unterstützt. Besondere Authentizität in der Rolle der ehrgeizigen Mutter verleiht „The Mamas and The Papas“ - Ex-Sängerin Michelle Phillips.
Kontrovers und aufwühlend, poetisch und intensiv — eine Sternstunde des Independent Films.
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08.05.2006 18:15 Ab Ostkreuz
21.-25.04.2006 George Michael: A Different Story
10.04.2006 Die Zeit, die bleibt
13.03.2006 Gender X
13.02.2006 Eating Out
09.01.2006 Grafitti Artist
12.12.2005 Proteus
14.11.2005 Cachorro
10.10.2005 A Different Story
12.09.2005 You I Love
21.08.2005 Latter Days
08.08.2005 Beautiful Boxer
11.07.2005 200 American
13.06.2005 Latter Days
11.05.2005 Intimitäten
09.05.2005 Sugar
11.04.2005 Wild Side
06.04.2005 Cowboys and Angels
14.03.2005 Formula 17
14.02.2005 Luster - Lust
10.01.2005 Kleine Freiheit
13.12.2004 De-Lovely - Die Cole Porter Story
22.11.2004 Der schönste Tag in meinem Leben
08.11.2004 Ralf Königs Lysistrata
11.10.2004 Don's Plum
13.09.2004 Walking on Water
23.08.2004 Sommersturm
09.08.2004 The Raspberry-Reich
26.07.2004 Ich kenne keinen- Allein unter Heteros
12.07.2004 Club der gebrochenen Herzen
14.06.2004 Before Night Falls
10.05.2004 Mambo Italiano
12.04.2004 Mein Bruder Leo
08.03.2004 Alles wegen Benjamin
09.02.2004 Yossi & Jagger
12.01.2004 Ich kenne keinen- Allein unter Heteros
08.12.2003 Mein wahres Leben in der Provinz
10.11.2003 Kostbare Augenblicke - Schwule Kurzfilme aus Norwegen
13.10.2003 Früchte der Liebe – Food of love
08.09.2003 Dem Himmel so fern
11.08.2003 MUTTI – der Film
14.07.2003 Taxi zum Klo
09.06.2003 L.I.E - Long Island Expressway
12.05.2003 Saudade
14.04.2003 Alive & Kicking - Jetzt erst recht !
11.03.2003 Iron Ladies
10.02.2003 The Fluffer
13.01.2003 KRÀMPACK - Nico & Dani
09.12.2002 It's in the water
11.11.2002 km 0 - Kilometer 0
14.10.2002 Hannover andersrum - 3 Filme des Regisseurs Alexander Loh:
09.09.2002 Der Fluss
12.08.2002 Der Priester
08.07.2002 Deep End
10.06.2002 Rosa von Praunheims Tunten lügen nicht
13.05.2002 Die Ahnungslosen
08.04.2002 Paragraph 175
11.03.2002 Bent
11.02.2002 Ein Mann sieht rosa
14.01.2002 Bishonen-Beauty
10.12.2001 Trick
12.11.2001 West fickt Ost
08.10.2001 Edge of Seventeen - Sommer der Entscheidung
10.09.2001 Felix
13.08.2001 Weil ich ein Mädchen bin
09.07.2001 Get Real - Von Mann zu Mann
11.06.2001 Sommer wie Winter
14.05.2001 Club der gebrochenen Herzen



ALEXANDER LOH - Hannover andersrum

3 Filme des Hannoverschen Regisseurs Alexander Loh, der Jahrgang 1976 in Hannover geboren bis jetzt seiner Stadt die Treue gehalten hat. Nach Stationen im Knabenchor, als Macbeth-Darsteller am Kaiser Wilhelm Gymnasium, dem Zivildienst und seinem Studium in der Filmklasse Hannover gibt es jetzt einen Abend lang drei Arbeiten des schwulen Regisseurs, der übrigens 1998 sein Coming Out hatte

1. JEDER SUCHT DEN MANN FÜRS LEBEN ( 12 Min.)
In dem Kurzfilm geht es um den Zwiespalt zwischen Wunschdenken und Handeln innerhalb der schwulen Welt. Heiko willsich ändern: Er hat genug von seinen schnellen, kurzlebigen Sexabenteuernun der Oberflächlichkeit der Schwulen Szene. Er sehnt sich nach einer festen Beziehung. Über eine Kontaktanzeige lernt er Bernd kennen.
D 2000, mit: Thorsten Salchow, Heiko Wemuth, André Wössmann, Sven Giessmann, Kevin Jacobs, Marion Loh, Heimo Klemm u.a.

2. BARKAROLE (20 Min.)
Wer eine ganz normale Eckkneipe hinter der dunklen Fassade in Linden erwartet, hat sich getäuscht. Der 71jährige Wirt Karl-Heinz, den Stammgäste nur "Karola" nennen, hat der Gaststätte seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt. In den 50er jahren tingelte Karola als Damenimitator durch die Loande, seit 1971 bietet er einer kleinen aber feinen Stammkundschaft fast so etwas wie ein zweites Zuhause.
D 2002, mit Karola alias Karl-Heinz, Rolf, Gerhard - Barkarole: Konkordiastr/ Ecke Rampenstr., Mi-So ab 20 Uhr

3. STARKE FRAUEN ODER HALT'S MAUL DA UNTEN! (38 Min.)
Vier ganz normale Frauen werden ein Wochenende lang begleitet. Vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch haben sie eins gemeinsam: Sie alle blicken auf eine Vergangenheit zurück, die schon für manche Verwirrung gesorgt hat. Ein Film über Freundschaft, Identität und eine Suche, die nie so ganz zu Ende sein wird.
D 2002, mit Daphne de Luxe, Ina, Marlene, Laurance, Ehepaar Staubach